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PSV „hechtet“ zur Titelverteidigung

Eulenschwimmfest PSV „hechtet“ zur Titelverteidigung

Tolle Zeiten auch ohne wasserabweisende Wunderanzüge: 385 Starter springen beim 8. Peiner Eulenschwimmfest ins Becken.

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Anja Schuler gehörte zu den fleißigsten Punktesammlerinnen beim PSV.

Quelle: Ralf Büchler

Masse und Klasse – das war die Mischung, mit der der Peiner Schwimmverein souverän die Vereinswertung und den Wanderpokal beim eigenen 8. Eulenschwimmfest verteidigte. Nach 35 Wettkämpfen im Peiner Freibad hatten die 81 PSV-Schwimmer 1469 Punkte herausgeholt und damit fast doppelt so viele wie die SGS Hannover. Platz drei holte die SSG Braunschweig.

„Wir wurden im Training optimal vorbereitet“, erklärte Wiebke Reichert den Erfolg, zu dem sie eine Silber- und eine Bronzemedaille beisteuerte. Doch nicht nur Übungsleiter und Schwimmer vollbrachten Höchstleistungen – auch die Fans am Beckenrand. Mit Anfeuerungsrufen spornten sie die Athleten aus ganz Norddeutschland an. Das Eulenschwimmfest zählt zu den größten Freibadwettkämpfen in der Region. 385 Schwimmer aus 18 Vereinen kämpften um die Titel. 45 Schwimmer und Betreuer des TV Gut Heil Billstedt zelteten sogar auf dem Vereinsheimgelände des PSV. „Die Atmosphäre ist sehr gut“, schwärmte Florian Busse. Der PSV-Schwimmer hatte die 100 Meter Freistil des Jahrgangs 1998 gewonnen und zudem zu drei zweiten Plätzen angeschlagen. Doch Busse machte nicht nur einige Konkurrenten nass – er wurde auch selber nass. Während der Veranstaltungen regnete es. „Ein Allwetterbad wäre sinnvoll“, merkte Busse daher an.

Immerhin: Das Wasser hatte 26 Grad. Darin fühlten sich auch Leonie und Linda Wolters pudelwohl. „Mit unseren Platzierungen sind wir sehr zufrieden. Und das Wasser war zum Glück mal wieder etwas wärmer“, sagten die Schwimmerinnen des TSV Mehrum nachdem Leonie Gold über 100 Meter Rücken und Silber über 50 Meter Rücken sowie Linda Gold über 100 Meter Brust und Bronze über 50 Meter Freistil gewonnen hatte.

Einen tollen Wettkampf über 50 Meter Schmetterling lieferten sich die PSV-Talente Aaron Friedrich und Janek Ottlik im Jahrgang 1999. Aaron gewann in 44,17 Sekunden und schaffte damit die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft. Janek schlug bei starken 45,68 Sekunden an. „Das Eulenschwimmfest gehört zu den Wettkämpfen, die mir am meisten Spaß machen“, erklärte Janek Ottlik seine gute Form.

Der Spaß stand auch beim Wettbewerb der Hobbystaffeln im Vordergrund. Ein Team der Stadtwerke Peine kraulte zum Sieg. Platz zwei holte sich der Old Table Club vor der Korporation der Peiner Walzwerker.

Der PSV-Vorsitzende Helmut Döhne konnte nach 35 Wettkämpfen hochzufrieden sein. Er hatte mit seinem Helferteam die Mammut-Veranstaltung, für die unter anderem 2 Schiedsrichter und 40 Kampfrichter im Einsatz waren, erneut bravourös gemeistert. „Ich möchte mich aber auch bei den Stadtwerken für die gute Organisation im Bad bedanken“, sagte Döhne.

Christian Meyer und Jan Christoph Freye

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