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Sport Regional PSG vergibt sieben Siebenmeter, und die HSG siegt
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16:00 17.01.2017
Anna-Lena Feldt taucht vor PSG-Torfrau Tabea Sachteleben auf. Neun Tore warf die Edemisserin im Derby. Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine.

SG Adenstedt - HSG Bad Harzburg/Vienenburg 17:16 (6:9). Mit einem gehaltenem Siebenmeter in den Schlusssekunden sicherte Nina Mühlbach den Sieg der SG Adenstedt und bescherte dem Tabellenführer die erste Niederlage der Saison.

Dabei offenbarten die Gastgeberinnen in der ersten Hälfte ihr größtes Problem: „Wir brachten unsere Angriffe wieder einmal zu selten ins Ziel“, sagte SGA-Trainer Axel Gronau. Beim Stand von 1:6 deutete alles auf einen klaren Sieg des Spitzenreiters hin. Doch Adenstedt kämpfte sich zurück, zur Pause stand es nur noch 6:9.

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zugunsten der SG. „Wir nahmen uns vor, das Tempo weiterhin hoch zu halten. In der Abwehr stellten wir wieder auf die 6-0-Abwehr um, und die Grundausrichtung wurde mutiger.“ Das fruchtete: In der letzten Minute ging Adenstedt erstmals in Führung. Anschließend sicherte Nina Mühlbach mit ihrer Parade die zwei Punkte.

SG Adenstedt: Zellmann (4), A. Bertram (4/2), Hoffmann (4), Keul (2), Burgdorf (1), Pape (1), Schulze (1/1).

HSG Nord Edemissen II - PSG Peine 21:16 (11:6). Yasmin Tuschinski und Anke Hustedt verhinderten mit insgesamt sieben gehaltenen Siebenmetern den Auswärtssieg der PSG - zum Bedauern vom Peiner Trainer Lutz Benckendorf: „Wer in fremder Halle sieben Siebenmeter auslässt, der darf sich nicht beklagen.“

Auf der Gegenseite überzeugte Anna-Lena Feldt mit fünf verwandelten Strafwürfen und insgesamt neun Treffern. Das HSG-Team spielte bis zur Pause einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus. Bei dem blieb es. „Immer wenn PSG auf drei Tore herangekommen ist, haben wir einen Gang hochgeschaltet“, erläuterte HSG-Coach Roland Bufe.

HSG Nord Edemissen II: Feldt (9/5), Zessack (3), Rönick (3), Amberg (2), Reiter (2), Walter (1), Leithäuser (1).

PSG Peine: Grote (5/1), Ujkani (4), Schmidt (4/1), Kilic (2/1), Genz (1).

HSG Langelsheim/Astfeld - Bildung Peine 12:15 (9:9). „Unsere agile Abwehrarbeit gab uns Sicherheit. Dadurch ist es uns gelungen, vermehrt Konter zu laufen“, sagte Bildung-Trainerin Alexandra Mühe. Dass die Partie bis zum Ende spannend blieb, lag an der schwachen Chancenverwertung. Allerdings haben sich die Gäste davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir hatten am Ende den längeren Atem, obwohl Langelsheim eine deutlich jüngere Mannschaft hatte als wir. Unser Wille war einfach stärker.“

Bildung Peine: Gieselmann (6), Kuban (3), Knackstedt (2), Marquering (2), Kielhorn (1), Caspari (1).

MTV Vater Jahn Peine II - HSG Liebenburg-Salzgitter II 29:25 (14:15). „Die erste Halbzeit war eine kleine Katastrophe“, sagte Jahns Trainerin Anke Bergmann. „Da waren wir noch in der Winterpause.“ Erst mit einer Steigerung kurz vor der Pause konnte der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Rückstand verringert werden.

„In der Halbzeit habe ich der Mannschaft gesagt, sie solle aufhören zu daddeln, und Handball spielen.“ Die Peinerinnen kamen besser in ihr Tempospiel und liefen mehrere Gegenstöße. Zudem wurde die Abwehr der Gäste herausgelockt, um 1:1-Situationen zu ermöglichen. „Liebenburg hatte darauf keine Antwort. Durch unser Tempo waren sie irgendwann kaputt“, berichtete Bergmann.

MTV Vater Jahn Peine II: Hüsing (6), A. Bergmann (6), L.-M. Bührig (6), Tchorkowski (3), Witte (3), Borchert (2), H.Bergmann (2), L.-S. Bührig (1).

HF Helmstedt-Büddenstedt II - HSV Vechelde-Woltorf 25:23 (10:12). „Diese Niederlage ist unser Verschulden“, meinte HSV-Torfrau Judith Priebe. Denn bis zehn Minuten vor Schluss sah es nach dem siebten Sieg in Serie aus. Doch ein 18:15 verspielte der Tabellenzweite. Dabei hatten die Gastgeberinnen in der 46. Minute sogar eine Rote Karte bekommen. „In der Schlussphase konnten wir keinen Druck mehr erzeugen“, sagte Priebe. Besonders die Linksaußen der Helmstedterinnen hätten die Vechelderinnen nicht in den Griff bekommen. Priebe: „Vielleicht tut uns dieser Dämpfer ganz gut.“

HSV Vechelde-Woltorf: Naumann (7), V. Jung (5/4), J. Jung (4), Opitz (2), Behrend (2), Ebeling (1), Marx (1), Jurek (1).

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