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Sport Regional Ohne Sturz zum Brandenburger Tor
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14:00 18.10.2017
Die Peiner Inliner (von links): Dieter Schelenz, Karl-Joachim Krüger, Berthold Glück, Detlef Schelenz, Thomas Wittur und Siegfried Böse. Quelle: privat
Berlin

Sechs Inlineskater vom Team Physio-Fit-Peine waren unter den fast 6000 Startern beim 44. Berlin-Skater-Marathon. Ihr Ziel: Das Ziel. Die Zeiten waren nicht vorrangig, zufrieden waren die meisten dennoch. Denn trotz mehrerer Unfälle auf der Strecke kamen die sechs verletzungs- und sturzfrei an.

„Für uns Hobby- und Freizeitinliner ist zum Saisonanfang die Teilnahme beim Halbmarathon in Hannover und zum Saisonende die Teilnahme am Ganzmarathon in Berlin immer ein besonders aufregendes Skater-Erlebnis“, sagt Siegfried Böse vom Inlinerteam. Besonders beeindruckt war er von der „unbeschreiblichen Emotion, mit so vielen tausend Skatern eine Strecke durch unsere Bundeshauptstadt mit all ihren markanten Sehenswürdigkeiten zu rollen.“

Gestartet wurde der Inliner-Marathon in sechs Leistungszonen, von den Speed-Profis in Block A bis zur Hobby- und Freizeitskaterzone Block F. Leistungsgerecht starteten die meisten Peiner in Block G.

Erstmalig ging der Edemisser Berthold Glück für die Peiner auf die 42,195 km lange Strecke. „Bisher habe ich immer allein trainiert, bis ich in der PAZ einen Bericht über die jährliche Fahrt der Peiner Inliner zur Fläming-Skate gelesen habe. Mitte des Jahres habe ich mich diesem Team angeschlossen und trainiere nun mindestens zweimal die Woche mit dieser Gruppe“, sagt Glück. Mit seinem Ergebnis Platz 259 in der AK M 60 (1:58:10 Stunden) war er zufrieden. „Allerdings ist für mich im nächsten Jahr noch Luft noch oben. “

Mit berufsbedingt wenigem Trainingsaufwand erreichte Detlef Schelenz in 1:47:25 Std. (AK 50, Pl. 580) das Ziel. Etwas besser lief es bei seinem Bruder Dieter Schelenz (AK 50, Pl. 444, 1:40:12), der mehrfach durch Engpässe an Gefahrenstellen ausgebremst wurde und so eine bessere Platzierung verpasste.

Gemeinsam über die Start- und Ziellinie liefen Karl-Joachim Krüger (AK 50, Pl. 498, 1:42:26) und Siegfried Böse (AK 60, Pl. 153, 1:42:26).

Pech hingegen hatte Thomas Wittur, der nach sehr gutem Rennstart von Muskelkrämpfen geplagt mehrere Pausen einlegen musste und das Ziel am Brandenburger Tor nach 2:15:09 Std. (AK 40, Pl. 696) erreichte.

Unterstützt wurde die Mannschaft von einer extra aus Peine angereisten kleinen Fangruppe um Karin Wattsack, die kürzlich als beste deutsche Teilnehmerin ihrer Altersklasse den Oslomarathon gewonnen hat.

Von Matthias Preß

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