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Ölsburg verliert klar, Oppermann kurios

Tischtennis-Landesliga Ölsburg verliert klar, Oppermann kurios

Das ging dem Aufsteiger dann doch zu schnell: Tischtennis-Landesligist SG Ölsburg staunte über das Tempo-Spiel des RSV Braunschweig III und unterlag dem Titelkandidaten mit 2:8. Den kuriosesten Satz hatte Dagmar Oppermann geliefert, die ein 0:7 in eine 10:7-Führung drehte und doch 10:12 verlor.

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Dagmar Oppermann holte im Doppel zusammen mit Nina Fischer einen von zwei Ölsburger Punkten.

Quelle: Ralf Büchler

Ölsburg. Das ging dem Aufsteiger dann doch zu schnell: Nach ihrer 8:6-Überraschung gegen Mitfavorit TSV Münstedt mussten sich die Tischtennis-Spielerinnen der SG Ölsburg dem Titelkandidaten RSV Braunschweig III mit 2:8 geschlagen geben. „Braunschweig war uns deutlich überlegen. Die Spielweise besonders auf den Positionen 1 bis 3 war deutlich offensiver als unsere“, stellte SG-Kapitänin Astrid Manteufel fest.

SG Ölsburg – RSV Braunschweig III 2:8 (11:26). Dem Tempo-Tischtennis der RSV-Spielerinnen konnte nur Ölsburgs Nummer zwei Nina Fischer erfolgreich Paroli bieten. Sie war an beiden Ölsburger Punkten beteiligt, im Doppel gewann sie zusammen mit Neuzugang Dagmar Oppermann, im Einzel trumpfte sie gegen RSV-Spitzenspielerin Marielle Warnecke auf. „Nina schaffe es, sich in einem sehenswert schnellen Spiel durchzusetzen“, lobte Teamkollegin Astrid Manteufel. Das war’s, mehr Zählbares sprang für den Aufsteiger nicht heraus. Doch zumindest zweimal hatte er noch die Chance auf Ergebniskosmetik.

Denn Astrid Manteufel hatte sich gegen Angela Walter nach einer 2:11-Klatsche in Durchgang eins gesteigert. „Im ersten Satz hatte ich keine Chance, ein derart schnelles Spiel war ich aus der Bezirksoberliga gar nicht mehr gewohnt“, sagte Manteufel. Danach sei es ihr aber gelungen, Angela Walter abwechslungsreicher anzuspielen, sie mehr zum Laufen zu bringen und sie gelegentlich auch auf dem falschen Fuß zu erwischen. Am Ende verlor Manteufel trotzdem knapp mit 2:3. „Aber mit meiner gezeigten Leistung war ich sehr zufrieden.“

Sogar noch knapper unterlag Melanie Kubis bei ihrem Comeback. Sie hatte Simone Hohls nach 2:1-Satzführung in der Verlängerung des vierten Satzes am Rande einer Niederlage, verlor aber noch 11:13, 6:11. Doch dafür, dass sie aufgrund ihrer Finger-Verletzung mehr als ein halbes Jahr kein Punktspiel mehr bestritten hatte, „zeigte sie ansprechende Leistungen“, sagte Teamkollegin Manteufel.

Den kuriosesten Satz der Partie hatte Dagmar Oppermann geliefert. Denn im zweiten Satz gegen Simone Hohls schaffte sie das Kunststück nach einem 0:7-Rückstand, zehn Punkte in Folge zur 10:7-Führung zu erspielen. „Leider reichte es dann doch nicht“, bedauerte SG-Kapitänin Manteufel, die die Niederlage für verschmerzbar hält. „Bisher haben die Braunschweigerinnen noch in keinem Spiel ihre Spitzenspielerin eingesetzt. Wenn diese noch zum Einsatz kommt, ist der RSV III für mich ganz klarer Favorit auf die Meisterschaft.“

Spiele: Astrid Manteufel/Katja Rapp – Marielle Warnecke/Angela Walter 0:3, Nina Fischer/Dagmar Oppermann – Simone Hohls/Christa Schweizer 3:2, Manteufel – Walter 2:3, Fischer – Warnecke 3:0, Oppermann – Schweizer 0:3, Kubis – Hohls 2:3, Manteufel – Warnecke 0:3, Fischer – Walter 1:3, Oppermann – Hohls 0:3, Kubis – Schweizer 0:3.

Von Christian Meyer

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