Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Ölsburg punktet mit Lafferder Fan-Hilfe

Tischtennis-Landesliga Ölsburg punktet mit Lafferder Fan-Hilfe

Weil Nina Fischer im Schluss-Einzel dem Druck standhielt, retteten die Tischtennis-Spielerinnen der SG Ölsburg in der Landesliga ein 7:7-Remis beim RSV Braunschweig IV. Fan-Hilfe gab es vom Bezirksoberliga-Team des MTV Groß Lafferde mit Fischer-Schwester Kirsten Geske, das gleichzeitig in der RSV-Halle spielte.

Voriger Artikel
SG muss weiter um den Klassenerhalt zittern
Nächster Artikel
71:40 – Union lässt Winnigstedt keine Chance

Nina Fischer behielt im Schluss-Einzel die Nerven.

Quelle: Isabell Massel

Ölsburg. Das war nichts für schwache Nerven: Weil Nina Fischer im Schluss-Einzel dem Druck standhielt und sich auch vom lauten Applaus für ihre Gegnerin nicht aus dem Konzept bringen ließ, retteten die Tischtennis-Spielerinnen der SG Ölsburg in ihrem Hinrunden-Finale ein 7:7-Remis beim RSV Braunschweig IV. Der Landesliga-Aufsteiger blieb damit zum fünften Mal in Folge ungeschlagen und kletterte auf Platz drei.

RSV Braunschweig IV – SG Ölsburg/Groß Bülten 7:7 (26:27). Der RSV trat erst zum zweiten Mal in stärkster Besetzung an. Im Schluss-Einzel musste die SG sogar um das Remis zittern, lag Nina Fischer gegen Andrea Thiele doch 0:1 zurück. Und: Weil alle weiteren Punktspiele in der Halle bereits beendet waren, feuerten die Braunschweiger Akteure nun ihre Klubkollegin an. Doch Nina Fischer durfte sich auch über einen kleinen Fanclub freuen. „Sie wurde von der Bezirksoberliga-Mannschaft aus Groß Lafferde unterstützt, in der Ninas Schwester Kirsten spielt. Sie hatten zeitgleich ein Punktspiel in der Halle und sind noch etwas länger geblieben“, schilderte SG-Kapitänin Astrid Manteufel und bedankte sich. Denn es half – Ölsburgs Nummer zwei drehte die Partie noch und machte damit das Remis perfekt.

Den größten Anteil am Teil-Erfolg hatte diesmal jedoch Astrid Manteufel. Sie blieb in Doppel und Einzel ungeschlagen und gewann auch ein besonderes Duell – das zweier Stederdorferinnen, die noch etwas gemeinsam haben. Denn sowohl RSV-Youngster Thuy Vy Nguyen als auch Manteufel erreichten mit ihrer Schul-Auswahl vom Silberkamp-Gymnasium das Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin, wenn auch mit 30 Jahren Unterschied. Im direkten Duell sah Ölsburgs Kapitänin schon wie die Verliererin aus, doch mit saftigen Unterschnitt-Bällen drehte sie die Partie gegen die Vollgas-Angreiferin noch. „Wie wichtig dieser Punktgewinn war, wurde mir erst am Ende des Punktspiels bewusst“, verriet Manteufel.

Routine und ein gutes Auge bewies sie auch im Spitzeneinzel, als sie Annalena Harms in drei Sätzen zusammen gerade mal sechs Punkte gestattete. „Ich habe recht defensiv gespielt und konnte mit dieser Taktik sehr viele Fehler von ihr provozieren“, stellte Manteufel fest, die erstmals in dieser Saison alle drei Einzel gewann.

Weil zudem Nina Fischer zwei und Katja Rapp ein Einzel gewann, reichte es trotz des Fehlens der grippeerkrankten Dagmar Oppermann zum Remis und Platz drei. Auch wenn der vielleicht nur vorübergehend ist, weil Verfolger der SG noch vorbeiziehen können, sind die Ölsburgerinnen damit sehr zufrieden. „10:8 Punkte – unsere eigenen Erwartungen an die Halbserie haben wir voll erfüllt“, betonte Manteufel.

Spiele: Thuy Vy Nguyen/Julia Reichmuth – Nina Fischer/Melanie Kubis 3:2, Annalena Harms/Andrea Thiele – Astrid Manteufel/Katja Rapp 1:3, Harms – Fischer 1:3, Nguyen – Manteufel 2:3, Reichmuth – Kubis 3:0, Thiele – Rapp 3:1, Harms – Manteufel 0:3, Nguyen – Fischer 3:0, Reichmuth – Rapp 0:3, Thiele – Kubis 3:2, Reichmuth – Manteufel 0:3, Harms – Rapp 3:0, Nguyen – Kubis 3:1, Thiele – Fischer 1:3.

Von Christian Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.