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Ölsburg ärgert sich über Fünfsatz-Pech

Tischtennis-Landesliga Ölsburg ärgert sich über Fünfsatz-Pech

Das war ja wie verhext: Nach einer 4:0-Führung mussten sich die Tischtennis-Spielerinnen des Landesligisten SG Ölsburg noch mit einem 7:7 beim SSV Neuhaus II zufrieden geben, weil alle weiteren fünf Fünfsatz-Spiele an den Gegner gingen. „Uns ereilte eine Pechsträhne“, haderte SG-Kapitänin Astrid Manteufel.

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Gewannen ihr Auftakt-Doppel: Astrid Manteufel (links) und Katja Rapp holten Ölsburgs einzigen Fünfsatz-Sieg.

Quelle: Isabell Massel

Ölsburg. Das war ja wie verhext: Nach einer 4:0-Führung mussten sich die Tischtennis-Spielerinnen des Landesligisten SG Ölsburg noch mit einem 7:7 beim SSV Neuhaus II zufrieden geben, weil alle weiteren fünf Fünfsatz-Spiele an den Gegner gingen. „Uns ereilte eine Pechsträhne, wir konnten kein knappes Spiel mehr gewinnen“, haderte SG-Kapitänin Astrid Manteufel.

SSV Neuhaus II – SG Ölsburg/Groß Bülten 7:7 (26:32). Obwohl ein Sieg drin lag, hakten die Ölsburgerinnen den ärgerlichen Punktverlust schnell ab. Denn: „Das Unentschieden spiegelt die Spielstärke beider Mannschaften gerecht wider. Wir haben unsere Punkte am Anfang geholt, Neuhaus mehr zum Ende hin. Es war ein Wettkampf auf absoluter Augenhöhe“, bilanzierte SG-Spitzenspielerin Astrid Manteufel.

Mit dem Aufsteiger hatte sie einen Traumstart hingelegt, führte nach den Doppeln und den ersten Einzeln im oberen Paarkreuz bereits 4:0. Doch dann zahlte sich bei Neuhaus aus, dass der SSV diesmal seine Nummer eins, Sina Stautmeister, einsetzen konnte. „Sie spielt nur noch sporadisch die Punktspiele mit. Ausgerechnet gegen uns kam sie wieder zum Einsatz“, konstatierte Manteufel. So kam es noch zum Mittags-Krimi, der im Einzel von Annika Santelmann und Astrid Manteufel gipfelte. Vier von fünf Sätzen gingen in die Verlängerung, doch die Wolfsburgerin erwies sich als Spielerin ohne Nerven und gewann den Entscheidungssatz-Marathon mit 17:15 und heimste dafür sogar ein Lob der Verliererin ein: „Annika hat ein sensationelles Punktspiel gespielt“, gratulierte Manteufel. Ungeschlagen blieb jedoch erneut auch eine Ölsburgerin: Nina Fischer schraubte ihre famose Einzel-Bilanz auf 20:2-Siege.

Zufrieden waren jedoch alle Ölsburgerinnen, denn der Aufsteiger kämpfte sich mit 9:7-Punkten auf Platz vier. „Damit steht fest, dass wir mit mindestens ausgeglichenem Spielverhältnis die Hinserie beenden werden. Als Aufsteiger sind wir damit sehr zufrieden“, betonte Manteufel.

Spiele: Sina Stautmeister/Kristin Engel – Astrid Manteufel/Katja Rapp 2:3, Annika Santelmann/Alicia Meyer – Nina Fischer/Dagmar Oppermann 1:3, Stautmeister – Fischer 0:3, Engel – Manteufel 1:3, Santelmann – Kubis 3:1, Meyer – Oppermann 0:3, Stautmeister – Manteufel 3:2, Engel – Fischer 1:3, Santelmann – Oppermann 3:2, Meyer – Kubis 3:2, Santelmann – Manteufel 3:2, Stautmeister – Oppermann 3:2, Engel – Kubis 3:0, Meyer – Fischer 0:3.

Von Christian Meyer

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