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Nervenstark: Mansfeld bricht den PAZ-Cup-Fluch

PAZ-Cup Nervenstark: Mansfeld bricht den PAZ-Cup-Fluch

Fluch gebrochen: Erstmals in der Historie des Wettbewerbs um den PAZ-Cup gelang es einem Team, den Titel zu verteidigen. Denn Vorjahressieger SV Lengede bezwang im Finale der 15. Hallenfußball-Kreismeisterschaft den TSV Bildung Peine nach Neunmeterschießen mit 4:3.

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Da ist der Pott! Lengedes Kapitän Adrian Mühl (links) präsentiert dem erneuten Gewinner den PAZ-Cup.

Quelle: im

SV Lengede – TSV Bildung  Peine 4:3 nach Neumeterschießen (1:1). Er nahm vier Schritte Anlauf, schob den Ball unten rechts ins Tor – und dann gab es beim Schützen, Dennis Mansfeld, kein Halten mehr. Er sprintete durch die Halle und ließ seinen Emotionen freien Lauf. Nach zehn Sekunden jedoch hatten ihn seine Teamkollegen aus Lengede eingeholt, brachten ihn zu Fall und begruben ihn unter sich.

Kein Wunder, hatte Mansfeld doch soeben im Neunmeterschießen das 4:3 erzielt und damit den Sieg im ausgeglichen verlaufenen Finale perfekt gemacht. „Beim Anlaufen war ich aber ganz schön nervös“, gestand der 32-Jährige.

Er hielt aber der nervlichen Belastung stand, genau wie sein Team zuvor in der regulären Spielzeit. Denn in der zehnten Minute fing Marek Gawlista einen Pass von Oliver Hilger ab und schoss Bildung aus zwölf Metern mit 1:0 in Führung.

Daraufhin änderte SVL-Coach Christian Gleich seine Taktik, funktionierte Dennis Mansfeld zum spielenden Keeper um – und diese Maßnahme zahlte sich aus: 153 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Marko Kaiser aus acht Metern das 1:1. „Ich habe einfach draufgehalten“, erklärte Kaiser. „Ich schieße ja nicht so häufig ein Tor, umso schöner ist es, dass mir solch ein wichtiger Treffer gelungen ist.“

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In der verbleibenden Zeit riskierten beide Teams nicht mehr allzu viel, so dass es beim Remis blieb. Folglich musste das Neunmeterschießen entscheiden – und das begann mit einem Fehlschuss: Marek Gawlista setzte den Ball neben das Tor. Anschließend trafen für Bildung zwar Thomas Happe und Julius Lebuser, doch das nutzte nichts, da sich die SVL-Schützen Daniel Kudlek, Felix Hahnsch und Mansfeld keine Blöße gaben.

Dennoch war Bildung-Spielertrainer Sven Kiontke keineswegs traurig. „Die Freude über das, was wir erreicht haben, überwiegt. Schließlich sind wir wieder bester Kreisligist geworden, und im Finale haben wir sogar geführt.“ Letztlich habe eine Unaufmerksamkeit dem SVL das 1:1 ermöglicht, sagte Kiontke, der sich jedoch als fairer Verlierer erwies. „Ich gönne den Lengedern den Titel, weil sie stark gespielt haben.“

Dem pflichtete auch Christian Gleich bei. „Meine Mannschaft hat eine gute Leistung geboten“, lobte der SVL-Coach, „aber im Finale hatten wir auch ein bisschen Glück.“ Entscheidend sei gewesen, „dass wir Dennis als Torwart gebracht haben. Dadurch haben wir wieder mehr Ballbesitz bekommen und deshalb auch noch das 1:1 erzielt.“ Fazit: „Dass wir den Cup verteidigt haben, ist ein Traum“, sagte Mansfeld.

pet

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