Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Nadine Cordes verteidigt Mixed-Nord-Titel
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Nadine Cordes verteidigt Mixed-Nord-Titel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 22.03.2018
Nadine Cordes (VfB/SC Peine) holte zusammen mit Daniel Seifert (TSV Trittau) bei den Norddeutschen Meisterschaften den Mixed-Titel. Quelle: Büchler
Anzeige
Loxstedt

Als nach gut vier Stunden auch der letzte Ballwechsel im Mixed gewonnen war, hatte Nadine Cordes (VfB/SC Peine) allen Grund, mit sich zufrieden zu sein. Denn an der Seite von Daniel Seifert (TSV Trittau) hatte sie bei den Norddeutschen Badminton-Meisterschaften U22 das Finale gewonnen – und damit ihren Titel verteidigt. Zudem belegte sie im Doppel zusammen mit Lena Moses (BV Gifhorn) den dritten Platz, und im Einzel landete Cordes auf Rang fünf. Damit hat sie sich in allen drei Disziplinen für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Gleiches gelang auch Annika Borchard (SG Vechelde/Lengede).

Mixed

Souverän zogen Nadine Cordes/Daniel Seifert (VfB/SC Peine/TSV Trittau ins Finale ein, gaben sie doch auf dem Weg dorthin nicht einen Satz ab. Und auch im Endspiel gegen Maren Völkering/Yannik Windhorst (PSV Bremen) gewannen Cordes/Seifert in zwei Durchgängen. Satz eins verlief zwar auf Augenhöhe, aber am Ende bewahrten Cordes/Seifert die Nerven und setzten sich mit 23:21 durch. Anschließend jedoch bestimmten die beiden klar das Geschehen und gewannen mit 21:11. Grund der Dominanz war, „dass Daniel und ich schon in der Jugend zusammengespielt haben. Deshalb weiß jeder von uns auch ganz genau, was der andere macht“, erklärte Nadine Cordes, für die es in dieser Disziplin der vierte Titel in Folge war. „Da kann man nicht meckern“, sagte sie und lachte.

Gegen die Gewinner-Paarung hatten auch Annika Borchard/Thies Huth (SG Vechelde/Lengede/SG Pennigsehl) in zwei Sätzen das Nachsehen (11:21, 10:21). Die beiden Partien zuvor jedoch gewannen Borchard/Huth. In Runde eines allerdings mussten die beiden gegen Remus/Plöger (Schleswig-Holstein) nach 21:12, 12:21 in den dritten Durchgang. Dieser entwickelte sich zu einem echten Krimi, in dem Borchard/Huth zwei Matchbälle abwehrten und dann beim Stand von 21:20 mit einem Ass das Spiel entschieden. Im Achtelfinale schalteten sie mit Sumida/Leber (Berlin) die Norddeutschen Meister U19 mit 21:19 und 21:14 aus. „Annika hat sich immer mehr gesteigert und hatte enormen Zug zum Netz“, lobte SG-Betreuer Wolf-Dieter Papendorf.

Im Viertelfinale kam dann aber das Aus gegen Cordes/Seifert. Um an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können, mussten die beiden noch ein Qualifikationsspiel gegen Trikowski/Achterberg (Berlin) bestreiten – dieses gewannen Borchard/Huth in zwei Sätzen.

Damen-Einzel

Nadine Cordes war zwar an Positions eins gesetzt, doch im Viertelfinale war bereits Endstation. Mit 21:13, 16:21 und 21:13 musste sie sich Leonie Schindler (SV Harkenbleck) geschlagen geben. „Eigentlich wollte ich Einzel gar nicht spielen, da ich immer noch große Probleme mit der Schulter habe – nach der Saison werde ich operiert“, erläuterte Cordes. Doch weil es zu spät zum Absagen war, trat die Zweitliga-Spielerin des VfB/SC an und belegte am Ende Platz fünf. „Das ist in Ordnung. In erster Linie habe ich diese Spiele genutzt, um mich an die Halle zu gewöhnen“, erklärte Cordes.

Auch für Annika Borchard war Leonie Schindler zu stark, die Vechelderin unterlag der späteren Zweiten in Runde zwei mit 16:21 und 8:21. Zuvor hatte sich Borchard gegen Alina Kümmel (Schleswig-Holstein) mit 21:14 und 21:18 durchgesetzt.

Damen-Doppel

„Es lief nicht optimal“, gestand Nadine Cordes. Dennoch erreichte sie an der Seite von Lena Moses (BV Gifhorn) das Halbfinale, in dem die beiden jedoch gegen Carina Hingst/Romina Plöger (BW Wittorf/Stockelsdorf) mit 14:21, 21:14 und 11:21 das Nachsehen hatten. „Schade, wir hatten uns mehr erhofft“, gestand Cordes. „Doch weil wir beide das erste Mal zusammengespielt haben, gab es immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten.“ Und die seien letztlich ausschlaggebend gewesen, sagte Cordes, die sich immerhin mit Bronze trösten durfte. „Es war zwar insgesamt meine schlechteste Bilanz bei einer Norddeutschen Meisterschaft, aber es ist trotzdem alles gut“, resümierte Cordes.

Bis ins Viertelfinale kam Annika Borchard zusammen mit Michelle Beecken (BV Gifhorn). In Runde eins besiegten die beiden Kümmel/Kümmel (Schleswig-Holstein) mit 21:9 und 21:14, anschließend jedoch scheiterten sie an Leonie Schindler/Florentine Schöffski (Harkenbleck/Pennigsehl) mit 17:21 und 11:21. Dennoch qualifizierte sich Borchard auch in dieser Disziplin für die Deutsche Meisterschaft in Bonn.

Ebenfalls im Doppel dabei war Hanna Moses (SG Vechelde/Lengede), die aber mit Carolin Walkhoff (TV Metjendorf) keinen guten Tag erwischte. In Runde eins zitterten sich die beiden mit 20:22, 21:17 und 21:18 ins Viertelfinale. Hier waren die späteren Sieger Kim Achterberg/Lena Reder (Berlin) im ersten Satz deutlich überlegen (9:21). „In Durchgang zwei hielten Hanna und Carolin dann aber gut mit“, berichtete Papendorf. Trotzdem ging auch dieser mit 19:21 verloren.

Herren-Einzel

Yanik Zahmel (SG Vechelde/Lengede) spielte sich gegen Sadam Prosoeu (Berlin) ungefährdet in Runde zwei vor (21:12, 21:14). Dort dominierte zunächst Florian Siebold (Berlin) mit seinem platzierten Angriffsspiel (15:21). In Durchgang zwei stand der Lengeder jedoch besser, gestaltete die Ballwechsel länger und geduldiger, „sodass Siebold schon bald seine konditionelle Grenze erreichte“, sagte Betreuer Papendorf. Folglich gewann Zahmel mit 21:18. „Auch im dritten Satz stand Yanik gut und zog ihm so den Zahn“, lobte Papendorf den Landesmeister, der sich Satz drei mit 21:13 sicherte.

Im Viertelfinale kam indes das Aus. Zwar führte Zahmel gegen Mehran Zurek (Hamburg) in beiden Sätzen mit 16:12, brachte diesen Vorsprung jedoch beide Male nicht ins Ziel. „Ihm wurde immer wieder schwindelig, weil er zwischen den Spielen nicht ausreichend gegessen hat“, begründete Wolf-Dieter Papendorf das 20:22 und 19:21. Doch auch Zahmel qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft.

Von Peter Konrad

Sie hätten ein kleines Wunder gebraucht, doch es ist nur ein Punkt geworden: Nach dem 8:8 im Kellerduell gegen Neuhaus II und dem 3:9 gegen Spitzenreiter Bovender SV steht fest, dass Tischtennis-Landesligist Vechelde in die Abstiegsrelegation muss. Ein Zugang spornt die Arminia dafür jedoch an: Jan Fichtner kommt vom TTC Berkum.

21.03.2018

Vier Peiner Boxer haben sich am Wochenende den Titel als Landesmeister geholt. In der Endrunde, die in der Gunzelinhalle ausgetragen wurde, gewannen sie ihre Kämpfe und qualifizierten sich für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

21.03.2018

Im 18. und letzten Oberliga-Saisonspiel haben die C-Junioren des MTV Groß Lafferde ihren 7. Sieg errungen. Sie schlossen die Serie auf Rang 6 ab, punktgleich und mit besserem Torverhältnis als der Tabellenfünfte GIW Meerhandball. Den direkten Vergleich haben die Lafferder verloren. Immerhin: Julian Fischer holte sich mit 217 Treffern die Torjägerkrone der Liga.

21.03.2018
Anzeige