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Nach Rot für Schnotale schlägt der VfB zu

Fußball-Bezirksliga Nach Rot für Schnotale schlägt der VfB zu

Fünf Tore, zwei Platzverweise und etliche Torchancen - das Peiner Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen den Spitzenteams VfB Peine und Viktoria Woltwiesche hatte es in sich. Am Ende gewannen die Hausherren, wenngleich die Viktoria über weite Strecken der Begegnung leichte Vorteile hatte. Eingeleitet wurde der VfB-Sieg durch einen Platzverweis.

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Der VfB Peine (grün) besiegte Viktoria Woltwiesche (blau) im Spitzenspiel der Bezirksliga mit 4:1.

Quelle: im

VfB Peine - SV Viktoria Woltwiesche 4:1 (0:0). 68Minuten waren gespielt, als der Unparteiische Lars Schulmeister dem Woltwiescher André Schnotale wegen groben Foulspiels an VfB-Kapitän Jonas Stephan die Rote Karte zeigte. Eine harte Entscheidung, die für viele der 250 Zuschauer nicht nachvollziehbar war. „Es war ein Foul, aber niemals eine Rote Karte“, ärgerte sich der bis dato starke Schnotale, dessen Feldverweis gleichzeitig einer Vorentscheidung im Derby glich. Denn nur eine Minute später sorgte Ersin Arayici nach einem starken Solo für die 1:0-Führung des VfB Peine.

Zwar traf auch Viktorias Oliver Bruns per Strafstoß wenig später, doch am Ende nutzte der VfB die Überzahlsituation konsequent aus. Dario Cendamo, erneut Arayici und Tim Beuermann erzielten in der Schlussphase drei weitere Treffer.

„Die individuelle Qualität hat am Ende den Unterschied ausgemacht“, resümierte VfB-Trainer Hendrik Hoppenworth, der damit nicht nur die Leistung seiner treffsicheren Offensivakteure, sondern auch die des Torwarts meinte. „Christoph Wahl hat uns lange Zeit im Spiel gehalten!“ Der nächste VfB-Neuzugang, der in der vergangenen Saison das Tor des SV Gifhorn in der Bezirksliga und einst beim VfL Wolfsburg in der A-Junioren-Bundesliga zwischen den Pfosten stand, parierte vor dem Platzverweis Schnotales in der Tat mehrere Male glänzend.

Erst scheiterte der ansonsten blasse Martin Bode (5.), später Sebastian Staats (7., 31.), Schnotale (13., 20., 51.) und Alexander Schmilewski (53.) am herausragenden Keeper. „Die Chancenauswertung war unser Manko“, haderte folglich Viktorias Trainer Matthias Steinert, dessen Team über weite Strecken aggressiver und mit mehr Zug zum Tor auftrat, ehe die Wende im spielstarken Derby folgte.

Seinem Unmut Luft verschaffte sich Viktorias Sven Bruns kurz vor dem Abpfiff, wegen Meckerns sah er die Ampelkarte (88.). „Wir hatten nicht unseren besten Tag, nichtsdestotrotz geht der Sieg insbesondere aufgrund der Schlussphase in Ordnung“, bilanzierte VfB-Trainer Hoppenworth.

In der Tabelle kletterte der VfB auf Rang zwei.

VfB Peine: Wahl - Turek, Solomun, Beuermann, Doppelhammer - J. Stephan, F. Stephan (66. Tosun), Binbir, Cendamo (88. Helms) - Arayici, Hajdari.

Woltwiesche: Dogan - Lieske, D. Slodczyk, Franzcak, Röcken - O. Bruns, Schmilewski (69. Sickert), Puchalowitz (46. S.Bruns), Staats, Schnotale - Bode.

Tore: 1:0 Arayici (69.), 1:1 O.Bruns (75. per Strafstoß), 2:1 Cendamo (85.), 3:1 Arayici (87.), 4:1 Beuermann (90.).

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