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Nach 8:12 noch 24:16 – HSV wie ausgewechselt nach der Pause

Handball-Regionsliga Frauen Nach 8:12 noch 24:16 – HSV wie ausgewechselt nach der Pause

Zwei Gesichter zeigten die Handballerinnen der HSV Vechelde-Woltorf in der Regionsliga. Am Ende reichte es zum 24:16-Sieg gegen MTV Braunschweig III – nach 8:12-Pausenrückstand. Siege gab es auch für Bildung Peine gegen den Zweiten aus Liebenburg und den MTV Peine II bei Schlusslicht Schladen.

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Nadia Opitz (am Ball) und die HSV Vechelde-Woltorf lagen zur Pause gegen den MTV Braunschweig III noch mit 8:12 hinten, gewannen aber am Ende mit 24:16.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Zwei Gesichter zeigten die Handballerinnen der HSV Vechelde-Woltorf in der Regionsliga. Am Ende reichte es zum 24:16-Sieg gegen MTV Braunschweig III. Siege gab es auch für Bildung Peine gegen den Zweiten aus Liebenburg und den MTV Peine II bei Schlusslicht Schladen. Eine Klatsche gab es hingegen für die HSG Nord II bei Spitzenreiter HSG Bad Harzburg.

HSV Vechelde-Woltorf – MTV Braunschweig III 24:16 (8:12). „Sonst erleben wir solche Leistungsunterschiede nur an zwei aufeinanderfolgenden Spielen“, schilderte HSV-Torfrau Judith Priebe. Besonders ihre eigene Leistung in Durchgang eins bemängelte sie: „Ich habe einfach nichts gehalten.“ Aber auch der Angriff der HSV funktionierte nicht – lediglich acht Treffer erzielten die Vechelderinnen vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sie sich jedoch wesentlich stärker. „Unvorbereitete und unkontrollierte Würfe gab es gar nicht mehr“, beschrieb Priebe. Auch sie steigerte sich und kassierte bis zur 50. Minute nur einen Treffer. Zu diesem Zeitpunkt führte Vechelde jedoch bereits mit 20:13. „Wir haben wie ausgewechselt gespielt – alle haben gekämpft“, lobte sie. Dank des Sieges kletterte die HSV auf Rang drei.

HSV: Opitz (5), Marks (4), Behrend (3), V.Jung (3/1), Jurek (3), Wanke (3), Naumann (3).

TSV Bildung Peine – HSG Liebenburg-Salzgitter II 19:14 (10:9). Vergangene Woche unterlag der TSV Bildung noch gegen die Drittvertretung von Liebenburg, nun überraschte er gegen die bisher punktverlustfreie Zweite. „Wir haben aus einem Guss gespielt und uns für die vergangenen Wochen rehabilitiert“, freute sich Trainerin Alexandra Mühe. Entscheidend war, „dass wir endlich wieder getroffen haben“, sagte sie. Aber auch defensiv war ihr Team präsent: „Die Abwehr war wie eine Wand. Im Tor hat Martina Sachse wieder Bälle rausgefischt, die eigentlich schon drin waren.“

Für den Sieg mussten die Peinerinnen dennoch hart kämpfen und einstecken. „Es war ein kampfbetontes Spiel. Meine Spielerinnen meinten, dass es teilweise richtig weh getan hat“, erklärte Mühe. Dennoch bejubelte ihr Team den ersten Heimsieg der Saison. „Wir sind geschlossen aufgetreten – das schreit nach mehr.“

Bildung: Gawlista (7/3), Gieselmann (3), Marquering (3), Brix (3), Funke (2), Melberg (1).

TV Jahn Schladen – MTV VJ Peine II 19:21 (5:10). Zur Matchwinnerin avancierte Jahns Torfrau Michaela Küntzer. Denn sie hielt den Sieg mit einem parierten Siebenmeter beim Stand von 20:19 in der Schlussminute fest. „Aber nicht nur Michaela sondern auch die Abwehr war sehr stark“, lobte Jahn-Spielerin Selina Hofmeister. Generell habe ihr Team gegen das punktlose Schlusslicht überzeugt. „Wir sind geschlossen aufgetreten. Wir haben uns im Vergleich zu den vergangenen Spielen in allen Bereichen gesteigert und den nötigen Willen gezeigt“, sagte Hofmeister, deren Team fünf Minuten vor dem Ende mit 20:16 führte. Kurz vor Schluss wurde es aber dann noch einmal spannend – bis Küntzer den Siebenmeter hielt. „Ein verdienter Sieg, um den wir am Ende unnötig zittern mussten“, fasste Hofmeister zusammen.

Jahn II: Otto (5/1), Witte (3), Berkhoff (3/1), Eschemann (2), Meyer (2/1), Wedemeier (1), Jeworutzki (1), Lappe (1), Se. Hofmeister (1), Tchorkowski (1), Hüsing (1).

HSG Bad Harzburg/Vienenburg - HSG Nord Edemissen II 24:8 (8:3). Auch wenn die HSG Nord mit der reaktivierten Ewelina Kaminska nur eine Wechselspielerinnen hatte, war Coach Roland Bufe enttäuscht vom Auftritt seines Teams. „In der zweiten Halbzeit hatte ich viel mehr Gegenwehr erwartet. Stattdessen haben wir uns ergeben.“ Auch wenn er die Leistung seines Teams als „unterirdisch“ bezeichnete, kann er die Niederlage gegen den Tabellenführer verkraften. „Gegen den Ersten ist solch eine Niederlage nicht so tragisch, auch weil wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen.“

Dabei habe es in der ersten Halbzeit noch halbwegs akzeptabel ausgesehen, sagte Bufe. „Allerdings haben wir es nicht geschafft, die Tore zu machen. Wir sind immer wieder an der starken Keeperin gescheitert.“ Nach dem Seitenwechsel kamen die Edemissenerinnen dann jedoch kaum noch zum Wurf. „Da hat die Kraft gefehlt und vielleicht auch die Motivation bei dem hohen Rückstand“, erklärte Bufe.

HSG Nord II: Rönick (4/1), Zessack (3), Becker (1/1).

Von Lukas Reineke

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