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Mit härterem Holz zur Tabellenführung

Tischtennis-Landesliga Mit härterem Holz zur Tabellenführung

Als Aufsteiger gleich Erster: Angeführt von einem stark aufgelegten Kapitän Josef Rempe startete Tischtennis-Landesligist Vechelde perfekt in die Saison. Mit 9:4 besiegte die Arminia den als Mitkonkurrent im Kampf um den Klassenerhalt eingeschätzten SSV Neuhaus II. Für Rempe zahlte sich ein neues Holz aus.

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Rückhand-Aufschlag vom Kapitän: Josef Rempe steuerte zwei Einzel- und einen Doppelsieg zum 9:4 gegen Neuhaus bei.

Quelle: Isabell Massel

Vechelde. Als Aufsteiger gleich Spitzenreiter: Angeführt von einem stark aufgelegten Kapitän Josef Rempe startete Tischtennis-Landesligist Vechelde perfekt in die Saison. Mit 9:4 besiegte die Arminia den als Mitkonkurrent im Kampf um den Klassenerhalt eingeschätzten SSV Neuhaus II. „Dass das Ergebnis so klar ausfällt, hätte ich nicht gedacht“, freute sich Rempe. Zumal: Sein Team hatte Thomas Schiffner und Thore Richter ersetzen müssen – doch die Aushilfen überzeugten.

Arminia Vechelde – SSV Neuhaus II 9:4 (31:19). Nach drei Doppel-Krimis zu Beginn waren die Vechelder noch von einem langen Abend ausgegangen. Zumal: Sie hätten auch zurückliegen können. Josef Rempe und Christian Havekost lagen im fünften Satz ihrer Partie schon 1:4 hinten. Doch die genommene Auszeit fruchtete, die Vechelder drehten mit einem 6:0-Lauf die Partie. „Wir haben uns neu konzentriert, den Lauf des Gegners unterbrochen und selber fortan weniger Fehler gemacht. Fürs Selbstvertrauen war das enorm wichtig“, stellte Rempe fest.

Im Einzel zeigte Vecheldes Kapitän eine starke Leistung und gewann beide Partien im oberen Paarkreuz. Vor allem über den Sieg gegen SSV-Spitzenspieler Alexsey Arunov freute er sich. „Gegen ihn habe ich eine negative Bilanz. Er spielt sehr, sehr weich, da haben wir uns schon oft die Zähne dran ausgebissen“, erläuterte Rempe. Doch es zahlte sich aus, dass Arminias Nummer eins auf einen neuen Schläger umgestiegen war. „Das Holz ist etwas härter, ich konnte mehr Geschwindigkeit machen“, stellte Rempe erfreut fest.

Ebenfalls nur einen Satz gab der ins mittlere Paarkreuz aufgerückte Rainer Lindigkeit bei seinen zwei Siegen ab – und kam trotzdem ordentlich ins Schwitzen. Denn seine Partie gegen den Abwehr-Unterschnitt- und Ballon-Abwehr-Spieler Dominik Haag war echte Schwerstarbeit. „Rainer spielt ja selber auch Abwehr, doch diesmal musste er das Spiel machen. Doch der Schuss ist nicht gerade sein Paradeschlag. Teilweise schlugen sich die beiden die Bälle 10- bis 15-mal hin und her. Das war sehr spannend und Rainer hat sehr gut gespielt“, lobte Arminia-Kapitän Rempe.

Da zudem auf die Reservespieler Kolja Frey und Christian Blank mit jeweils einem Sieg Verlass war, führten die Arminen schnell 8:4. Mirko Quoll war es vorbehalten, den ersten Sieg beim Landesliga-Comeback einzutüten – und wie! Mit der Seltenheit eines 11:0 beim Dreisatzsieg gegen Fabian Beyer gelang ihm das. „Aber 11:0 gewinnt keiner gerne. Doch nach seiner 8:0-Führung hatte Mirko dann auch noch drei Glücksbälle“, schilderte Kapitän Rempe.

Spiele: Josef Rempe/Christian Havekost – Dominik Haag/Fabian Beyer 3:2, Rainer Lindigkeit/Christian Blank – Alexsey Arunov/Enrico Hentschel 2:3, Mirko Quoll/Kolja Frey – Frank Baberowski/Matthias Lenz 3:2, Rempe – Hentschel 3:1, Havekost – Arunov 1:3, Lindigkeit – Beyer 3:0, Quoll – Haag 1:3, Frey – Lenz 3:0, Blank – Baberowski 3:1, Rempe – Arunov 3:0, Havekost – Hentschel 0:3, Lindigkeit – Haag 3:1, Quoll – Beyer 3:0.

Von Christian Meyer

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