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Mit fünf persönlichen Rekorden: Tim Wiese holt Rang fünf

Mehrkampf-Landesmeisterschaft Mit fünf persönlichen Rekorden: Tim Wiese holt Rang fünf

Mit fünf persönlichen Rekorden zur Neunkampf-Bestleistung: Das gelang Tim Wiese (LG Peiner Land) bei der Mehrkampf-Landesmeisterschaft in Bad Harzburg. Im Hochsprung etwa steigerte er sich auf 1,44 Meter. Am Ende belegte der Leichtathlet, der der einzige Starter aus Peine war, Platz fünf in der U16.

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Tim Wiese erzielte bei der Landesmeisterschaft fünf persönliche Bestmarken – unter anderem im Hochsprung (1,44 m).

Quelle: Knoblauch

Bad Harzburg. Mit fünf persönlichen Rekorden zur Neunkampf-Bestleistung: Das gelang Tim Wiese (LG Peiner Land) bei der Mehrkampf-Landesmeisterschaft in Bad Harzburg. Am Ende belegte der Leichtathlet, der der einzige Starter aus Peine war, Platz fünf in der U16.

Bei herbstlichem Wetter gelang Wiese zum Auftakt 8,01 Meter im Kugelstoßen – damit blieb er nur wenige Zentimeter unter seiner Bestleistung. Auch bei der zweiten Disziplin, 100 Meter, überzeugte er, denn die Uhr stoppte nach 13,82 Sekunden. „Leider jedoch bei etwas zu viel Rückenwind“, bedauerte Wiese. Dennoch war er noch nie so schnell unterwegs auf dieser Strecke. Im anschließenden Hochsprung machte sich dann das Wachstum von Wiese bemerkbar, er steigerte sich auf eine neue Bestleistung von 1,44 Metern und war damit überglücklich: „Ich freue mich, dass der Knoten geplatzt ist und es endlich mal etwas höher hinaus ging.“

Als letzte Disziplin des ersten Tages stand der Weitsprung auf dem Programm. Problem dabei war, dass der Wind sehr wechselhaft wehte. Deshalb war auch kein gleichmäßiger Anlauf möglich, so dass Wiese im zweiten Versuch auf 4,68 Meter kam – ein kleiner Dämpfer. In Summe sammelte er damit 1717 Punkte im Vierkampf und blieb damit deutlich über seiner bisherigen Bestmarke.

Auch zu Beginn des zweiten Tags des Neunkampfes (8o m Hürden) präsentierte sich Wiese in guter Verfassung. Im Training hatte sich bereits angedeutet, dass seine alte Bestzeit fallen würde – und so kam es. „Bis zur drittletzten Hürde bin ich im Dreier-Rhythmus gelaufen, dann reichte die Geschwindigkeit leider nicht mehr aus und ich musste auf vier Schritte zwischen den Hürden umstellen“, erläuterte Wiese. Dennoch blieb er erstmals unter der 14-Sekunden-Marke (13,90).

Diesen Schwung nahm er mit und schleuderte den Diskus auf 22,92 Meter – die nächste Bestleistung. Auch beim Stabhochsprung (2,10 Meter) sammelte er wichtige Punkte. Und in seiner Paradedisziplin verbuchte er ebenfalls viele Zähler, denn gleich im ersten Versuch landete der Speer bei 32,93 Metern. Es war zugleich der fünfte persönliche Rekord.

Zum Abschluss absolvierte er unter tosendem Beifall die 1000 Meter in 3:48,18 Minuten und kam somit auf insgesamt 3863 Punkte – Lohn war Platz fünf, wobei er seine alte Bestmarke gleich um fast 100 Zähler überbot. „Darauf bin ich echt stolz“, erklärte Tim Wiese.

Von Steffen Knoblauch

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