Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Mit Routine: Bosporus besiegt Spitzenreiter

Fußball-Leistungsklasse Mit Routine: Bosporus besiegt Spitzenreiter

Auch der mitstürmende VfL-Torwart Sebastian Hahn konnte in den Schlussminuten die Niederlage nicht mehr abwenden: Fußball-Leistungsklassist Woltorf hat das Spitzenspiel bei Bosporus Peine mit 2:3 verloren, aber die Tabellenführung hauchdünn behalten.

Voriger Artikel
Omar hält Erfolg für möglich
Nächster Artikel
Lafferde: Sommer kommt für Nechanitzky

Überzeugte: Woltorfs Torwart Sebastian Hahn klärt vor Bosporus-Spieler Ekrem Kocak (blau). Der VfL verlor dennoch 2:3.

Quelle: im

SV Bosporus Peine II - VfL Woltorf 3:2 (2:0). Sowohl Gästetrainer Nedin Cerimovic als auch Bosporus-Spielertrainer Kevin Müller ließen keinen Zweifel aufkommen: „Der Sieg des SV Bosporus war völlig verdient.“ Die Peiner erwischten in der zunächst temporeichen und gutklassigen Partie den besseren Start. Mit feiner Ballbehandlung, schönen Ballstafetten und dem Blick für den Mitspieler im richtigen Moment überzeugte die routinierte Bosporus-Truppe mit einigen ehemaligen Landesliga-Spielern. Die Gäste spielten lediglich mit, ohne selber Akzente zu setzen. Das bestraften Bülent Karahan und Kevin Müller mit der verdienten 2:0-Pausenführung.

Nach dem Wechsel steigerten sich die Woltorfer. Erst vergab Dominick Seidel (47.) eine Großchance. Eine Minute später schlenzte Gerald Burgdorf den Ball aus 18 Metern ins Tor-Eck und machte die Begegnung wieder spannend. Selbst als Yasin Öztürk einen Ball im Nachschuss zum 3:1 knapp hinter die Linie des Woltorfer Tores gedrückt hatte, gaben sich die Gäste noch nicht auf. Danny Gawilista machte mit seinem Tor in der 90. Minute die Partie doch noch spannend und hektisch. VfL-Torhüter Sebastian Hahn, der beste Mann auf dem Platz, stürmte in der dreiminütigen Nachspielzeit mit und brachte Gefahr vors Tor der Gastgeber. Die erfahrenen Bosporus-Abwehrspieler klärten jedoch noch einige kribbelige Situationen und brachten das 3:2 ins Ziel.

„Bei uns konnte man sehen, dass jeder Spieler Spaß hat. Mit dieser Einstellung können wir noch Meister werden“, konstatierte Bosporus-Coach Kevin Müller. VfL-Trainer Nedin Cerimovic wies darauf hin, dass in seinen Reihen wichtige Spieler wie Sebastian Eck, Maik Schendera oder Abwehrchef Dirk Knobloch fehlten.

Schiedsrichter Frank Gerloff aus Vechelde stand einige Male in der Kritik der Akteure, lag aber in den strittigen Szenen fast immer richtig. Mutig, aber auch richtig, war seine Entscheidung, nach dem Tor zum 3:1 ein Rote Karte gegen einen Woltorfer Spieler zurückzunehmen.

SV Bosporus II: Senol - Karahancer, Elma, Türk, Kalem, Kocak, Tanrikulu, Bacaksiz, Schabelski, Karahan, Müller - Öztürk, Caliskan, Kilic.

Woltorf: Hahn - Schridde, Polemski, Hinzmann, Quandt, Burgdorf, Klooß, Krömer, Cerimovic, Seidel, Jütte - Zimmermann, Gawlista, Tostmann.

Tore: 1:0 Karahan (23.), 2:0 Müller (30.), 2:1 Burgdorf (48.), 3:1 Öztürk (65.), 3:2 Gawlista (90.).

ma

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.