Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Mirco Rösner wirft Union zum 59:58-Derbysieg

Basketball-Bezirksklassen Mirco Rösner wirft Union zum 59:58-Derbysieg

Für eine Überraschung im Derby der Basketball-Bezirksklasse sorgten die Groß Ilseder: Denn sie siegten in Vöhrum mit 59:58 durch – den entscheidenden Treffer erzielte Mirco Rösner (auf dem Bild rechts) kurz vor Schluss. Tags darauf gewannen die Vöhrumer in Wolfenbüttel. Ebenfalls einen Sieg fuhr der MTV Vechelde ein.

Voriger Artikel
16 Tore: Annika Hoffmann wirft Lafferde zum Sieg
Nächster Artikel
Patzer am Barren kosten eine Medaille

Der TSV Arminia Vöhrum (weiße Trikots) verlor das Bezirksklassen-Derby in eigener Halle gegen Union Groß Ilsede mit 58:59. Mirco Rösner (rechts) entschied die Partie mit einem Dreier.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Nichts für schwache Nerven war das Derby in der Basketball-Bezirksklasse Harz zwischen Arminia Vöhrum und VT Union Groß Ilsede: Kurz vor Schluss drehte Mirco Rösner mit einem Dreier die Partie zugunsten der Groß Ilseder, die mit 59:58 gewannen. Tags darauf siegten die Vöhrumer in Wolfenbüttel. Ebenfalls zwei Punkte holte der MTV Vechelde in der Bezirksklasse Heide.

Bezirksklasse Harz

TSV Arminia Vöhrum – VT Union Groß Ilsede 58:59 (12:13, 29:33, 45:44). „Die Partie war äußerst spannend und wurde erst mit der vorletzten Aktion entschieden“, berichtete Union-Spieler Matthias Busche. Dabei avancierte Mirco Rösner zum Matchwinner, denn sechs Sekunden vor Schluss gelang ihm in Bedrängnis ein Dreier zur 59:58-Führung – und diesen Vorsprung brachten die Gäste über die Zeit.

Dabei sah es Mitte des letzten Abschnitts nicht nach einem Sieg für die Ilseder aus. „Denn im Schlussviertel hatten die Vöhrumer deutlich Oberwasser. Wir haben teilweise hilflos agiert und minutenlang keinen Korb erzielt“, sagte Busche. Entsprechend lagen die Gastgeber auch mit sechs Punkten vorn.

Aber dann habe Mirco Rösner das erste Mal zugeschlagen. „Mit zwei Dreiern hat er uns ins Spiel zurückgebracht“, erklärte Busche. Wenige Sekunden vor Ende bekamen die Vöhrumer, die zu diesem Zeitpunkt mit zwei Zählern führten, jedoch einen Freiwurf zugesprochen – den nutzten sie aber nicht. „Danach haben wir unseren letzten Angriff mustergültig gespielt – und Mirco hat den Ball dann super versenkt“, lobte Busche.

Dabei blieb es, „weil Vöhrums letzter Verzweiflungswurf drei Sekunden vor Schluss deutlich am Korb vorbeiging“, sagte er.

„Eklatant ist unsere schwache Wurfquote, die sich schon durch die ganze Saison zieht“, stellt Arminias Sprecher Tim Markgraf fest. Treffend dagegen ist aus Sicht der Vöhrumer seine Beschreibung des Spielverlaufs in den letzten Sekunden: „Basketball ist halt manchmal ein Arschloch.“

Vöhrum: Schelenz (19 Punkte/1 Dreier), Zschenderlein (12/1), Behrens (10), Marchese (6), B. Tiryaki (6), Dobrovolsris (2), Y. Tiryaki (2), Magdziarz (1).

VT Union: Rösner (26/2), A. Berwing (11/2), Fischer (11), S. Berwing (4/1), Busche (4), Rühmann (3).

MTV/BG Wolfenbüttel IV – Arminia Vöhrum 61:77 (14:24, 25:41, 37:58). Mit einem gewaltig dicken Hals ging es für die Spieler aus Vöhrum nur einen Tag nach der unglücklichen Niederlage gegen Ilsede nach Wolfenbüttel. „Und endich klappte mal alles wie geplant“, freute sich Arminias Sprecher Tim Markgraf.

Von Anfang an setzten die Gäste auf Zonenverteidigung, die Spielzüge liefen wie geplant, dadurch waren immer Spieler in der Zone frei, was zu leichten Körben ohne Fehlwürfe für die Arminia führte. Mit dem Spiel der Vöhrumer kam das Heimteam überhaupt nicht klar, sodass es bereits zur Pause einen deutlichen Vorsprung des TSV gab.

„Danach wirkte es für uns wie ein Trainingsspiel, das souverän zu Ende gespielt wurde“, schilderte Markgraf. Die Wechsel klappten reibungslos und wurden reichlich genutzt, da die Arminia nur mit sieben Mann angetreten war. „Es war ein echter Teamerfolg“, lobte Markgraf.

Vöhrum: Behrens (6), Bytyqi (10), Daqi (16), Magdziarz (9), Marchese (14), B. Tiryaki (11), Y. Tiryaki (11).

Bezirksklasse Heide

MTV Vechelde – MTV Wasbüttel II 71:55 (18:7, 43:20, 61:35). Hoch motiviert ging der Gastgeber in die Partie. „Denn aufgrund der deutlichen Niederlage in Schapen hatten wir noch reichlich Groll im Bauch“, sagte Coach Oliver Wedekind. Und der beflügelte: Nach sieben Minuten führte Vechelde mit 14:0. „Wir haben gleich gezeigt, dass wir es diesmal besser machen wollen.“

Auch anschließend dominierten die Hausherren eindeutig, bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 43:20 aus. „Weil wir es geschafft haben, freie Würfe aus der Halbdistanz zu kreieren“, lobte Wedekind.

Zudem hatten die großen Spieler der Vechelder mehr Platz am Brett, „und sind deshalb auch leicht zu Punkten gekommen“, erläuterte der Coach. Einziges Manko war, „dass wir den Wasbüttler Patrick Meyer nicht in den Griff bekommen haben“. Folge: Mit 29 Punkten avancierte Meyer zum Top-Scorer der Partie.

Dennoch fuhren die Vechelder ungefährdet beide Punkte ein. „Es hat zwar noch nicht alles geklappt, aber es war gut, dass wir uns nach der Pleite in Schapen gleich wieder auf das nächste Spiel fokussieren konnten. Ich hatte schon Bedenken, dass Schapen einen deutlicheren Kratzer im Gemüt hinterlassen könnte. Wenn wir es jetzt noch schaffen, unsere freien Korbleger zu treffen, wäre ich deutlich entspannter“, resümierte Wedekind.

Vechelde: T. Vogel (4), N. Vogel (11/3), Klapsing (11/1), F. Klocke (20), S. Klocke (5), Klinke (2), Schönhoff (18).

Von Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.