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Marie holt zwei Bronzemedaillen

Schwimmen Marie holt zwei Bronzemedaillen

Erfolgreich war die Obergerin Marie Flor bei den offenen niedersächsischen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten. Sie errang zwei Bronzemedaillen, belegte zweimal den vierten und einmal den fünften Platz.

Die Zwölfjährige aus dem Peiner Schwimmverein qualifizierte sich mit zwei persöhnlichen Bestleistungen über 100 Meter Freistil und 50 Meter Brust für die internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin. Neben diesen beiden Disziplinen startet Marie auch über 50 Meter Freistil bei den deutschen Meisterschaften. Dafür hatte sie sich bereits im März in Chemnitz bei den Kurzbahn-Meisterschaften qualifiziert.

Dass Marie solche Leistungen erbringt, ist erstaunlich. Denn ihre Wirbelkörper umschließen das Rückenmark nicht. Ihre Wirbelsäule legt sich in eine schmerzhafte S-Kurve, und sie muss ein streckendes Korsett tragen – außer im Wasser.

Die niedersächsischen Meisterschaften im Schwimmen für Behinderte werden seit 1999 ausgetragen. Dieses Jahr traten 202 Athleten aus 25 Vereinen an. Sie kamen Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Wetsfalen. Bei der Eröffnung wurde auf die gute Zusammenarbeit mit Sportverbänden der Nichtbehinderten hingewiesen. So würden die Schwimmwettbewerbe seit Kurzem für Behinderte geöffnet, die sich nun mit Nichtbehinderten messen können.

Die internationalen Deutschen Meisterschaften im Europa-Sportpark Berlin, bei denen Marie Ende Mai starten darf, werden einer größte paralympischen Schwimmwettkämpfe weltweit sein. Schon vergangenes Jahr war sie dort angetreten und hatte drei Bronzemedaillen geholt.

nst

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