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Sport Regional Marco Drewes startet bei der WM
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18:00 10.10.2018
Marco Drewes
Peine

Es kommt nicht allzu oft vor, dass ein „Amateur-Schachspieler“ die Gelegenheit hat, an einer Schachweltmeisterschaft teilzunehmen. Um so mehr freut sich Marco Drewes, der normalerweise in der ersten Peiner Mannschaft in der Verbandsliga Ost an Brett 2 spielt und in Schach-Arbeitsgemeinschaften an Peiner Schulen unterrichtet, über seine Teilnahme: „Das wird eine total runde Sache, wir haben sogar einen Sponsor, der auch die Trainingsanzüge mit Namensaufdruck übernimmt. Ich freu mich riesig drauf!“

Die Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung findet vom 14. bis 21. Oktober in Dresden unter der Schirmherrschaft der FIDE (Welt-Schachverband) statt, eine Gelegenheit, die sich Drewes und seine Mannschaftskollegen aus Niedersachsen nicht entgehen lassen. Zusammen mit Marco Drewes, der am Spitzenbrett spielen soll, treten in der niedersächsischen Mannschaft an: Sven Hagemann (Königsspringer Braunschweig), Uwe Ritter (SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn), Stefan Kewe (SV Lingen) und Jarno Scheffner (SK Nordhorn-Blanke).

Eigentlich gehören ja nur viel Spieler zu einer Mannschaft, aber das ist laut Drewes kein Problem. Augenzwinkert sagt er: „Wir rotieren wie Bayern München!“ Die Mannschaft, obwohl aus verschiedenen Teams aus West- und Ost-Niedersachsen kommend, verstehe sich prima. Die Mitglieder kennen sich seit langem von vielen Turnieren und Mannschaftskämpfen, bei denen sie sich zwar meistens in den Partien als Gegner gegenübersaßen, aber anschließend gemeinsam analysierten, welche Züge gut waren und welche nicht, und was man beim nächsten Mal besser macht. Auch haben sich alle fünf erst im Juli beim 2. Peiner Schach-Kongress getroffen und die Einzelheiten für die Turnierteilnahme abgesprochen.

„Ob das Team eine der begehrten Medaillen ergattern wird, ist aufgrund der sehr starken Konkurrenz sicher fraglich“, sagte Stefan Kück, Pressewart des Peiner Schachvereins. „Aber das ist auch gar nicht so wichtig. Entscheidend ist vielmehr, dabei zu sein, zu lernen, andere Menschen kennenzulernen und gemeinsam viel Spaß und Freude am Sport zu haben. Die Mitglieder des Peiner Schachvereins drücken ihnen jedenfalls kräftig die Daumen.“

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