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MTV-Mädchen nutzen die Lücken in Edemissens Abwehr

jugend-Handball: MTV-Mädchen nutzen die Lücken in Edemissens Abwehr

Für eine Überraschung im Derby der Handball-Oberliga-Vorrunde sorgten die C-Juniorinnen aus Groß Lafferde. Denn der bis dahin sieglose MTV bezwang die HSG Nord Edemissen klar mit 35:22. Zudem bezwang Lafferde den Hannoverschen SC mit 29:20, und die HSG Nord deklassierte den HSV Warberg mit 37:4.

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Janna Poersch (am Ball) und die HSG Nord Edemissen verloren das Derby gegen den MTV Groß Lafferde mit 22:35.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Für eine Überraschung im Derby der Handball-Oberliga-Vorrunde sorgten Groß Lafferdes C-Juniorinnen. Denn der bis dahin sieglose MTV setzte sich gegen die HSG Nord Edemissen klar mit 35:22 durch. Außerdem bezwangen die Lafferderinnen auch noch den Hannoverschen SC mit 29:20, und die HSG Nord deklassierte den HSV Warberg/Lelm mit 37:4. Für den Endrunden-Einzug reichte es für die Peiner Vertreter aber nicht, sie spielen nun in der Landesliga weiter.

MTV Groß Lafferde – HSG Nord Edemissen 35:22 (21:13). „Es war ein völlig verdienter Sieg“, bilanzierte Lafferdes Coach Jens Hoffmann. Denn sein Team habe die Partie über weite Strecken dominiert. Schon nach 13 Minuten führte der MTV mit 13:7.

Grund für den klaren Vorsprung war, „dass wir uns in der Abwehr gegenseitig unterstützt haben. Außerdem haben wir die Lücken, die es häufig in der HSG-Defensive gab, konsequent genutzt“, lobte Hoffmann. Vor allem Anna Schlender sei es immer wieder auf der Rechtsaußen-Position gelungen, an ihrer Gegenspielerin vorbei zu kommen und den Ball im Tor unterzubringen.

„Und auch durch die Eins-gegen-Eins-Situationen sind wir zu vielen einfachen Toren gekommen.“ Insbesondere Annika Hoffmann setzte sich dabei häufig gut in Szene – sie allein warf 15 Tore. „Auch nach der Pause haben wir konzentriert weiter gespielt und deswegen auch am Ende ungefährdet die beiden Punkte geholt“, sagte der zufriedene Lafferder Coach.

Weniger zufrieden hingegen war der Gast. „Das ist schon eine herbe Pleite“, gestand Edemissens Betreuerin Lena Klemm. Allerdings habe auch Torhüterin Emelie Hallmann gefehlt. „Diesen Ausfall konnten wir nicht kompensieren. Außerdem sind auch noch einige angeschlagen ins Spiel gegangen. Deshalb haben wir auch nur bis Mitte der ersten Halbzeit mitgehalten“, erläuterte Klemm.

Groß Lafferde: Zellmann (6), Damian (1), Hoffmann (15), Winkler (2), Harnagel (1), Schlender (9), Heiken (1).

HSG Nord: Kae Majometano (3), Zemke (11), Hintz (2), Marahrens (1), Poersch (5).

MTV Groß Lafferde – Hannoverscher SC 29:20 (14:7). „Der Erfolg war zu keiner Zeit gefährdet“, berichtete Lafferdes Coach Jens Hoffmann. Dank der konzentrierten Leistung im ersten Abschnitt hatte sich der MTV bereits zur Pause einen Vorsprung von sieben Toren erspielt.

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit schlichen sich bei uns aber etliche Fehler ein, zudem haben wir die Chancen nicht mehr so konsequent genutzt wie noch vor der Pause“, monierte Hoffmann. Folge: Der HSC verkürzte auf 13:16. Anschließend jedoch fand der MTV wieder zu seinem Spiel und setzte sich am Ende klar durch – damit feierten die Lafferderinnen ihren zweiten Sieg. „Das war ein schöner Abschluss am letzten Spieltag der Oberliga-Vorrunde“, konstatierte Jens Hoffmann.

Groß Lafferde: Zellmann (3), Damian (4), Hoffmann (12), Winkler (8), Harnagel (1), Schlender (1).

HSG Nord Edemissen – HSV Warberg/Lelm 37:4 (17:1). Von der ersten bis zur letzten Minute bestimmte die HSG eindeutig das Geschehen. „Wir haben von Anfang an sehr aggressiv und offensiv gedeckt. Fehler der anderen wurden ausgebügelt, und den Rest entschärfte die gute Torhüterin Emelie Hallmann“, begründete HSG-Coach Gundolf Deterding den Kantersieg. Maßgeblich verantwortlich für diesen war Benita Zemke, erzielte sie doch gleich 21 Treffer. „Sie hat sich viele Pässe des Gegners erlaufen und war anschließend erfolgreich“, sagte Deterding.

HSG Nord: Kae Majometano (5), Präkels (2), Hintz (4), Zemke (21/5), Poersch (5).

Von Peter Konrad

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