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Lohmanns Ansprache soll Appetit machen

Fußball-Kreispokal-Halbfinale Lohmanns Ansprache soll Appetit machen

Eine gelungene Generalprobe für das heutige Halbfinale im Volksbank-Peine-Kreispokal lieferten die Fußballer von Arminia Vöhrum ab, die Sonntag den Bezirksliga-Aufsteiger Bildung Peine im Punktspiel 4:2 besiegten. In der Neuauflage trifft die Arminia auf hochmotivierte Peiner, die das Double schaffen wollen.

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Marcel Lautenbach (links) und Bildung Peine schalteten im Viertelfinale Schwicheldt (rechts Erik Krenz) aus.

Quelle: Christian Bierwagen

Arminia Vöhrum - Bildung Peine (Donnerstag, 18.30 Uhr). „Wir haben ein klares Ziel. Wir wollen ins Finale einziehen“, erklärt Bildung-Torjäger Kevin Genter, dass seine Mannschaft die jüngste Niederlage auf jeden Fall wettmachen will. Denn: „Wir streben das Double an.“ Den Misserfolg vom Sonntag führt er in erster Linie darauf zurück, „dass wir nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten. Vier Leute der Stammelf fehlten.“ Heute sei man bis auf Nils Querfurth und Marek Gawlista wieder vollzählig.

Für Genter selbst ist das Pokal-Duell nicht nur sportlich reizvoll, sondern auch vom zwischenmenschlichen her attraktiv, weil er von Sommer 2009 bis Sommer 2011 in Vöhrum spielte. Er kennt die Spieler des Gegners bestens - und zwar alle. „Die 1. Herren hat damals oft mit der A-Jugend zusammen trainiert“, erläuert Genter, dass ihm auch die Youngster der Arminen vertraut sind.

Die ehemaligen A-Jugendlichen der Vöhrumer werden heute von ihrem jetzigen Trainer eine appetitanregende Ansprache zu hören bekommen. „Ich werde ihnen vom Pokalfinale 2009 erzählen. Das war ein supergenialer Tag“, erinnert sich Arminia-Spielertrainer Jean-Marie Lohmann an den 3:1-Erfolg der Vöhrumer gegen Rosenthal, bei dem er selbst mitmischte. So weit sei es jedoch längst nicht, sieht Lohmann die Peiner als klaren Favoriten.

Den 4:2-Sieg vom Sonntag will Lohmann nicht überbewerten. „Wir haben gewonnen, weil wir den größeren Siegeswillen hatten. Bildung hat nicht mit hundertprozentigem Einsatz gespielt.“ Luft nach oben habe indes auch seine Mannschaft. Schaffe man es, den Bildung-Sturm zuzudecken, liege erneut ein Erfolg drin, sagt Lohmann, der heute bis auf Sebastian Bank und Patrick Winkelmeier auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

MTV Wedtlenstedt - Teutonia Groß Lafferde (Donnerstag, 18.30 Uhr). Von der Papierform ist die Sache klar: Der Dreizehnte der Kreisliga erwartet den Dritten. Doch: Es ist nicht allzu lange her, dass die Lafferder dem MTV in der Liga unterlagen. Genauer: Am 15. April mit 2:0. Das weiß auch Teutonia-Trainer Ulrich Kropp, der seine Mannschaft daher warnt. „Damals haben wir Wedtlenstedt unterschätzt. Wenn wir erneut so auftreten, verlieren wir wieder.“ Kropp rechnet mit einem Gegner, der mit hoher Aggressivität zur Sache gehen wird. „Die werden versuchen, uns den Schneid abzukaufen.“ Angst hätten seine Spieler, die heute allesamt dabei sind, aber keine. Dafür umso mehr Motivation. „Für uns ist es das Spiel des Jahres. Die Gelegenheit ins Pokal-Finale einzuziehen, bekommt man nicht so oft“, betont Kropp.

Eine bittere Niederlage kassierten am Sonntag die Wedtlenstedt, die trotz vieler klarer Einschussmöglichkeiten mit 1:4 gegen Bosporus das Nachsehen hatten. „Abgehakt haben ich den Klassenerhalt noch nicht“, hat MTV-Fußball-Obmann Horst Blanke noch Hoffnung - obwohl sein Team drei Spieltage vor Schluss sieben Punkte Abstand aufs rettende Ufer hat. Der Klassenerhalt sei das auch Hauptziel der Mannschaft, der Kreispokal spiele eine Nebenrolle. Denn: „Als Absteiger im Endspiel stehen ist nicht schön.“ Abschenken werde man allerdings nichts. „Selbstverständlich wollen wir gewinnen.“ Groß Lafferde sei zwar Favorit, „aber wenn wir das hinkriegen, so zu spielen wie bei unserem 5:1-Sieg im Viertelfinale gegen Blumenhagen, gewinnen wir auch gegen Groß Lafferde“, ist Blanke, dessen Mannschaft komplett ist, sicher.

jh

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