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Sport Regional Lob reicht nicht, Punkte müssen her
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23:00 31.03.2010
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MTV Wedtlenstedt – SV Germania Blumenhagen. Zwei Spiele, zwei Siege: Blumenhagen ist gut aus der Winterpause gekommen. Nun geht’s gegen den Tabellensiebten. „Das ist ein echter Prüfstein“, findet Germanen-Trainer Hubert Meyer. Der Coach des Vierten war zufrieden mit dem Auftakt – zumindest was die Resultate anbelangt. Im zweiten Spiel gegen Clauen/Soßmar baute seine Elf nach der Führung ab.

„Wir haben die Partie dann zu leicht genommen. Die Disziplin muss weiter verbessert werden. Von der ersten bis zur letzten Spielminute – die Ordnung darf nicht verloren gehen“, fordert Meyer.

Wedtlenstedt schätzt er stark ein. „Der MTV wird uns alles abverlangen. Das Spiel kommt nach dem guten Auftakt genau zur richtigen Zeit. Nach Ostern wissen wir, wo wir stehen“, meint Meyer. Wo die Germania stehen würde, wenn sie nicht die Remis-Könige der Liga wären, ahnt der Coach: „Vermutlich wären wir mit Abstand weit oben, wenn wir drei oder vier Partien der sieben Unentschieden gewonnen hätten.“

FC Germania Barbecke – TSV Edemissen II. „Barbecke war deutlich stärker als erwartet“, lobte Rosenthals Trainer Markus Puschmann den Tabellenletzten nach dem Auftritt bei den Falken. Dennoch starteten die Barbecker mit zwei Niederlagen nach der Winterpause.

„Das Lob ist ja schön zu hören, aber davon können wir uns auch nichts kaufen“, betont Germanen-Trainer Mathias Stanik, der seit November das Sagen beim Bezirksliga-Absteiger hat und eine nahezu aussichtslose Situation vorfand. Dennoch stellte er sich der Aufgabe. „Das Umfeld ist sehr sympathisch, und es hat mir imponiert, wie man sich um mich bemüht hat“, erklärt Stanik seinen Einsatz.

Ob Kreisliga oder Leistungsklasse – Stanik wird auch in der kommenden Serie das Traineramt inne haben. Die restlichen Saison will sich die Germania weiter so präsentieren, wie sie es in den vergangenen zwei Duellen getan hat: kämpferisch. „Wir sind gegen Edemissen krasser Außenseiter, es wird sicher nicht leichter“, sagt Stanik. Doch zu verlieren haben die Barbecker ohnehin nichts mehr, die Germania könne nur noch gewinnen.

Marian Naase

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