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Sport Regional Lob des Ex-Bundestrainers nutzt dem VfB/SC Peine auch nichts
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07:00 21.01.2019
Nadine Cordes und Lucas Gredner trumpften im Mixed auf. Die beiden punkteten in beiden Spielen für Peine. Quelle: Ralf Büchler
Peine

Der Überholversuch im Tabellenkeller ist missglückt, „aber wir haben zumindest etwas für die Moral getan“, stellte Trainer Heiner Brandes fest. Denn seine Badminton-Zweitliga-Asse vom VfB/Ski-Club Peine erkämpften Samstag nach einem 0:4-Rückstand beim Tabellendritten 1. BV Mühlheim II noch einen Punkt für die knappe 3:4-Niederlage. Ein Teilerfolg lag auch Sonntag drin, obwohl die abstiegsbedrohten Peiner 1:6 beim TV Refrath II unterlagen. Doch der VfB/SC verlor alle vier Fünfsatz-Krimis der Partie. „Die Ausbeute war leider zu wenig. Aber der Spielverlauf spiegelt das Pech unserer ganzen Saison wider“, haderte Brandes.

1. BV Mühlheim II – VfB/Ski-Club Peine 4:3 (14:12). Mindestens den Gewinn eines Herren-Doppels hatten die Peiner einkalkuliert. „Doch dieser Plan ging leider total in die Hose“, konstatierte VfB/SC-Trainer Heiner Brandes zerknirscht. Krzysztof Jakowczuk und Lukas Behme ließen sich in ihrem Fünfsatz-Krimi von einer Schiri-Entscheidung im Entscheidungssatz aus der Ruhe bringen. Beim Stand von 5:5 monierte der Unparteiische eine zu hohe Angabe. „Das hat die Jungs rausgebracht“, war sich Brandes sicher.

Und Lucas Gredner und Niklas König waren gar chancenlos. „Bei Niklas lief gar nichts, er hat zu viele leichte Fehler gemacht“, bedauerte Coach Brandes. Und als dann auch noch Nadine Cordes und Laura Gredner im Doppel und Top-Talent Florentine Schöffski im Einzel leer ausgingen, stand die Niederlage bereits fest. Doch: „Wir sind danach nicht eingebrochen. Alle haben großartig gekämpft und so nach dem Start noch einen überraschenden Punkt geholt“, lobte Brandes. Jakowczuk steigerte sich im Spitzeneinzel zum 3:1-Sieg, Nadine Cordes und Lucas Gredner drehten im Mixed auf, und Niklas König zeigte im Einzel, dass er es besser kann als bei seinem Doppel-Fiasko. „Für Niklas hat es mich deshalb richtig gefreut“, betonte Brandes.

Spiele: Pasquale Czeckay/Martin Kretzschmar – Krzysztof Jakowczuk/Lukas Behme 12:14, 11:6, 11:9, 7:11, 11:7; Yuri Kinoshita/Judith Petrikowski – Nadine Cordes/Laura Gredner 15:14, 11:4, 13:11; René Rother/Jonathan RathkeNiklas König/Lucas Gredner 11:5, 13:11, 11:7; Rother – Jakowczuk 11:13, 14:12, 6:11, 5:11; Kinoshita – Schöffski 11:3, 9:11, 11:4, 13:11; Kretzschmar/Petrikowski – Gredner/Cordes 4:11, 14:15, 8:11; Czeckay – König 5:11, 11:7, 4:11, 10:12.

TV Refrath II – VfB/SC Peine 6:1 (19:12). Die Steigerung von Pech heißt in dieser Saison VfB/SC Peine. Nach den zahlreichen Verletzungen im Saisonverlauf verlor der Tabellenvorletzte diesmal alle vier umkämpften Fünfsatz-Krimis. Richtig bitter erwischte es Lucas Gredner und Lukas Behme im umgestellten Herren-Doppel. Sie hatten sich beim Stand von 14:13 im vierten Satz einen Matchball erspielt, doch ihre Gegner wehrten den mit einem unerreichbaren Netzroller ab. VfB/SC-Trainer Heiner Brandes war bedient: „Das war echt, echt ärgerlich“, stöhnte er.

Die Peiner wurden für einen starken Auftritt nicht belohnt. Refrath hatte zwar unter anderem den irischen Spitzenspieler Joshua Magee einfliegen lassen, doch die Gäste hielten gut mit. Top-Talent Florentine Schöffski schnupperte sogar nach einer 2:0-Satzführung gegen die ehemalige Erstliga-Spielerin Anika Dörr an einer faustdicken Überraschung. „Doch dann ist ihr die Kraft ausgegangen, weil sie viel Lauf-Aufwand leisten musste. Flo hat aber ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht“, lobte Brandes.

Den Peiner Ehrenpunkt holten Lucas Gredner und Nadine Cordes, die auch ihr zweites Mixed des Wochenendes klar gewannen. „Nadines Schulter hält der Belastung wieder stand. Sie hat das am Netz super gemacht und war sehr präsent. Und sie kann wieder hart smashen“, freute sich Coach Heiner Brandes.

Am Ende hatte den Peinern aber auch das Lob des Ex-Bundestrainers und Coaches der Refrather Erstvertretung nichts genutzt. „Heinz Kelzenberg hat uns gesagt, dass er es bedauern würde, wenn wir absteigen, weil wir eine super-sympathische junge Truppe haben und die Halle bei unseren Heimspielen immer voll ist“, verriet Brandes.

Nun fiebern die Peiner dem wichtigen Kellerduell am Samstag, 9. Februar, entgegen. Der VfB/SC erwartet Schlusslicht SpVgg Sterkrade. „Dann ist Zahltag für uns“, ist Trainer Brandes überzeugt.

Spiele: Joshua Magee/Christopher KlauerLukas Behme/Lucas Gredner 11:8, 10:12, 8:11, 15:14, 11:7; Anika Dörr/Paula Kick – Laura Gredner/Nadine Cordes 11:6, 11:7, 13:11; Denis Nyenhuis/Lukas Mühlhaus – Krzysztof Jakowczuk/Niklas König 11:7, 11:9, 7:11, 12:14, 11:7; Magee – Jakowczuk 10:12, 11:9, 5:11, 11:7, 11:8; Dörr – Schöffski 10:12, 13:15, 11:7, 11:7, 11:5; Nyenhuis/Karnott – Gredner/Cordes 5:11, 8:11, 11:9, 7:11; KlauerKönig 11:7, 9:11, 11:4, 11:5.

Von Christian Meyer

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