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Lisa Behme hält der SG den Sieg fest

Handball-Regionsoberliga Lisa Behme hält der SG den Sieg fest

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Regionsoberliga der Frauen bleibt spannend. Durch ihren knappen Sieg gegen den SV Süd Braunschweig meldet sich die Reserve der SG Zweidorf/Bortfeld zurück. Nur zwei Punkte trennen die Spielgemeinschaft nun noch vom rettenden Ufer. Die SGH Peine verlor hingegen nach desolaten Leistung gegen die SG Sickte/Schandelah.

SG Zweidorf/Bortfeld II SV Süd Braunschweig 15:14 (7:7). Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten zeigten die Gastgeberinnen eine solide Leistung. „Obwohl wir wissen, dass wir die letzten Spiele alle gewinnen müssen, um die Klasse zu halten, sind wir ohne Druck in das Spiel gegangen“, stellte SG-Spielerin Caroline Sage verwundert fest. Das zeigte Wirkung. Denn der obligatorische Einbruch der SG-Reserve blieb diesmal aus.

 

Stattdessen stellten die Gastgeberinnen ihren Teamgeist unter Beweis. Wie schon in den Wochen zuvor avancierte Lisa Behme im Tor der SG zum sicheren Rückhalt. Die hart erkämpften Bälle in der Abwehr trug die Spielgemeinschaft dann schnell nach vorne, scheiterte aber immer wieder an der gegnerischen Torfrau. „Das hat uns diesmal aber nicht das Genick gebrochen“, freute sich Sage. Beide Mannschaften lieferten sich über die kompletten 60 Minuten ein ausgeglichenes Spiel. „Der einzige Unterschied war nur, dass wir ein Tor mehr geworfen haben“, bilanzierte Sage.

 

SG: Feistel, Friese Scholz (2), Gehrmann, Sonnenberg (4/2), Drob (6/3).

 

SG Sickte/Schandelah SGH Peine 20:6 (10:3). Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Handballerinnen der SGH. Der Peiner Rückraum war ein Totalausfall, lediglich sechs Tore warfen die Gäste. „Das Spiel war einfach nur schrecklich“, sagte SGH-Spielerin Anja Hansen.

 

Nach 15 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 3:1. Doch der SGH-Rückraum agierte immer nervöser und unsicherer, sodass auch die Außenspielerinnen und die Kreisläuferin das Ruder nicht mehr herumreißen konnten. Allerdings wäre auch ohne die desolate Angriffsleistung der Gäste beim Tabellendritten wenig zu holen gewesen. Denn SG-Spielerin Melanie Krause war von der Peiner Deckung kaum zu stoppen. Folglich war die Partie schon zur Pause entschieden. „Für mich ist das völlig unverständlich. Man verlernt doch nicht innerhalb von zwei Wochen das Handballspielen“, wunderte sich Hansen über den Auftritt.

 

SGH: Deda, Kamlah, Kühnholz, Winkel, Tammen, Hansen.

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