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Sport Regional Lengede steht im Derby unter Druck
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23:00 17.08.2012
Zweites Spiel, zweites Derby: Der SV Lengede (vorne Dennis Mansfeld) will morgen gegen den Ortsnachbarn aus Broistedt (gelbe Trikots) den ersten Saisonsieg einfahren. Quelle: rb
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SV Lengede - Pfeil Broistedt (Sonntag, 15 Uhr). Lengedes Trainer Christian Gleich war nach der Niederlage beim VfB verärgert, gab sich aber selbst eine Teilschuld. „Ich habe die Mannschaft zu defensiv ausgerichtet“, sagte der Übungsleiter nach der Auseinandersetzung. Deshalb stehen die Lengeder gegen die Pfeile bereits unter Zugzwang.

Auch, weil die Lengeder anschließend in eine dreiwöchige Spielpause gehen. Die Spiele wurden verlegt, weil der Übungsleiter neun Tage in die Türkei fährt. Das erneute Duell gegen den VfB Peine, das die Auslosung im Bezirkspokal ergab, findet deshalb am 22. August ohne Beteiligung des Lengeder Trainers statt.

„Gegen Broistedt sind für uns drei Punkte fast schon Pflicht“, betont Christian Gleich, der mit einem engen Derby rechnet, denn „die Pfeile sind schwer zu spielen, weil sie gut verteidigen“.

Das wurde insbesondere in der Vorsaison deutlich, als die Gäste 90 Minuten tief standen und in der Schlussminute den Siegtreffer erzielten. Die Neuzugänge im Broistedter Kader deuten in dieser Spielzeit aber auf eine andere Ausrichtung der Pfeile hin. Auf Neuzugang Marco Di Nunno müssen die Gäste aber urlaubsbedingt noch eine Woche verzichten.

Dennoch: „Vertreter Brian Müller hat seine Sache im Auftaktspiel gegen Bildung Peine gut gemacht“, sagt Pfeil-Trainer Michael Auerbach, der die Gastgeber trotzdem leicht im Vorteil sieht. Da die eigene Spielweise sich gegenüber der Vorsaison verändert hat, rechnet der Broistedter Übungsleiter auch mit einigen Toren. Spielerisch sieht er bei seiner Mannschaft trotz des Erfolges gegen Aufsteiger Bildung noch Luft nach oben. Auch die Integration der Neuzugänge benötigt noch das eine oder andere Spiel. Die ersten Fortschritte sind aber schon deutlich zu erkennen, denn zu Saisonbeginn setzten die Neuzugänge Brian Müller und René Heitmann mit ihren Toren den Schlusspunkt unter die lang andauernde Broistedter Heimschwäche.

ua

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