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Landessportbund lehnt Peiner Lehrer-Vorschlag ab

Reaktion auf Kreissportbund Landessportbund lehnt Peiner Lehrer-Vorschlag ab

Der Vorschlag, dass Niedersachsen Übungsleiter für den Sportunterricht einstellt, stößt beim Landessportbund auf Ablehnung. Der Peiner Kreissportbund-Vorsitzende Wilhelm Laaf hatte das vorgeschlagen. Das Schulfach Sport sei eine staatliche Aufgabe, betonte LSB-Chef Reinhard Rawe.

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Reinhard

Hannover. Der Vorschlag, dass Niedersachsen Übungsleiter für den Sportunterricht einstellt, stößt beim Landessportbund auf Ablehnung. Der Peiner Kreissportbund-Vorsitzende Wilhelm Laaf hatte das, wie in der Samstag-Ausgabe der PAZ berichtet, vorgeschlagen.

Der Landessportbund werde sich gegenüber dem Kultusministerium nicht für dieses Vorgehen einsetzen. Das schreibt der Vorstandsvorsitzende des LSB, Reinhard Rawe.

Rawe begründet das unter anderem mit der Rahmenvereinbarung „Mehr Bewegung im Ganztag“, die LSB und Kultusministerium zur Kooperation bei Ganztagssschulen getroffen haben. Darin sei festgelegt, dass „außerunterrichtliche Angebote“ durch den Einsatz von Übungsleitern erbracht werden. Deren Einsatz werde als „Ergänzung“ des Sportunterrichts angesehen.

„Der LSB engagiert sich seit Jahren sehr bewusst nur für außerunterrichtliche Spiel,– Sport- und Bewegungsangebote“, teilt Rawe mit. Das Schulfach Sport sei eine staatliche Aufgabe.

Der LSB setze sich dafür ein, dass Sportunterricht durch qualifizierte und pädagogisch ausgebildete Sportlehrkräfte in allen Schulformen, insbesondere auch im Bereich der Grundschule erteilt wird. „Eine pädagogische Zusatzausbildung für Übungsleiter ist etwas anderes als eine Lehrerausbildung“, erläutert LSB-Pressesprecherin Katharina Kümpel. Die von Laaf vorgeschlagene Zusatzausbildung für Übungsleiter – wie sie schon für Sozialarbeiter oder Schulhelfer angeboten wird – genüge diesem Anspruch nicht.

Von Matthias Preß

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