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16:01 23.04.2018
Erleichterung: Spitzenreiter Groß Lafferde hielt dem Druck stand und bejubelte einen 39:21-Kantersieg im Derby gegen die HSG Nord Edemissen. Quelle: Hartmut Butt
Gross lafferde

„Wir haben das gewünschte Zeichen vor dem Lokalderby in einer Woche bei der SG Zweidorf/Bortfeld gesendet“, sagte ein zufriedener MTV-Trainer Dennis Bühn.

Nach den jüngsten Ausrutschern hatte Bühn eine Groß Lafferder Mannschaft gesehen, die bis in die Haarspitzen motiviert war. Immer wieder war die in die Luft gestreckte Faust zu sehen, nachdem eine Angriffs- oder Abwehraktion gelungen war. Vor allem die starken Rückraumspieler Tino Mrasek und Felix Büttner hatten immer wieder Gelegenheit, ihre Zufriedenheit zu zeigen. „In diesem Spiel haben die beiden Langen wieder gezündet“, stellte Bühn erleichtert fest. Das war in jüngster Vergangenheit nicht immer so gewesen. Beide Rückraumspieler kamen auf sieben Tore, waren beste Torschützen im Groß Lafferder Team.

Auch Torhüter Lionel Lütgering streckte immer wieder die Faust in die Luft. Er hatte sich beim Aufwärmen am kleinen Finger verletzt, musste immer wieder mit Kühlspray behandelt werden. Trotz Schwächung war er der gewohnt sichere Rückhalt. Das zeigte er bereits in den Anfangsminuten. Sein Team erwischte den erhofft guten Start. In den ersten drei Minuten traf Mrasek dreimal und brachte sein Team mit 4:1 in Führung. Die Edemissener Abwehrspieler waren zu spät an ihm dran, stoppten ihn nicht konsequent genug.

Die Gäste steigerten sich, holten Tor um Tor auf, schafften durch Linksaußen Luke Williamson den Ausgleich zum 7:7 nach neun Minuten. „In dieser Phase des Spiels haben wir nicht optimal verteidigt und einige gute Möglichkeiten im Angriff ungenutzt gelassen“, merkte Dennis Bühn an. Gäste-Trainer Martin Staats bedauerte, dass seine Mannschaft in dieser spielentscheidenden Phasen einige klare Chancen nicht nutzte.

Ein Spiel auf Augenhöhe blieb es nicht lange. Bühn stellte seine Abwehr etwas um. Die ganze Konzentration galt Rückraumspieler Timo Seffer. Er war am gefährlichsten im Edemissener Team. Ob auf der linken oder rechten Rückraum-Position oder als Spielgestalter: Wenn Seffer am Ball war, wurde es gefährlich. Ansonsten wirkten die Angriffsbemühungen der Gäste teilweise etwas hilflos und zu drucklos.

Tor um Tor setzten sich die Gastgeber ab. Bereits zur Pause betrug der Abstand elf Tore. Bühn ging entspannt in die Halbzeit. Ihn überraschte der deutliche Vorsprung seiner Mannschaft nicht.

Der Lafferder Trainer hatte nur einen Spieler mehr im Kader als sein Konkurrent Martin Staats. Er konnte aber durchgehend wechseln, ohne das ein Leistungseinbruch zu sehen war. „Unsere Situation ist bekannt. Wir haben viele angeschlagene Akteure im Team, können nicht so trainieren, wie ich es mir wünschen würde. Deshalb war in der zweiten Hälfte keine Wende mehr möglich“, resümierte Staats. Ein Sonderlob hatte er für Keeper Christian Oppermann parat. Der HSG-Torhüter hatte es überhaupt ermöglicht, dass die Gäste beim 7:7 zum Ausgleich kamen. Auch in der zweiten Hälfte war er es, der verhinderte, dass sein Team mehr als 40 Tore kassierte. „Die Möglichkeiten dazu waren vorhanden“, hatte Dennis Bühn festgestellt.

MTV Groß Lafferde: Lütgering, F. Frühling – Mrasek (7), Büttner (7), Reuter (6), Strub (4), , Marris, Waschke (4), Preen (3/1), H. Frühling (2), Tillack (2), L. Bühn (2), Winkler (1), Kanning (1).

HSG Nord: Oppermann, Bufe – T. Seffer (7/2), Müller (4),Williamson (3), Görl (3), Falkenhain (2), Bendrien (1/1), Schöne(1), Wilck, Schwerdtner, Rauls, Zerter, S. Seffer.

Siebenmeter:Groß Lafferde 2/1, Edemissen 5/3;

Zeitstrafen: Groß Lafferde 3, Edemissen 3 + 1 Rote Karte.

Von Hartmut Butt

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