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Sport Regional Lafferdes Geduld wird belohnt: Heimsieg
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18:00 23.01.2019
Mutiger Auftritt: B-Jugend-Aushilfe Simon Schmidt steuerte fünf Tore zum Sieg der Groß Lafferder Oberliga-A-Jugend bei. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Ein mutiger Youngster auf Linksaußen und mehr Geduld im Angriffsspiel – so lauteten zwei Erfolgsrezepte, mit denen die A-Jugend-Handballer des MTV Groß Lafferde ihr Oberliga-Heimspiel gegen Aurich gewannen. Auch das zweite Oberliga-Kellerduell in Folge verloren dagegen die C-Junioren der SG Zweidorf/Bortfeld. Mit zwei Siegen innerhalb von 44 Stunden sind die Landesliga-C-Juniorinnen der HSG Nord perfekt ins neue Jahr gestartet, sie kletterten auf Platz drei.

A-Jugend Oberliga

MTV Groß Lafferde – OHV Aurich 37:32 (17:16). Auf die vermeidbare Auftakt-Niederlage in Fredenbeck reagierten die Groß Lafferder mit einer Leistungssteigerung im Angriff. Das zahlte sich aus. „Wir hatten uns vorgenommen, die Angriffe länger bis zur ganz klaren Chance auszuspielen. Es war noch nicht perfekt, aber die Jungs haben das deutlich besser und geduldiger ausgespielt als in Fredenbeck“, stellte Groß Lafferdes Trainer Christian Ellmers erfreut fest.

Dass sein Team allerdings erst ab der 38. Minute von 21:20 vorentscheidend auf 27:22 (43.) entwischen konnte, sei unnötig gewesen. „Gefühlt waren wir vorher schon klar besser. Aber wir hatten ein bisschen Pech im Abschluss und haben uns allerdings auch zu viele technische Fehler geleistet“, monierte der MTV-Trainer. Das bestrafte der Gegner mit Gegenstößen, bei denen die ansonsten gute MTV-Abwehr machtlos war. „Mehr als 25 Gegentore darfst du in diesem Spiel eigentlich nicht kriegen“, haderte Ellmers.

Ein Lob verteilte er dagegen an den B-Jugendlichen Simon Schmidt, der auf Linksaußen mit fünf Toren überzeugte. „Ich habe ihn ins kalte Wasser geworfen. Anfangs war er nervös, doch dann hat er einen guten Eindruck hinterlassen.“

Nachlegen kann der MTV schon nächsten Samstag im Heimspiel gegen die TSV Burgdorf II – doch das werde alles andere als einfach, ahnt MTV-Coach Ellmers. „Burgdorf ist eine Wundertüte, weil man nie weiß, ob sie Spieler aus der Jugend-Bundesliga dabei haben. Aber wenn unsere Abwehr steht und wir unser Tempospiel aufziehen können, haben wir auch eine Chance gegen Burgdorf“, sagt er.

Groß Lafferde: Münch, Stanitzek – Fischer, Kanning (9/2), Arne Hansen (6), Lars Hansen, Donker (5), Waschke (4), Langeheine (6), Wittenberg, Zellmann (2), Schmidt (5).

C-Jugend Oberliga

MTV BraunschweigSG Zweidorf/Bortfeld 30:27 (16:16). Die SG verpasste es trotz zahlreicher Führungen in Halbzeit eins, gegen den Tabellenletzten ihren Hinspiel-Sieg zu wiederholen. „Braunschweig überraschte mit einer sehr offensiven Deckung“, stellte SG-Trainer Phillip Lehne fest. Entscheidend für die Niederlage sei jedoch etwas anderes gewesen. „In der zweiten Halbzeit waren die Jungs nicht mehr so konzentriert in der Abwehr“, analysierte Lehne. Die Braunschweiger drehten die Partie und zogen fünf Minuten vor Schluss spielentscheidend mit 27:23 in Führung. „Die Mannschaft hat die komplette Spielzeit gekämpft und niemals aufgegeben. Leider konnten wir uns am Ende nicht dafür belohnen“, bedauerte der SG-Trainer.

SG: Georgi – Laube (3), Kern, Mudrow (8), Rümmler, Grönke (9), Hädrich (3), Jemric, Zutz, Ole Klusmann, Enno Klusmann, Pullner (4).

Landesliga C-Juniorinnen

HSG Nord EdemissenVfL Westercelle 24:16 (10:8). „Die lange Pause hat dem Team gutgetan“, stellte HSG-Trainer Lena Klemm nach dem klaren Sieg gegen den Tabellendritten erfreut fest. Mit einer offensiven Abwehr-Variante hatten die Edemisserinnen den Gegner unter Druck gesetzt – und das zahlte sich aus. „Dadurch wurde Westercelle zu Fehlpässen verleitet“, erläuterte Klemm. Erst in der 10. Minute gestattete ihr Team dem VfL das erste Tor.

Trotzdem kam Westercelle noch einmal heran, doch nach der Pause erhöhte die HSG das Tempo und zog über 11:8 vorentscheidend auf 20:14 (43.) davon. „Immer wieder brachten Kaya Homann, Svenja Luda und Paula Geffers durch schöne Anspiele ihre Mitspielerinnen ins Spiel oder kamen selbst durch Eins-gegen-Eins-Aktionen zur Torerfolgen“, lobte Lena Klemm ihr torgefährliches Trio. Paula Geffers feierte am Ende ein gelungenes Comeback. Wegen ihres gebrochenen Schlüsselbeins hatte sie monatelang gefehlt.

HSG Nord:Homann (10), Luda (5), Siedentop (3), Poersch (1), Temme (1), Rönick (1), Geffers (3).

HSG Plesse-Hardenberg – HSG Nord 16:28 (8:13). Mit drei Toren in Folge drehte Kaya Homann Edemissens 0:2-Start – danach lief es. Vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugte die HSG Nord. „Aus einer sicheren Abwehr hat die Mannschaft schnell nach vorne gespielt. Selbst in Unterzahl gelang es ihr, den Vorsprung zu erhöhen“, stellte HSG-Trainerin Lena Klemm erfreut fest. In den letzten acht Minuten ließ Edemissens Abwehr sogar nur noch drei Gegentore zu.

HSG Nord: Rönick (2), Luda (5), Poersch (6), Homann (9), Temme (1), Geffers (4), Siedentop (1).

Von Christian Meyer

Im zweiten Jahr ihrer Oberliga-Zugehörigkeit haben die Handballerinnen von Vater Jahn Peine einen Schritt nach vorn gemacht. So schlossen sie den ersten Saisonabschnitt mit 13:15-Punkten als Tabellenelfter ab. „Unser Hauptziel ist es, den Abstand auf die vorderen Mittelfeldplätze weiter zu verkürzen“, betont Peines Trainer Lutz Benckendorf.

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