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Lafferdes 12:0-Lauf bringt die Wende

Handball-Landesliga Lafferdes 12:0-Lauf bringt die Wende

Und wieder einen Gegner abgeschossen! Groß Lafferdes Landesliga-Handballer bleiben durch den klaren 36:26-Sieg gegen den MTV Braunschweig III Spitzenreiter. Schärfster Verfolger bleibt Lokalrivale Zweidorf/Bortfeld. Die SG gewann trotz neun Zeitstrafen mit 34:25 bei der heimstarken HSG Langelsheim.

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Er war nur schwer zu stoppen: Georg Strub (roter Dress) steuerte gleich acht Tore zum 36:26-Heimsieg des MTV Groß Lafferde gegen den MTV Braunschweig III bei.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Und wieder einen Gegner abgeschossen! Groß Lafferdes Landesliga-Handballer bleiben durch den klaren 36:26-Sieg gegen den MTV Braunschweig III Spitzenreiter. Damit untermauerten sie ihren Rang als torgefährlichste Mannschaft der Staffel (im Schnitt 35,9 Treffer pro Spiel). Schärfster Verfolger bleibt Lokalrivale Zweidorf/Bortfeld. Die SG gewann trotz neun Zeitstrafen mit 34:25 bei der heimstarken HSG Langelsheim/Astfeld.

MTV Groß Lafferde – MTV Braunschweig III 36:26 (19:12). Zu Beginn der Begegnung „schwächelten“ die Groß Lafferder noch. Doch nach dem 5:8 -Rückstand (11.) legten sie einen außergewöhnlichen Lauf hin: Zwölf Tore in zwölf Minuten. MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon macht den Umschwung zum 17:8 (24.) an mehreren Ursachen fest. „Die Braunschweiger hatten drei Verstärkungen aus ihrer Zweiten dabei und standen zu Beginn hinten gut. Wir leisteten uns im Gegenzug viele unvorbereitete Würfe und waren in der Abwehr etwas ungeordnet. Das wurde dann besser, und wir sind einen Konter nach dem anderen gelaufen.“

Im zweiten Durchgang habe seine Mannschaft, in der Felix Büttner ein Aktivposten war, „das Ding“ sicher runtergespielt. „Und das, obwohl wir viel gewechselt haben.“ Zum Ende hin sei jedoch der „Schlendrian“ eingezogen. „Wir deckten hinten nicht mehr so konsequent, und vorn wollte jeder nur noch Tore werfen, statt den besser postierten Nebenmann anzuspielen“, verwies Slabon darauf, dass Groß Lafferdes Sieg hätte höher ausfallen können.

Groß Lafferde: Lütgering, Florian Frühling (beide Tor) – Schröder (6), Mrasek (3), Henrik Frühling (4), Tillack (2), Brunke, Waschke (7/2), Marris (1), Bühn, Büttner (5), Strub (8), Reuter.

 

HSG Langelsheim/Astfeld – SG Zweidorf/Bortfeld 25:34 (14:19). Die Gastgeber waren bis zum Gastspiel des Tabellenzweiten SG Zweidorf/Bortfeld zu Hause ungeschlagen geblieben. „Das wundert mich nicht. Es herrscht eine sehr hitzige Atmosphäre in der Halle. Dort werden noch einige Mannschaften das Nachsehen haben“, sagte SG-Coach Michael Nechanitzky.

Sein Team geriet nur einmal in Rückstand – mit 0:1. Danach bestimmten die in Bestbesetzung angetretenen Gäste das Geschehen. Angeschlagen ging lediglich Tobias Schulze in die Partie. Eine Schwächung ereilte die Gäste eine Minute vor der Pause, als Tobias Brümmer die Rote Karte sah.

In Unterzahl mussten die Gäste mehrfach agieren. Insgesamt kassierten sie neun Zwei-Minuten-Strafen. „Einige Schiedsrichter-Entscheidungen haben uns das Leben nicht leicht gemacht“, sagte der SG-Coach. Er sprach seiner Mannschaft ein Lob dafür aus, dass sie sich weder von den Zuschauern noch von den Entscheidungen der Schiedsrichter beeindrucken ließen. Bis zur 20. Minute lagen die Gäste immer mit ein bis drei Toren in Front, danach bauten sie den Abstand kontinuierlich aus. Spannend wurde es noch einmal Mitte der zweiten Hälfte, als die Gastgeber bis auf zwei Tore beim 23:25 herankamen. Als die SG-Abwehr sechs Minuten ohne Gegentor blieb, war der Abstand wieder auf fünf Tore ausgebaut.

SG Zweidorf/Bortfeld: M. Lehne, Pursche – C. Weigel (6), Büüs (6), Schröder (5), Frühauf (4/2), Zakravsky (4), Waltermann (2), P. Lehne (2), S. Weigel (2), Brümmer (1), Gerstung (1), Duschek (1), Schulze.

Von Jürgen Hansen und Hartmut Butt

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