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Lafferde sucht neuen Trainer

Handball-Landesliga Lafferde sucht neuen Trainer

Vor einem Einschnitt steht Handball-Landesligist MTV Groß Lafferde. Trainer Kai Fischer und Assistent Cornelius Jäger werden ihre Ämter zum Saisonende niederlegen. Die auslaufenden Verträge haben beide aus beruflichen Gründen nicht verlängert.

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Raus aus dem Trainerjob: Kai Fischer hört nach der Saison beim MTV Groß Lafferde auf.

Quelle: im

Mit Bedauern hat MTV-Abteilungsleiter Dennis Bühn die Nachricht vom baldigen Rückzug der Lafferder „Urgesteine“ aufgenommen. Beide zeichne eine engagierte Arbeitsweise aus. Und: „Kai und Cornelius haben diese Serie den Umbruch eingeleitet und verstärkt auf Spieler aus den eigenen Reihen gesetzt. Vier Akteure aus unserer Reserve sind inzwischen fest im Team eingebaut.“

Ziel für den Rest der Serie sei es, das Mannschaft und Trainer gemeinsam den Klassenerhalt schaffen. „Wie es bei uns weitergeht, ist dagegen noch nicht spruchreif“, erklärt Bühn. Man arbeite derzeit an der Zusammenstellung des Trainerteams für die kommende Saison.

Gedanken darüber, wer sein Nachfolger wird, macht sich auch Fischer, der weiterhin Mitglied in seinem Stammverein bleibt. „Vielleicht wäre es ganz gut, wenn beim MTV mal ein Externer anfängt“, könnte sich der 41-Jährige damit anfreunden, dass nach der Ära von Kai Fischer (seit Juni 2008 im Amt) und Gerrit Meyer ein vereinsfremder Trainer kommt. Bestimmen will er jedoch keinesfalls. „Diese Entscheidung muss der Handball-Vorstand treffen.“

Selbstbestimmt war hingegen sein Rückzug. „Ich wohne in Isenbüttel, arbeite in Wolfsburg und habe berufsbedingt oft Abendtermine. Der zeitliche Aufwand für Training, Spiele und die ganze Fahrerei ist einfach zu groß geworden.“ Zudem zehre der wenig erfolgreiche Saisonverlauf mitsamt der MTV-Verletzungsmisere an der Substanz.

Ob der Entschluss, trotz des Abstiegskampfes bereits jetzt das Ende seines Trainer-Engagements bekannt zu geben, taktisch klug sei, könne er nicht beurteilen. „Den richtigen Zeitpunkt für sowas findest du nie. So wissen die Spieler zumindest, woran sie sind.“ Vom Klassenerhalt seines Teams ist er überzeugt. „Weil die Einstellung bei allen Spielern hundertprozentig stimmt. Wir sind stark genug, um drin zu bleiben.“

Jürgen Hansen

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