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Lafferde setzt sich innerhalb von acht Minten entscheidend ab

Handball-Landesliga Lafferde setzt sich innerhalb von acht Minten entscheidend ab

Einen wichtigen Sieg im Landesliga-Abstiegskampf verbuchten die Handballer des MTV Groß Lafferde zu Hause gegen Mascherode. Dagegen mussten die SG Adenstedt und die HSG Nord klare Auswärtsniederlagen einstecken.

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Groß Lafferdes Steffen Müller sucht die Lücke. Beim Sieg des MTV warf er den Mascherodern zwei Tore in die Maschen.

Quelle: Isabell Massel

MTV Groß Lafferde – TV Mascherode 36:29 (17:15). „Es war ein Sieg des Willens. Alle haben über die gesamten 60 Minuten gekämpft“, lobte MTV-Betreuer Dennis Bühn seine Mannschaft für ihren couragierten Einsatz. In der ersten Halbzeit gab es eine enge Auseinandersetzung. Auffallend dabei: „Beiden Teams waren anzumerken, dass es um viel ging. Keiner wollte Fehler machen.“ Eine Minute vor dem Wechsel stand es Unentschieden, Lafferde ging dennoch mit zwei Treffern Vorsprung in die Kabine.

So waren nach dem Tor zum 16:15 noch sieben Sekunden zu spielen, als der MTV erneut in Ballbesitz kam, worauf Trainer Kai Fischer sofort eine Auszeit nahm. „Dabei wurde der anschließende Spielzug abgesprochen. Und das hat gepasst. Mit dem Abpfiff hat Matthias Krause getroffen“, freute sich Bühn.

In der zweiten Hälfte blieb es bis zum 26:25 (47.) ausgeglichen, in den folgenden acht Minuten setzten sich die Gastgeber auf 32:26 ab. Der Vorsprung wurde bis zum Ende „verwaltet“, sagte Bühn der den stark haltenden Christoph Könnecker und Florian Gebert, der letztmals für den MTV spielte, besonders lobte. „Florian hatte großen Anteil am Sieg. Wir werden ihn vermissen. Sportlich wie menschlich.“
MTV Groß Lafferde: Hager, Könnecker (beide Tor), Singenstreu (5), Jarzombek (6/2), Strohmeyer (1), Bank (1), Krause (8/2), Müller (2), Schmidt (2), Gebert (8), Knittel (3).

MTV Moringen – HSG Nord 30:25 (13:12). Viel improvisieren mussten die Edemissener vor und während der Partie beim Spitzenreiter. Traten sie doch nicht nur ohne Jan Springer, Julian Funk und Thorsten Hahn in Moringen an, zudem fielen kurz vor beziehungsweise nach der Halbzeit Holger Meinhardt, Timo Seffer und Michel Schöne verletzungsbedingt aus. „Unter diesen Umständen haben wir uns gut verkauft. Kompliment an die Mannschaft“, lobte HSG-Torwart Jörn Ohms.

Während der ersten 40 Minuten habe man sogar voll Paroli bieten können. „Weil unsere Abwehr sicher stand. Erst danach ist der Faden wegen der vielen Umstellungen gerissen. Moringen setzte sich ab“. Eine Klatsche wurde es indes nicht, „da wir wieder die Kurve kriegten und gegenhalten haben“, sagte Ohms.

HSG Nord: Bell, Ohms (beide Tor), Krecker (4), Wilck, Sven Seffer (6), Timo Seffer (6), Meinhardt, Schöne, Ahlers (1), Winkler (4), Grauert (1), Zerter (3).

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen – SG Adenstedt 34:22 (19:7). „Erste Halbzeit bekamen wir kein Bein an die Erde, wir waren in allen Belangen unterlegen“, sagte Betreuer Ralf Könnecker. So stand die Niederlage seiner Mannschaft schon nach 30 Minuten praktisch fest. Hauptgrund dafür sei, dass nicht nur Alexander Ksoll, Karl Gappenberger und Hendrik Schoke passen mussten, sondern auch Sascha Frank, Gerrit Marris und Jens Bertram kurzfristig ausfielen.

„Daher musste die Innenverteidigung umgebaut werden und es fehlte die Abstimmung“. Zudem wurde hinten zu passiv und unbeweglich agiert, vorn fehlten Genauigkeit und Kaltschnäuzigkeit. Besser machten es die Gastgeber, die zu vielen einfachen Toren kamen.

Nach dem Wechsel trat die SGA aggressiver auf: Mit mehr Zug zum Tor im Angriff, hinten wurde Schoningen frühzeitig gestört. Das reichte, um die zweite Hälfte leistungsmäßig und nach Toren ausgeglichen zu gestalten. Und: „Wir haben Moral gezeigt“, freute sich der SG-Coach, der den A-Jugendlichen Frederik Kosak und Felix Könnecker eine insgesamt gute Leistung attestierte.

SG Adenstedt: Roffmann (Tor), Hilse (3), Wedler (5), Sebastian Frank (4/1), Bewig (3), Müller (3), Lange (3), Kosak, Könnecker (1).

Jürgen Hansen

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