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Lafferde marschiert zum 5:0-Derbysieg

Frauenfßball Lafferde marschiert zum 5:0-Derbysieg

Fußball-Bezirksoberliga der Frauen: VfB-Trainer Rühmann: „Das war grausam“

Eindrucksvoll aus dem Tabellenkeller der Bezirksoberliga geballert haben sich die Fußballerinnen des SVTeutonia Groß Lafferde. Das Team gewann das prestigeträchtige Derby gegen den VfB Peine deutlich mit 5:0. Neues Schlusslicht sind nun die Grün-Roten, die Teutonia machte vier Plätze gut und liegt jetzt auf Platz acht.

SVTeutonia Groß Lafferde – VfB Peine 5:0 (2:0). „Das war einfach nur grausam“, kommentierte Peines Trainer Sebastian Rühmann die Leistung seines Teams. Seit einer Woche brannten die Gäste auf den Vergleich, doch als es endlich so weit war, gelang ihnen nichts. „Am Ende können wir von Glück reden, dass wir nicht noch höher verloren haben“, räumte Rühmann ein.

Die Groß Lafferderinnen hingegen erwischten einen guten Tag. Von der ersten Minute an setzten sie die Gäste gehörig unter Druck und jagten so dem VfB immer wieder die Bälle ab. „Wir sind einfach nur marschiert und haben schnell den Abschluss gesucht“, lobte Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt den beherzten Auftritt seiner Fußballerinnen. Der hohen Einsatz zahlte sich schnell aus. Mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erzielte Lena Grüger (15.) die Führung. Claudia Meyer schob noch vor der Pause zum 2:0 ein (31.).

 

Den Peinerinnen den letzten Funken Hoffnung raubte schließlich Lisa Behrens, direkt nach Wiederanpfiff staubte sie zum 3:0 ab (48.). „Danach hat man den VfB-Spielerinnen angemerkt, wie geknickt sie waren“, verdeutlichte Pickhardt.

 

Die Teutonia wollte nachlegen, Claudia Meyer scheiterte zweimal an der Latte. „Das Spiel hat eigentlich nur in unserer Hälfte stattgefunden“, ärgerte sich VfB-Trainer Rühmann. Den nächsten Gegentreffer kassierte sein Team trotzdem erst vier Minuten vor Abpfiff. Per Freistoß erzielte Lena Grüger ihr zweites Tor. „Sie hat wirklich gut gespielt und ihre Freiräume im defensiven Mittelfeld effektiv genutzt“, lobte Pickhardt, der aber auch seiner gesamten Mannschaft eine starke Leistung attestierte. „Wir hätten allerdings noch höher gewinnen müssen“, betonte der Groß Lafferder Coach, der lediglich fünf Ballkontakte von seiner Torfrau Jana Büker gezählt hatte, aber keinen einzigen Torschuss des VfB.

 

Trotz der Brisanz sahen die Zuschauer eine sehr faire Partie, in der der Schiedsrichter nicht eine Gelbe Karte zeigen musste.

 

Cm

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