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Lafferde hält die „Tormaschine“ nicht auf

Handball-Landesliga Lafferde hält die „Tormaschine“ nicht auf

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins in der Handball-Landesliga geht weiter. So fuhr Spitzenreiter HSG Nord einen klaren Sieg in Seesen ein. Noch deutlicher machte es der Tabellenzweite Fallersleben, der beim MTV Groß Lafferde mit 15 Toren Unterschied gewann.

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Jörn Ohms

Quelle: Ralf Büchler

MTV Groß Lafferde – VfB Fallersleben 18:33 (9:16). „Mit Fallersleben hat sich die stärkste Mannschaft der Landesliga präsentiert“, sprach MTV-Betreuer Dennis Bühn von einer beeindruckenden Vorstellung des VfB. „Die sind konsequent in der Abwehr und nach vorn gnadenlos. Hinten haben sie kaum leichte Tore zugelassen und im Angriff wurde fast jedes Ding versenkt.“ Seine Mannschaft habe gegen die Gäste nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Nur bis zum 2:3 (6.) hielten die Gastgeber halbwegs mit. Danach kam Fallerslebens „Tormaschine“ auf Touren und produzierte über 8:3 (15.) eine Sieben-Tore-Pausenführung.

„Zweite Halbzeit war die Messe schnell gesungen“, umschrieb Bühn, dass Gäste ihren Vorsprung Zug um Zug ausbauten. Den Seinen machte der MTV-Betreuer trotz vieler technischer Fehler und insgesamt 27 Fehlwürfen keinen Vorwurf. „Wir sind durch die vielen Umstellungen nicht eingespielt.“

MTV: Hager, Könnecker (beide Tor), Hillmer (2), Steffen Slabon, Schmidt (6), Müller, Neumann (3/1), Oppermann (1), Marris (2/1), Singenstreu, Petitjean, Kanning (2), Tobias Slabon (2), Arlt.

MTV Seesen – HSG Nord 20:28 (8:12). Von einem verdienten Sieg, bei dem die Seinen allerdings viel einstecken mussten, berichtete HSG-Torwart Jörn Ohms. „Es ging auf die Knochen. Ich bin froh, dass sich keiner von uns ernsthaft verletzt hat. Seesen ging äußerst unfair zur Sache.“

Insgesamt kassierten die Gastgeber zehn Zwei-Minuten-Strafen (die HSG Nord drei) und eine Rote Karte. „Zum Glück griffen die Schiris durch“, lobte Ohms das starke Schiedsrichter-Duo.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Erst nach dem 4:4 (10.) fanden die Gäste aus einer sicher stehenden Abwehr besser ins Spiel, setzten sich über 6:4 auf 9:5 auf und hielten den Abstand bis zur Pause. Allerdings: „Es wurden zu viele Chancen vergeben. Wir hätten viel höher führen müssen.“

Zweite Halbzeit wurde die Trefferquote der Edemisser bis 45. Minute (21:14) besser. Danach zeigten sie im Überzahlspiel Schwächen und versäumten es, höher zu gewinnen. „Schade, hier hätten wir etwas für unser Torverhältnis tun können“, bilanzierte Ohms.

HSG Nord: Ohms, Könnecker (beide Tor), Wilck, S. Seffer, Springer, T. Seffer (14), Meinhardt, Schöne, Michaelis (4), Winkler (3), Grauert (5), Hülssner (1), Marsch (1).

jh

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