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Sport Regional Lafferde glaubt fest an den Verbandsliga-Klassenerhalt
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16:01 19.05.2018
Steffen Slabon (links mit Bart) ist zuversichtlich, dass sein Team nächste Saison in der Verbandsliga die Klasse halten wird. Quelle: Isabell Massel
Gross Lafferde

Durchgängig überzeugt hat die Mannschaft jedoch im Laufe der Saison nicht. Die Gründe für das zwischenzeitliche Tief erläutert MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon im Gespräch mit der PAZ. Zudem wagt er noch einen Blick in die Zukunft.

Herr Slabon, hätten Sie vor der Saison damit gerechnet, dass Ihre Mannschaft in die Verbandsliga aufsteigt?

Nein. Unser Ziel war es, einen Platz unter den ersten Fünf zu erreichen.

Ab wann reifte die Erkenntnis, dass mehr drin liegt?

Nach dem Sieg am drittletzten Spieltag im Derby gegen die SG Zweidorf/Bortfeld. Da war ich mir ziemlich sicher, dass wir es packen, Meister zu werden und aufzusteigen.

Von März bis Mitte April hatte Ihre Mannschaft allerdings eine Krise. Sie holte in diesem Zeitraum aus fünf Spielen nur fünf Punkte und verlor sogar zweimal. Von der zuvor gezeigten Souveränität war nichts mehr zu sehen. Setzte da das Nervenflattern ein?

Nein, das ist nicht passiert. Fest steht aber, dass seinerzeit fast alle Spieler unter ihrem Niveau agiert haben. Warum das jedoch der Fall war, konnte sich keiner von uns so richtig erklären. Dass wir in diesem Zeitraum abgesackt sind, lag für mich zum Teil auch daran, dass sich einige Spieler zu sicher fühlten. Und sie fingen an, sich mit dem Restprogramm unserer Verfolger aus Moringen und Zweidorf/Bortfeld zu beschäftigen. Es wurde gerechnet, wer von beiden wo eventuell Punkte liegen lässt. Aber das Team hat sich ja dann wieder gefangen.

Was gab letztlich den Ausschlag, dass sich Ihre Mannschaft gegenüber den direkten Meisterschafts-Konkurrenten durchgesetzt hat?

In erster Linie lag das an unserer Offensive. Denn wir haben mit Sören Reuter, Georg Strub, Marcel Waschke und Tino Mrasek vier Spieler, die in dieser Saison alle mehr als 100 Tore geworfen haben. Einer von den vieren hatte meistens einen überragenden Tag – in diesem Punkt konnten die anderen Mannschaften nicht mit uns mithalten.

Hätte Ihr Team den Aufstieg auch mit Trainer Kai-Olaf Reinemann, der Ende Februar das Handtuch warf, geschafft?

Da bin ich mir nicht sicher. Klar, er hat schon einen großen Anteil am Aufstieg. Aber es war trotzdem der richtige Schritt, sich zu trennen. Denn diese Maßnahme war auch ein Weckruf. Denn durch Dennis Bühn, der dann das Traineramt übernommen hat, kam frischer Wind von der Bank. Und außerdem ist die Mannschaft noch enger zusammengerückt.

Und jetzt? Wie ist der Stand der Dinge eine Woche nach dem geglückten Aufstieg?

Bis zum 18. Juni macht die Mannschaft noch Pause. Anschließend beginnt die Vorbereitung. Torwart Florian Frühling wird nicht dabei sein, er spielt in der kommenden Saison zweite Herren. Für ihn rückt Finn Härtel aus der A-Jugend hoch. Ansonsten gibt es keine Zu- oder Abgänge. Allerdings sind wir noch auf der Suche nach einem erfahrenen Rückraumspieler. Den zu finden wird aber schwer, es muss alles passen.

Was trauen Sie Ihrer Mannschaft kommende Saison in der Verbandsliga zu?

Den Klassenerhalt packen wir, allerdings wird es eine enge Saison.

Von Jürgen Hansen

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