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Sport Regional Lafferde führt zur Pause schon 22:10
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14:00 02.10.2017
Freie Bahn: Kreisläufer Lukas Bühn und der MTV Groß Lafferde ließen beim 40:23-Kantersieg gegen die HG Elm sogar noch viele Chancen ungenutzt. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Erfolgreiches Wochenende für die Peiner Mannschaften der Handball-Landesliga: Denn neben Spitzenreiter Zweidorf/Bortfeld (siehe Text unten) siegten auch die Edemisser und Groß Lafferder. Letztgenannte schossen ihren Gegner Elm mit 17 Toren Differenz förmlich ab. Die HSG Nord gewann überraschend deutlich in Warberg.

MTV Groß Lafferde – HG Elm 40:23 (22:10). „Es hätten noch einige Tore mehr sein müssen“, stellte MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon fest, der ansonsten kaum etwas an seiner Mannschaft auszusetzen hatte. Die hatte nur zu Beginn Probleme, die gegnerische 5:1-Abwehr zu überwinden. Erst Tino Mraseks Treffer zum 6:4 (7.) brach den Bann. „Von da an war es eine einseitige Angelegenheit. Bis zur Pause setzten wir uns immer weiter ab. Eigentlich war das Ding zur Halbzeit schon durch.“

Mit der Zwölf-Tore-Führung im Rücken wechselte MTV-Trainer Kai-Olaf Reinemann im zweiten Durchgang durch. Groß Lafferdes Dominanz tat das keinen Abbruch, der Vorsprung wurde beständig ausgebaut.

Ein Sonderlob verteilte Slabon an den stark haltenden MTV-Torhüter Florian Frühling sowie Rückraumspieler Georg Strub, der elf Treffer erzielte. „Ihn hat die Abwehr von Elm nie in Griff gekriegt. Georg hat sich oft in Eins-gegen-Eins-Situationen durchgesetzt.“

MTV Groß Lafferde: Florian Frühling, Lionel Lütgering (beide Tor) – Schröder (5), Mrasek (5), Henrik Frühling (3), Preen (2), Brunke (2/1), Waschke (9/2), Bühn (1), Büttner (2), Strub (11).

HSV Warberg/Lelm – HSG Nord 23:31 (10:13). Edemissens Trainer Martin Staats zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Die Körpersprache hat bei uns gestimmt.“

Während der ersten zehn Minuten (4:0) hatte die HSG den Gegner komplett unter Kontrolle. „Danach wollten wir in kurzer Zeit zu viel“, erläutert Staats den Hauptgrund, weshalb die Warberger zum 6:6 (17.) ausglichen. Doch da die Gäste sich wieder fingen, wendete sich das Blatt. Zur Pause lagen die Edemisser mit drei Treffern vorn.

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Dafür kann Staats zukünftig wieder auf die zuvor längere Zeit verletzten Moritz Streit, Maximilian Görl und Michel Schöne setzten. Die beiden Erstgenannten kamen gegen Warberg zu Kurzeinsätzen, Schöne spielte die komplette zweite Hälfte durch.

HSG Nord: Oppermann, Bufe (beide Tor) – Schwerdtner, Streit (1), Sven Seffer, Görl, Grätz (2), Niemuth (1), Winkler (10/2), Williamson (2), Timo Seffer (6/3), Schöne (5), Funk (4).

Von Jürgen Hansen

Das Problem ist offensichtlich, getan wird kaum etwas – meint Kreissportbund-Chef Wilhelm Laaf. Er ärgert sich über die öffentliche Untätigkeit bei der Gesundheitsförderung für Kinder – und hofft auf finanzielle Untersützung, um Übungsleiter in Kindergärten schicken zu können. So könne man motorische Defiziten abbauen.

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