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Kurioser Satz: VSG dreht 13:21-Rückstand

Volleyball-Verbandsliga Kurioser Satz: VSG dreht 13:21-Rückstand

Nicht mehr Letzter! Die Verbandsliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen haben vier Punkte beim Heimspieltag herausgeschmettert. Das Team fegte Westercelle mit 3:0 aus der Ratsgymnasium-Halle und holte dank einer furiosen Aufholjagd in Satz zwei auch noch einen Punkt beim 2:3 gegen den TSV Giesen.

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Ab durch die Mitte: Inna Schweda (blau-schwarz) holte mit der VSG Stederdorf/Westercelle die ersten Saisonpunkte.

Quelle: Isabell Massel

Peine.

VSG Stederdorf/Wipshausen – VfL Westercelle 3:0 (25:10, 25:10, 25:13). Die VSG machte kurzen Prozess und feierte in Rekordzeit ihren ersten Saisonsieg. Trainer Ulrich Herrmann war begeistert, denn trotz der klaren Sache in Durchgang eins war er sich alles andere als sicher, dass das ein Spaziergang werden würde. Denn: „Wenn wir in der Vergangenheit einen so perfekten Start hingelegt hatten, wurde der zweite Satz eine Katastrophe“, sagte er. Diesmal nicht. Und das lag auch an Lena Küpper und Tanja Gerth, die jeweils eine grandiose Aufschlagserie hinlegten und zum Satzerfolg 15 Punkte beisteuerten.

VSG Stederdorf/Wipshausen – TSV Giesen 2:3 (19:25, 25:23, 20:25, 25:19, 13:15). Anderthalb Sätze lang mühte sich die VSG mit den starken Sprungaufschlägen der Gäste-Spielerin Hanna Bödder. Durchgang eins verlor sie deshalb nach 13:8-Führung noch und lag im zweiten Satz schon 0:7 und 13:21 hinten. „Doch dann fruchtete auf einmal die Devise ,Alles oder Nichts’. Inna Schweda ging mutig zum Aufschlag, glich zum 22:22 aus und zeigte Giesen, dass wir es ebenso können. Giesen war in der Schlussphase wie gelähmt und schenkte uns den schon verloren geglaubten Satz“, erklärte Ulrich Herrmann. Leider habe diese furiose Aufholjagd nicht beflügelt, denn in Satz vier habe sein Team erneut zu schüchtern agiert. „Wir haben den wichtigen ersten Punkt im Angriff nicht gemacht. Und je länger die Ballwechsel wurden, umso stärker wurden die Gäste“, begründete Herrmann das 20:25.

Doch weil die Feldabwehr um Libera Frauke Wagner und Svenja Conrad mit Schwerstarbeit in Satz vier viele Giesener Angriffe entschärfte, zwang die VSG die Gäste in den Tie-Break und hatte zumindest einen Punkt sicher.



Von Redaktion

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