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Kleiner Kader, große Kondition

Handball Kleiner Kader, große Kondition

Übermächtig: In Hannover haben die A-Jugend-Handballerinnen des MTV Peine alle drei Relegations-Begegnungen souverän gewonnen. Dabei waren die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Turnierteilnahme des Teams von Trainer Lutz Benckendorf alles andere als gut.

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Maximilian Görl (MTV VJ Peine) scheitert in dieser Szene an Marco Wilhelms und Torhüter Finn Engelking (beide JSG Nordschaumburg).

Quelle: rb

Der Traum vom Aufstieg in die Oberliga ist für die männliche A-Jugend des Klubs indes beendet. Die Jahner konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen, aus vier Spielen holten sie in der ersten Relegationsrunde in der Vöhrumer Sporthalle nur einen Sieg.

Weibliche A-Jugend

Trainer Lutz Benckendorf musste nicht nur auf seine Tochter Maren verzichten, die sich nach ihrer Verletzung im Aufbautraining befindet. Auch Kreisläuferin Melissa Yegin und Ersatztorhüterin Kübra Gündüz mussten passen. So mussten die Peiner mit lediglich zwei Auswechselspielerinnen auskommen. Unbeeindruckt davon feierte die Benckendorf-Sieben gegen Ausrichter SC Germania List einen deutlichen 27:16 (11:9)-Sieg. „List konnte nur eine Halbzeit lang mithalten“, betonte der MTV-Übungsleiter.

Im zweiten Spiel waren die Peiner von der ersten Minute an hellwach. Bereits zur Pause erzielten sie gegen den MTV Geismar einen deutlichen Vorsprung beim 15:8. Am Schluss stand es 28:14 für den MTV.

Als schwierigsten Gegner hatte Benckendorf im Vorfeld den TuS GW Himmelsthür ausgemacht. Mit einer starken Abwehrleistung und einer guten Tessa Buchholz im Tor ging sein Team mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Kabine. In der zweiten Halbzeit spielte der MTV seine bessere Kondition aus und besiegte das jüngste Team der Relegation mit 27:6 (9:5).

„Meine Mannschaft hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie in die Oberliga gehört“, resümierte ein zufriedener Lutz Benckendorf. Der war vor allem darüber überrascht, dass seine Mannschaft der Konkurrenz konditionell deutlich überlegen war – und das trotz eines so dünn besetzten Kaders. Erfolgreichste Torschützinnen der Peiner waren Jennifer Hüsing (21) und Julia-Marina Schnell (18).

Männliche A-Jugend

„Wir haben die Qualifikation für die zweite Runde bereits in der ersten Partie verspielt“, sagte ein enttäuschter Trainer des MTV Peine, Mathias Deichsel. Mit 16:21 (7:13) ging die Auftaktbegegnung gegen die HSG Plesse-Hardenberg verloren. „Der Gegner wäre schlagbar gewesen. Leider waren meine Jungs noch nicht wach“, bedauerte Deichsel. Seinen Akteuren seien ungewöhnlich viele Fehler unterlaufen, die Plesse bestrafte.

Der Übungsleiter hatte lediglich zwei Wochen Vorbereitungszeit, um eine neue Mannschaft zusammenzustellen, die sich aus ehemaligen A-Jugendlichen und den Neuzugängen aus der ehemaligen B-Jugend zusammensetzt.

Trotz dieser Voraussetzungen agierte die Deichsel-Sieben in der ersten Halbzeit gegen die JSG Nordschaumburg sehr harmonisch. Niklas Kaufmann und Jan-Sören Henning machten Druck aus dem Rückraum, und auf den Außenpositionen wussten Alexander König und Maximilian Görl zu überzeugen. Ein sicherer Rückhalt war Torhüter Tristan Honka. Nach der Pause verzettelten sich die Peiner zu häufig in Einzelaktionen, verloren zu häufig den Ball und mussten die Partie noch mit 23:24 (16:12) abgeben. „Die Niederlage war erneut vermeidbar“, bilanzierte Deichsel.

Dessen Team war im dritten Spiel des Tages gegen MTV Braunschweig beim 16:20 (7:11) chancenlos. Dafür gab es in der abschließenden Begegnung gegen die HSG Badenstedt doch noch Grund zur Freude. Beim 20:19 (11:9) errang der MTV den ersten Sieg des Tages. Die Freude war aber verhalten, denn als Vierter schied der Ausrichter aus.

„Nun müssen wir uns auf die Landesliga-Relegation im Mai konzentrieren“, blickte Deichsel voraus. Bis dahin hat er noch einige Trainingseinheiten, um eine schlagkräftige Riege zu formen.

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