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Sport Regional Keeper eingesperrt: Schwicheldt stört es nicht
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14:00 29.01.2016
Dominik Feer (gelb/Foto re.) zog mit Schwicheldt ins Finale ein, David Lieckfeldt (rot/Foto li.) spielte mit Hohenhameln in der Vorrunde 1:1 gegen den BSC Bülten. Quelle: im
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„Gerade in Drucksituationen haben wir das hervorragend gelöst. Mit ein paar schnellen Pässen haben wir uns Überzahl verschafft“, lobte Spielertrainer Dominik Feer, der seine große Stärke diesmal gar nicht ausspielen konnte: In Hoheneggelsen herrschte Ausflugsverbot für die Torhüter.

Doch das störte die Schwicheldter nicht. „Der eingesperrte Torwart war Neuland für uns. Hut ab, wie schnell wir uns darauf eingestellt haben“, betonte Feer. Als einzige Mannschaft des Turniers kombinierten sich die Rot-Weißen zur optimalen Punkt-Ausbeute von drei Siegen in der Vorrunde und fünf Siegen in der Endrunden-Gruppe. Im Krimi um den Gruppensieg gegen Titelverteidiger Rot-Weiß Braunschweig behielt die Feer-Truppe die Nerven. Denn zweimal führte der Gegner mit den früheren Edemissern Gordon Leßmann und Branco Broschinski sowie dem Ex-VfB-Offensivspieler Dario Cendamo, doch die Schwicheldter gewannen noch 4:3 und machten den Final-Einzug perfekt.

Ein Sonderlob gab es für die Handorfer Neuzugänge Nico Hartmann und Sascha Berngardt. Feer: „Sie haben meinen positiven Eindruck aus dem Training sogar noch einmal übertroffen.“ Zudem glänzte Vincent Mäder. „Das war sein bestes Hallenturnier, auch, weil er richtig schön griffig war.“

Doch ausgerechnet im Finale stockte die RW-Tor-Maschine - 1:4. „Wir haben uns nicht so clever angestellt. Aber Lehndorf mit dem Ex-Oberliga-Spieler Matthias Fuhrmann war schon gut“, gratulierte Feer.

Glückwünsche zum Schwicheldter Abschneiden gab es vom Turnier-Organisator Stefan Lindemann: „Man hat gemerkt, dass die Schwicheldter an vielen Hallenturnieren teilgenommen haben. Sie haben gut harmoniert und hatten außergewöhnlich gute Hallenkicker dabei“, sagte der Teammanager des TuS Hoheneggelsen.

Die Organisatoren wuppten übrigens ein echtes Mammut-Turnier mit 24 Mannschaften. Nach sechs Vorrunden-Gruppen und der Endrunde waren 69 Spiele absolviert. „Es hat dennoch wieder alles super geklappt“, freute sich Lindemann, der von der Peiner Präsenz ein wenig überrascht war: Gleich vier Teams hatten sich in die Endrunde gedribbelt. Nach dem Gruppensieg in der Vorrunde lief es für Bezirksligist Hohenhameln in der Endrunde nicht ganz so gut, der TSV verpasste als Vierter der Gruppe A die Platzierungsspiele. Mit drei Siegen erreichte Bezirksligist Wendezelle noch das Spiel um Platz 5 und kämpfte dort Gastgeber TuS Hoheneggelsen mit 4:3 nieder. „Wir hatten Spaß, das hat man auch gesehen. Was mir richtig gut gefallen hat war, dass der Torwart nicht mitstürmen durfte, es wurde viel mehr gespielt“, stellte TSV-Spieler Marco Di Nunno fest.

Für die Vorrunden-Überraschung MTV Duttenstedt (2. Kreisklasse) war in der Endrunde nichts zu holen.

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