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Sport Regional Kanuten kämpfen gegen Wind und „Urwald“ an
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14:00 17.06.2016
Auf der Örtze bahnten sich die Peiner Kanuten den Weg durch manche Hindernisse.
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Die Weser-Tiden-Rallye gehört seit den siebziger Jahren zu den Höhepunkten der Gemeinschaftsfahrten im Deutschen Kanu-Verband. Mit dem auflaufenden Wasser (Flut) wird ab Nordenham weseraufwärts und ab Vegesack auf der Lesum bis zum Kanuverein TURA Bremen gepaddelt.

Schon das Einsteigen in die Boote ist so eine Sache: Über Sand und Schlick muss man zum Fahrwasser kommen. Die Strecke ist Seeschifffahrtsstraße. Darum wird die Veranstaltung auf dem Wasser von Begleitbooten überwacht.

Bei Südostwind der Stärke 4 nutzt der Flutstrom aber nichts. Ohne zu paddeln würden die Boote weserabwärts getrieben. Dennoch waren rund 600 Teilnehmer aus dem norddeutschen Raum dabei. Wer nicht die nötige Ausdauer hatte, hörte am Silberziel in Berne auf. Die KGP-Kanuten quälten sich hingegen zum Goldziel in der Lesum und stiegen nach acht Stunden aus ihren Booten. Andreas und Sophia Oltmann, Siegfried Czada, Ernest Leber und Wilfried Adamy waren mit ihren Leistungen zufrieden.

Tag der offenen Tür:

Einen „Tag der offenen Tür“ veranstaltet die Kanu-Gemeinschaft Peine am Sonntag, 19. Juni, an ihrem Bootshaus am Mittellandkanal. In der Zeit von 12 bis 17 Uhr können Gäste die verschiedenen Kanus und Kajaks im Bereich des Kanuwandersports auf dem Wasser ausprobieren und sich informieren.

Anfahrt: Von Peine kommend (Richtung Rosenthal) auf der B 444 an der Feuerwehrkreuzung nach links abbiegen und kurz danach rechts zum Bootshaus fahren. Von Osten kommend: Auf der B 65 hinter der Fuhse rechts abbiegen und dann gleich links zum Bootshaus fahren. Für Fußgänger empfiehlt sich ein Spaziergang am Mittelandkanal.

Ganz anders verlief die Vereinsfahrt auf der Örtze. Für diesen Fluss in der Lüneburger Heide gibt es Befahrungsregelungen. Aber der Pegel in Müden stand auf „grün“. Also konnte die Fahrt beginnen; auch der starke Regen hielt die KGP-Kanuten nicht von ihrem Plan ab. Tief hängende Büsche und Zweige, enge Kurven mit Resten umgestürzter Bäume sorgten für Urwaldcharakter.

Bei der Pause in Eversen hörte der Regen auf. Danach war der Fluss für einige Kilometer so zugewachsen, dass man die Durchfahrt suchen musste. Nach dem Umtragen am Wehr Wolthausen war nach drei Kilometern das Ziel erreicht. Für drei Sportfreunde reichte das nicht. Sie paddelten weiter bis zur Aller und darauf bis Winsen.

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