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Sport Regional Julia Stranz: Rückenschmerzen weg, Gold da
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14:00 03.01.2018
Starker Auftritt: Julia Stranz gewann Landes-Gold bei den A-Schülerinnen. Quelle: Verein
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Kreis Peine

Was für ein Comeback! Zweieinhalb Monate hatte das Woltorfer Tischtennis-Talent Julia Stranz wegen Rückenschmerzen pausieren müssen. Ihre Wettkampfpause beendete die 14-Jährige jetzt prompt mit einem Titel: Die Oberliga-Spielerin des RSV Braunschweig gewann souverän die Landesmeisterschaft bei den A-Schülerinnen. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das wegen der langen Pause schaffe. Dementsprechend war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung“, freute sich die Silberkamp-Gymnasiastin. Groß war die Freude auch bei der Edemisserin Karina Kobbe: Sie besiegte zwei Angstgegnerinnen und holte Bronze.

A-Schülerinnen

Nur drei Sätze gab die Woltorferin Julia Stranz auf dem Weg zu Gold ab. Ihre Gruppe gewann sie im Eiltempo mit drei 3:0-Siegen. Im Viertelfinale gegen Mia Griesel (TSV Lunestedt) tat sie sich erstmals etwas schwerer und erklärte das auch mit ihrer Rolle als topgesetzte Spielerin und einzige im Feld mit einem QTTR-Spielstärken-Wert von mehr als 1700. Trotz der Pause „stand ich natürlich unter Druck, wenn man die Top-Favoritin ist“, merkte die 14-Jährige an. Doch sie biss sich mit 11:6, 7:11, 12:10, 11:9 gegen die Mädchen-Niedersachsenliga-Spielerin durch und zog nach einem weiteren Viersatz-Erfolg im Halbfinale ins Endspiel gegen RSV-Klubkollegin Sophie Hajok ein.

Dort überzeugten beide Spielerinnen, doch Julia Stranz unterstrich ihre Favoritenrolle mit einem 3:1-Erfolg. „Ich konnte im Endspiel einfach megafrei aufspielen. In den Spielen zuvor war ich immer sehr verkrampft. Zudem liegt mir Sophies Spielsystem einfach gut, es macht immer Spaß, gegen sie zu spielen“, stellte Julia Stranz erfreut fest, die als Siegerin das Ticket für die DM in Dissen löste. Dort darf sie dann sogar als Nummer 1 ihres Frauen-Oberliga-Teams aufschlagen. Dank ihrer 8:1-Hinrunden-Bilanz kletterte sie auf die Spitzenspielerinnen-Positionen.

Die größte Überraschung im Feld gelang der Edemisserin Karina Kobbe. „Ich wollte vor allem aus der Gruppe kommen. Dass es dann sogar Bronze geworden ist, damit war ich sehr zufrieden“, sagte die 13-Jährige. Zumal: Sie besiegte auf dem Weg ins Halbfinale zwei Angstgegnerinnen, die mit ihrem Noppenspiel die Edemisserin bisher immer geärgert hatten. Im Achtelfinale kämpfte die Ratsgymnasiastin Ashley Pusch (TTV Seelze) mit 3:2 nieder. Im Viertelfinale behielt Karina Kobbe ebenfalls die Nerven und schaltete Linn Hofmeister (SV Wissingen) im nächsten Fünfsatz-Krimi aus. „Linn hat auch eine kurze Noppe. Ich hatte mich sonst oft nicht getraut, gegen sie anzugreifen. Diesmal hat das super geklappt“, freute sich die Edemisserin.

Bronze holte Julia Stranz zudem im Doppel mit Einzel-Endspiel-Gegnerin Sophie Hajok. Die beiden scheiterten im Halbfinale überraschend an den späteren Siegerinnen Mia Griesel/Jill Bannach (TSV Lunestedt/FC Hambergen).

A-Schüler

Der Berkumer Lasse Bläsig hatte Lospech. Er schied in einer starken Gruppe aus und war trotzdem zufrieden. Denn: Er hatte den späteren Meisterschaftsdritten Kevin Matthias vom Herren-Verbandsligisten MTV Bledeln mit einem 3:1-Sieg geärgert. „Mit meiner Leistung war ich zufrieden. Mein Trainer meinte sogar, er hätte mich noch nie so gut bei einer Meisterschaft auf Landesebene gesehen“, bilanzierte der TTC-Herren-Bezirksklassen-Youngster. In seiner Gruppe hatten sich gleich mehrere Hochkaräter getummelt – „selbst der Schlechteste spielte noch in der Jungen-Niedersachsenliga oben“, verdeutlichte Lasse Bläsig, „in einer anderen Gruppe hätte ich mir den Achtelfinal-Traum vielleicht erfüllen können“.

So schied er mit einer 1:2-Bilanz aus, hatte sich aber beim 5:11, 11:6, 11:9, 14:12-Erfolg gegen Favorit Kevin Matthias noch ein schönes Trostpflaster besorgt. „Da habe ich mein bestes Tischtennis gespielt, vor allem meine Rückhand traf ich gut“, stellte Lasse Bläsig fest. Ein Sonderlob heimste er von Trainer Fabian Spatz ein: „Lasse hat sich in den letzten vier Monaten noch einmal toll weiterentwickelt.“

C-Schülerinnen

Erfahrung sammelte Anna Josephine Grobe vom TSV Zweidorf/Wendeburg. Bei der Bezirksmeisterschaft hatte sie noch mit Bronze überrascht, diesmal schied sie mit einer 0:3-Bilanz in der Gruppe aus. Beim 2:3 gegen die Gruppen-Zweite Annika Kunkel hielt sie aber gut mit.

Von Christian Meyer

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