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Josefine Klisch träumt von Buenos Aires

Kugelstoß-Ass verlässt LG Peiner Land Josefine Klisch träumt von Buenos Aires

Kugelstoß-Ass Josefine Klisch verlässt die LG Peiner Land und wechselt zu Hannover 96. Bei der Sportler-Ehrung der LG wurde sie jetzt verabschiedet. „Ich werde der LG immer verbunden sein. Ich bin dankbar, dass man mich dort einst entdeckt hat“, sagt die 16-Jährige, die 2018 ein Ticket für Jugend-Olympia in Buenos Aires lösen will.

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Die Startnummer passte schon bei der Jugend-DM in Ulm im August: Das Groß Ilseder Kugelstoß-Ass Josefine Klisch wechselt von der LG Peiner Land zu Hannover 96, 1896 ist das Gründungsjahr ihres neuen Vereins.

Quelle: Ralf Görlitz

Kreis Peine.  

Josefine, Sie wurden bei Sportler-Ehrung von der LG Peiner Land verabschiedet, weil Sie sich zum Wechsel zu Hannover 96 entschieden haben. Wie viele Tränen sind geflossen?

Ich habe auf jeden Fall ziemlich gezittert, das war schon ein komisches Gefühl. Für mich war die LG schließlich fast mehr eine Freundesgruppe als eine Trainingsgruppe. Ich werde der LG immer verbunden sein, trete auch nicht aus, starte nur nicht mehr für sie. Ich bin dankbar, dass man mich dort einst entdeckt, gefördert und mich auf meinem Weg begleitet hat.

Warum war der Wechsel trotzdem nötig?

Es hatte rein finanzielle Gründe. Mit Reise- und Materialkosten, Startgeldern und Ähnlichem kamen für mich in einer Saison zum Schluss mehrere tausend Euro zusammen. So ein großer Verein wie Hannover 96 kann mich sponsern, so etwas wäre für die LG nicht möglich gewesen. Trainieren werde ich weiterhin bei Landestrainer Thorsten Frey, nur jetzt steht halt Hannover 96 und nicht mehr LG Peiner Land auf meinem Trikot.

Seit Sommer 2016 besuchen Sie bereits das Sport-Internat der KGS Hemmingen in Hannover. Was ist anders als auf dem Gymnasium Groß Ilsede, an dem Sie zuvor gelernt haben?

Ich muss jetzt meine Wäsche selber waschen und aufhängen (lacht), aber das kann auch mal ganz beruhigend sein. Der Wechsel war wichtig, denn früher bin ich zweimal pro Woche zum Training nach Hannover gefahren. Das ist jetzt nicht mehr nötig. Der größte Vorteil aber ist, dass Vieles mit einer Sportschule leichter zu koordinieren ist. Ich verbringe schließlich zwei Monate im Jahr in Trainingslagern und fehle im Unterricht. Dafür bekomme ich zusätzlichen Unterricht und kann eine Arbeit nun auch mal im Trainingslager schreiben.

In diesem Jahr war die Teilnahme am European-Youth-Olympic-Festival in Ungarn Ihr Saison-Höhepunkt, was wollen Sie im kommenden Jahr erreichen?

Die 17 Meter sollen kommen, besser noch 17,50 Meter. Ich will auf jeden Fall wieder nach Ungarn, denn dort findet die U18-Europameisterschaft statt. Das sollte machbar sein. Und ein Traum wäre es, wenn ich mich dort für die Olympischen Jugend-Sommerspiele in Buenos Aires qualifiziere.

Von Christian Meyer

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