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Sport Regional Josefine Klisch hofft auf zweite internationale Chance
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19:25 10.07.2018
Josefine Klisch im Nationaldress: Trotz toller Atmosphäre konnte die Groß Ilsederin bei der U18-EM in Györ in Ungarn nicht an ihre Bestweite herankommen. Quelle: Kai Peters
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Gross Ilsede

Ihre Stimme klingt noch ganz heiser. Am Abschlusstag der Leichtathletik-Jugend-Europameisterschaft im ungarischen Györ hat das Groß Ilseder Kugelstoß-Ass Josefine Klisch ihre deutschen Nationalmannschaftskolleginnen lautstark von der Tribüne aus angefeuert und hatte schon wieder gute Laune. An den drei Goldmedaillen für Deutschland hat sie also gewissermaßen auch einen kleinen Anteil. „Man kann durchaus sagen: Ich habe alles fürs Team gegeben“, sagt die 16-Jährige.

Lieber wäre ihr allerdings gewesen, sie hätte es selber aufs Podest geschafft. Doch nach einer ordentlichen Quali musste sich die ehemalige Athletin der LG Peiner Land im Finale mit Platz zehn zufriedengeben.

14,96 Meter im Finale – das war zu wenig für Josefine Klischs Verhältnisse, die in dieser Saison schon die 16-Meter-Schallmauer durchbrochen hatte. „Ich war ziemlich unglücklich mit dem Auftritt, weil ich weiß, dass deutlich mehr gehen könnte“, betonte die Kugelstoß-Hoffnung. Ihre nach Ungarn mitgereisten Eltern und Großeltern mussten das Talent trösten.

Dabei war es in der Quali gut losgegangen. „Beim Einstoßen auf dem Wurfplatz landete meine Kugel schon knapp an 16 Metern – deshalb war ich ziemlich zuversichtlich“, erzählte Josefine Klisch. Immerhin 15,42 Meter ließ sie im Wettkampf folgen und meisterte das erste Etappenziel souverän – die Quali fürs Finale der besten 12 von 26 Starterinnen. „Allerdings lief es im Finale überhaupt nicht“, bedauerte die Groß Ilsederin, die jedoch auch etwas Pech hatte. Denn ihr zweiter Versuch war tatsächlich über 16 Meter geflogen, doch sie streifte die Ring-Kante mit dem Schuh – der Versuch wurde ungültig. Im dritten setzte sie alles auf eine Karte. „Mehr als volles Risiko gehen, ging nicht mehr“, erläuterte Josefine Klisch. Ihr Mut blieb unbelohnt, die Kugel landete bei 14,64 Meter.

Noch bitterer war die EM für Nationalmannschaftskollegin Sina Prüfer verlaufen. Sie hatte in der Quali 16,83 Meter rausgehauen und damit die drittbeste Weite. Im Finale stürzte sie auf Platz 11 mit 14,74 Meter ab.

Trotz der kleinen Enttäuschung – Josefine Klisch nahm das Positive aus Ungarn mit. „Die Stimmung war super, das Stadion sehr schön, alle Anlagen auf dem neuesten Stand. Es ist cool, dabei gewesen zu sein“, bilanzierte sie und hofft darauf, das Nationalmannschaftstrikot in dieser Saison noch einmal überstreifen zu dürfen. Denn die Bedingungen für einen Quotenplatz bei den Olympischen Jugendspielen im Oktober in Buenos Aires hat sie erfüllt und träumt nun davon, auch tatsächlich nominiert zu werden. „Ich hätte ziemlich große Lust darauf, nach Argentinien kommt man schließlich nicht so schnell“, sagt sie.

Noch einmal auf sich aufmerksam machen will die Groß Ilsederin dafür bei der U18-DM Ende Juli in Rostock. „Ein Medaillenplatz soll es mindestens werden“, sagt die 16-Jährige und setzt im Kampf dafür auch auf einen Motivationsschub, den ihr der Wechsel von der LG Hannover und der Gesamtschule Hemmingen zum Sportinternat nach Stuttgart samt Eintritt beim VfL Sindelfingen bringen soll. „Durch die Saison bin ich, ehrlich gesagt, ziemlich gestolpert. Ich freue mich auf die neue Schule, die neue Stadt, die neue Trainingsgruppe und weiß, dass es besser wird.“

Von Christian Meyer

Nicht jeder kann behaupten, dass für seine sportliche Leistung die Nationalhymne gespielt wurde und sich die Zuschauer erhoben. Sabrina Keunecke schon. Die 24-Jährige vom Reit- und Fahrverein Woltorf gewann bei einem Turnier in der Nähe von Rostock mit ihrem Pferd „Norremollehoj’s Candy“ eine internationale Springprüfung der Klasse L.

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