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Sport Regional Jetzt hat Abbensens Eisenmann sogar die Wadenkrämpfe im Griff
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14:00 12.07.2018
Ralf Schareina zeigt es auf der Zielgeraden auf dem Frankfurter Römerberg an: Zum achten Mal hat er einen Ironman gemeistert. Start war um 6.40 Uhr mit 3,8 Kilometer Schwimmen. Quelle: privat
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Frankfurt

In Frankfurt meisterte der Triathlet der Peiner Tri-Speedys zum achten Mal die Langdistanz, die Hobbysportlern schon beim Anblick der Zahlen einen gehörigen Schrecken einjagt: 3,8 Kilometer Schwimmen, rund 185 Kilometer Radfahren und dann noch einen Marathon über 42,195 Kilometer laufen – Ralf Schareina hat das in 12:52,37 Stunden abgerissen und war rundum zufrieden. Denn: „Auf dem Rad waren es 8 Kilometer mehr als 2017 und trotzdem habe ich gut 1:15 Stunde weniger gebraucht“, stellte er erfreut fest.

Ironman Schareina – er hat sich mit 52 Jahren sogar noch einmal gesteigert! Dafür machte er vor allem die Unterstützung seines Triathlon-Kumpels Marcus Stucke verantwortlich. Im vergangenen Jahr hatte sich Ralf Schareina regelrecht über die Marathon-Strecke gequält. Deshalb ließ er sich von Kumpel Stucke über mehrere Monate Lauftrainingspläne erstellen. Das zeigte Wirkung: „Schon nach wenigen Metern merkte ich, dass meine Beine sich richtig gut anfühlten, endlich konnte ich ohne die sonst bei mir üblichen Krämpfe durchlaufen“, sagte der Abbensener.

Noch etwas anderes trieb ihn an: „Triathlon in Frankfurt, das ist Stimmung pur“, betonte der Tri-Speedy. 185 000 Zuschauer applaudierten den Ausdauer-Athleten am Straßenrand und feuerten sie lautstark zum Beispiel an der Marathonstrecke am Main an. „Das waren nochmal 60 000 mehr als 2017“, merkte Schareina an. Kräfte freigesetzt hätten bei ihm zudem seine Frau Janne und Tochter Katharina, die an der Marathonstrecke mitfieberten. „Wer bleibt schon gerne stehen, wenn die Familie einen Triathleten fantastisch unterstützt?“, fragt der Abbensener schmunzelnd. Und Trainingsplan-Helfer Stucke überraschte ihn vor Ort auch noch mit einem Besuch.

Aber der Reihe nach. Das Abenteuer Frankfurt begann um 4 Uhr mit dem Aufstehen, da Schareinas Startgruppe sich bereits um 6.40 Uhr in den Langener Waldsee stürzte. Alle fünf Sekunden wurden zwölf Athleten ins Wasser geschickt, um zu vermeiden, dass es im Wasser bereits zu eng wird. „Davon war ich erneut sehr begeistert. Es gab kaum Körperkontakte im Wasser, einfach sehr angenehm“, schilderte Schareina, der nach 1:10 Stunde in die Rad-Wechselzone lief.

Es ging optimal weiter. „Das gute Radtraining mit zwei verlängerten Wochenenden im Oberharz hat sich ausgezahlt“, resümierte der Tri-Speedy. Auch dass die Radstrecke aufgrund einer Baustelle verlängert werden musste, konnte ihn nicht nerven. Bei teils starkem Gegenwind strampelte er nach 6:23 Stunden in die zweite Wechselzone, wo er Marcus Stucke erblickte. „Die Überraschung ist gelungen.“

Bei einigen Athleten zerbröselten spätestens auf der Marathon-Strecke die Hoffnungen, versagten die Beine oder der Geist – doch bei Ralf Schareina lief es im wahrsten Sinne des Wortes. Über den roten Teppich auf dem Römerberg lief er auf die Zielgerade und blieb sogar unter fünf Stunden auf der Marathon-Strecke. Ironman Nummer acht, Ralf Schareina hatte es wieder gepackt. Sechsmal Roth, zweimal Frankfurt, immer Stolz. Denn: „Der Schmerz geht, aber der Stolz bleibt“, betont der Abbensener.

Von Christian Meyer

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