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Sport Regional Jens Klein hört auf: Jahn sucht neuen Coach
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14:00 22.01.2016
Auf seine Anweisungen werden die Jahner um Routinier Sebastian Bank (rechts) kommende Saison verzichten müssen: Trainer Jens Klein verlässt nach sechs Jahren im Amt den MTV Peine. Quelle: Isabell Massel

Seit sechs Jahren ist er bei den Peinern im Amt.

Aktuell steht seine Mannschaft, die zuletzt drei Niederlagen in Folge kassierte, im Heimspiel gegen Warberg unter Druck, zu punkten. Die Ausgangslage der Groß Lafferder ist ähnlich. Sollten sie beim Vorletzten Lehre nichts Zählbares holen, drohen sie gefährlich nah an die Abstiegsränge abzurutschen.

MTV VJ Peine - HSV Warberg/Lelm (Sonnabend, 18.30 Uhr). „Jens ist vor einiger Zeit von sich aus auf uns zugekommen, dass er aufhören möchte. Wir hätten gern mit ihm als Trainer weitergemacht“, bestätigt Jahns stellvertretender Handball-Obmann Wilfried Hofmeister die Personalie. Gespräche mit potentiellen Nachfolgern würden laufen. „Ich denke, wir werden im Februar Ergebnisse liefern.“

Klein selbst verweist als Grund seines Rückzugs darauf, dass er nunmehr sechs Jahre Trainer der 1. Herren ist. „Die Zeit ist gekommen, aufzuhören. Ich habe der Mannschaft alles beigebracht, was ich ihr beibringen wollte. Es macht Spaß, mit den Spielern zu arbeiten. Aber es ist genug, zur neuen Saison muss frischer Wind her.“ Handball-Trainer möchte er weiter bleiben. „Wenn ein gutes Angebot von einem Verein kommt, die Rahmenbedingungen passen, sage ich zu.“

Derzeit ist Klein mit seinen Gedanken jedoch voll bei Jahn. Und er ist besorgt: „Geht das so weiter, kriegen wir den Stempel auf die Stirn, in der Landesliga ein Punktelieferant für die Gastgeber zu sein“ - so ordnet er die erneute Auswärtsniederlage des MTV beim 25:37 in Geismar ein. Mehr noch: „Die Leistung meiner Mannschaft war nicht akzeptabel. Ich erwarte von den Spielern eine Reaktion.“

Jetzt zu punkten werde jedoch schwer. „Warberg ist Favorit“, hat Klein die Gäste von Jahns 29:31-Hinspiel-Niederlage als stark in Erinnerung. Bestens besetzt sei der Tabellenfünfte im Rückraum, ein Aktivposten sei auch der Kreisläufer. „Außerdem beherrscht Warberg die offensive 4:2-Deckung gut. Wie man gegen die durchkommt, daran haben wir diese Woche beim Training gearbeitet“, erklärt Klein, der morgen auf sein komplettes Aufgebot zurückgreifen kann.

VfL Lehre - MTV Groß Lafferde (Sonntag, 17 Uhr). Das jüngste 27:34 gegen Warberg haben die Groß Lafferder schnell abgehakt. „Das war ein starker Gegner, die Niederlage kann man verschmerzen“, betont MTV-Co-Trainer Dennis Bühn. Einen Fehlstart ins neue Jahr wolle man indes unbedingt vermeiden. Mehr noch: „Wir benötigen dringend jeden Zähler. Solche Spiele wie am Sonntag müssen gewonnen werden“, weiß Bühn um die prekäre Situation in der unteren Tabellenregion.

In akuter Abstiegsgefahr schweben die Gastgeber, die drei Zähler weniger auf dem Konto haben als die Lafferder. Zuletzt ließ der VfL jedoch mit einem 33:18-Kantersieg gegen Schladen aufhorchen. „Deshalb dürfen wir Lehre auf keinen Fall unterschätzen“, warnt Bühn.

jh

Ihre erste Heimniederlage der Saison kassierten die Bezirksoberliga-Basketballer des TSV Edemissen. Sie unterlagen dem BSC Acosta mit 72:79 - damit verdrängten die Braunschweiger den TSV vom dritten Tabellenplatz. Spielentscheidend war Acosta-Hüne Fabian Klocke, der gleich 28 Punkte erzielte.

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