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Jens Kanning rettet Lafferde das Remis

Handball-Regionsoberliga der Männer Jens Kanning rettet Lafferde das Remis

Keinen Sieger gab es im Derby der Handball-Regionsoberliga der Männer zwischen der Reserve des MTV Groß Lafferde und dem MTV Vater Jahn Peine - die Partie endete 26:26. Die Handballer der HSG Nord Edemissen II kletterten mit dem 26:23 über Ehmen auf Rang drei.

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Kein Durchkommen: Der MTV Groß Lafferde und der MTV Peine (Mitte) trennten sich im Regionsoberliga-Derby 26:26 - den Ausgleich für die Lafferder erzielte Jens Kanning in der Schlusssekunde.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. MTV Groß Lafferde II - MTV VJ Peine 26:26 (12:12). Per Siebenmeter rettete Groß Lafferdes Jens Kanning dem Gastgeber in der Schlusssekunde einen Punkt. Dabei hatte er sich zehn Minuten vor Ende eine Leistenverletzung zugezogen und kam lediglich für den Strafwurf noch einmal auf das Feld. „Er ist ein alter Hase und hat gut gespielt“, lobte sein Coach Eckhard Meyer. Zuvor war Kanning mit seinen Toren dafür verantwortlich, dass die Lafferder lange vom Sieg träumen konnten.

Dabei war die Partie für sie denkbar schlecht losgegangen, denn nach wenigen Minuten lagen die Gäste mit 5:0 vorn. „Wir haben versucht, die erfolgreiche Taktik aus dem Spiel gegen Bad Harzburg fortzuführen: ruhiger, kontrollierter Ballvortrag, konsequentes Ausspielen von Torwürfen und schnelles Rückzugsverhalten“, begründete Jahns Arne Schlüsche die Führung.

Lafferdes Trainer reagierte auf diesen Rückstand und stellte sowohl im Angriff als auch in der Deckung um - Christian Strub sollte sich um Peines gefährlichsten Spieler, Jan-Sören Henning, kümmern. „Christian hatte ihn über weite Strecken gut im Griff“, lobte Meyer. Aber auch Aushilfe Xavier Petitjean sorgte für Stabilität in der Deckung, so dass der Aufsteiger bis zur Pause ausglich.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Lafferder mehrmals mit drei Toren in Front. „Aber wir haben die Ruhe bewahrt und uns wieder herangekämpft“, erläuterte Schlüsche, dessen Team in der letzten Minute sogar in Führung ging. Doch dann behielt Jens Kanning die Nerven. „Natürlich ist es ärgerlich, so knapp am Sieg vorbeizuschrammen, allerdings ist das Unentschieden unter dem Strich gerecht.“ Genauso sah es der Gastgeber. „Das Remis geht in Ordnung“, sagte Meyer.

Lafferde II: Kanning (9/2), Burgdorf (4), Grobe (4), Arlt (2), Schaper (1), Gärtner (1), Singenstreu (1), Strub (1), Kolle (1), Wasmut (1), Petitjean (1).

Jahn: Bertram (8), Henning (8), Klapper (4), Dannenberg (3), Bank (1), Kubala (1), Schlüsche (1).

HSG Nord Edemissen II - HSC Ehmen 26:23 (13:11). „Wir haben uns vom Anpfiff bis zum Ende mit der Favoritenrolle sehr schwer getan“, berichtete Edemissens Trainer Peter Wilck von einem engen Spiel. Dabei fand er lobende Worte für das punktlose Schlusslicht: „Ehmen hat nicht wie ein Tabellenletzter gespielt und vor allem kämpferisch alles gegeben.“

Seine Mannschaft hingegen habe aber auch nicht wie ein Dritter gespielt und die Gäste unnötig lange im Spiel gehalten. „Im Angriff wurde zu oft in Einzelaktionen der Abschluss gesucht. Die Spielzüge und das Zusammenspiel klappte nicht so, wie wir uns das vorstellen“, kritisierte Wilck. Erst nach dem Seitenwechsel bekam die HSG mehr Sicherheit in ihr Spiel.

Beim 23:16 schien die Partie bereits entschieden zu sein, doch Ehmen gab sich nicht auf. „Der Vorsprung wurde von uns schon beinahe fahrlässig durch überhastete wilde Würfe und unkonzentriert vorgetragene Angriffe in kürzester Zeit wieder verspielt. Da müssen wir uns in Zukunft geschickter verhalten“, mahnte Wilck, für dessen Mannschaft es dennoch zum Sieg reichte.

HSG Nord II: Henning (8), Wilpert (3), Wilke (3), Schrader (3), Stümpel (3), Hundt (2), Brüge (2), Zerter (1), Kutzner (1).

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