Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Jens Kanning führt den MTV zum Derby-Sieg

Handball-Regionsoberliga Männer Jens Kanning führt den MTV zum Derby-Sieg

Nun hat es auch die Regionsoberliga-Handballer der HSG Nord erwischt: Sie verloren das Derby beim MTV Groß Lafferde II mit 23:29 und kassierten damit ihre erste Niederlage in dieser Saison. Die SG Zweidorf/Bortfeld II dagegen gewann in Hondelage, während der MTV Peine in Wittingen verlor.

Voriger Artikel
26:35 – MTV spielt nur eine Halbzeit gut
Nächster Artikel
Kurioser Satz: VSG dreht 13:21-Rückstand

Lennart Rauls (am Ball) und die HSG Nord unterlagen dem MTV Groß Lafferde II (r. Jan Burgdorff) mit 23:29.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine.

MTV Groß Lafferde II – HSG Nord Edemissen II 29:23 (11:13). „Endlich haben wir im Angriff mal gezeigt, dass wir sowohl strukturiert als auch über Einzelaktionen erfolgreich sein können“, freute sich MTV-Coach Eckhard Meyer.“ Dabei sah es in der ersten Hälfte noch nicht nach einem Sieg für die Gastgeber aus. Denn kurz vor der Pause führte Edemissen mit 13:9 und hatte doppelte Überzahl. Doch trotz dieses Nachteils verkürzte der MTV bis zum Seitenwechsel auf 11:13. „Wir haben in der doppelten Unterzahl in der Abwehr stark agiert“, lobte Meyer.

Nicht zufrieden dagegen war sein Gegenüber. „Unser Deckungsverhalten war schon in der ersten Halbzeit oft mangelhaft. Unsere Halbzeitführung lag hauptsächlich daran, dass Lafferde unsere Schwächen noch nicht ausnutzte“, erläuterte HSG-Trainer Peter Wilck.

Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. Angeführt von Jens Kanning, der seine sechs Treffer alle im zweiten Abschnitt erzielte, drehten die Gastgeber den Rückstand in eine 18:15-Führung. „Jens hat seine ganze Routine ausgespielt“, sagte Meyer. Und in der Deckung sorgten Jan Burgdorff und Niklas Bode für zusätzliche Stabilität, so dass Groß Lafferde nach Ballgewinnen zu mehreren Toren nach Tempogegenstößen kam. „Bei uns schwanden die Kräfte. Lafferde machte immer mehr Druck auf unsere Lücken in der Deckung und kam ohne große Gegenwehr zum Abschluss“, kritisierte Wilck. Er vermisste aber auch die nötige Einstellung. „Wir haben kämpferisch einiges vermissen lassen – bis auf Hauke Schwerdtner haben wir uns viel zu wenig gegen die drohende Niederlage gestemmt.“

Lafferde II: Kanning (6/3), S. Meyer (4), Straten (4), Bode (4), Schaper (3), Burgdorff (2/1), Arlt (2), Reinecke (2), Rodemeier (1), Grobe (1).

HSG Nord II: Schwarzenecker (6/3), Hinz (6), Rauls (4/3), Wilpert (3), Wilck (2), Hundt (1), Schwerdtner (1).

MTV Hondelage – SG Zweidorf/Bortfeld II 25:29 (16:17). „Das Ergebnis ist für Hondelage ziemlich schmeichelhaft, da wir klar überlegen waren“, erklärte SG-Trainer Alexander Pietruk, „allerdings sind wir oft an Jonas Büttner im Tor gescheitert.“ Der MTV-Keeper habe sein Team teilweise zur Verzweiflung gebracht. „Darüber hinaus haben wir zunächst nicht gut verteidigt. Wir waren zu passiv und haben deshalb blöde Gegentore bekommen“, bemängelte er.

Nach dem Seitenwechsel jedoch steigerte sich die SG. Erst nach zwölf Minuten erzielte Hondelage den ersten Treffer – zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste bereits auf 23:17 abgesetzt. „Unsere 5-1-Deckung hat gut funktioniert. Damit ist Hondelage nicht zurecht gekommen.“ Dass der Sieg am Ende nicht deutlicher ausgefallen ist, „lag an den Unkonzentriertheiten. Nach 50 Minuten war das Spiel für die Jungs im Kopf schon durch“, kritisierte Pietruk. Lobende Worte gab es für Stefan Schwesinger und Nico Schultz: „Bei Stefans Tempogegenstößen ist keiner hinterhergekommen. Und auch Nico war im Angriff super.“

I: Schwesinger (6/1), Ksoll (4), George (4), Schuhmann (4/2), Behrens (3), Oetken (1), J.-L. Pietruk (1).

VfL Wittingen II – MTV Vater Jahn Peine 31:25 (16:11). „In den entscheidenden Phasen haben wir durch leichte Ballverluste Wittingen immer wieder in die Karten gespielt“, haderte MTV-Spieler Arne Schlüsche. So konnte sein Team den Landesligaabsteiger zwar Paroli bieten, aber nicht ernsthaft gefährden. Entscheidend dabei waren vor allem die letzten zehn Minuten vor der Pause. Der gastgebende Tabellenführer setzte sich in dieser Phase von 9:9 auf 16:11 ab. „Da haben wir leider etwas den Faden verloren. Vorne stellten sich nach und nach etliche technische Fehler ein“, erläuterte Schlüsche.

Dem Rückstand sei sein Team nach der Pause vergeblich hinterhergelaufen. Zwar verkürzten die Jahner zwischenzeitlich auf 20:23, doch zu mehr reichte es nicht. Aber: „In Wittingen muss man nicht zwingend gewinnen“, meinte Arne Schlüsche, der die Partie der Jahner am kommenden Samstag gegen den HSC Ehmen als deutlich wichtiger einstuft. „Gegen den Tabellenletzten müssen wir in eigener Halle punkten, was bei einer ähnlichen Leistung wie gegen Wittingen durchaus möglich sein sollte.“

Jahn: Bertram (6/2), Bergmann (5), Klapper (4), Knittel (4), Hillmer (2), Meier (1), Bank (1), Schlüsche (1), Traupe (1).

Von Lukas Reineke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.