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Sport Regional Jamil Omar: „Ich hatte mir mehr erwartet“
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20:00 11.02.2016
Ugur Demir (rechts) und der TSV Essinghausen wollen in der Rückserie noch ein paar Tabellenplätze klettern. Quelle: Isabell Massel

Aktuell trennt das Team von Spielertrainer Jamil Omar sieben Punkte vom einzigen Abstiegsplatz.

Mit dieser Bilanz ist der Coach jedoch nicht zufrieden, hatte er doch andere Ansprüche als den zwölften Tabellenplatz. Im PAZ-Wintercheck zeigt sich Omar verärgert über die Trainingsbeteiligung seines Teams und verrät, warum Allrounder Khaled Osu für ihn der Spieler der Hinrunde ist.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Ich bin enttäuscht und hätte mir mehr von meinem Team erwartet. Wir haben stark angefangen, dann aber zu sehr nachgelassen. Ich habe mir mehr vorgenommen und wollte in der Winterpause auf einem einstelligen Platz stehen. Das ist uns nicht gelungen - und deswegen bin ich auch unzufrieden. Gegen Ende der Hinrunde hat die Trainingsbeteiligung deutlich nachgelassen, und deshalb haben wir dann auch schlechte Ergebnisse erzielt.“

Mein Spieler der Hinrunde:Khaled Osu hat immer 110 Prozent gegeben, egal auf welcher Position er zum Einsatz kam. Er war immer beim Training und hat uns in einigen Spielen die Punkte gerettet.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Vardan Tigranyan hat sich einen Meniskusschaden zugezogen, die Operation steht noch aus.“

Meine größte Enttäuschung: „Wir haben das Spiel gegen Woltorf klar dominiert und mit 1:0 geführt. Auch aufgrund einer schwachen Schiedsrichterleistung hat es am Ende nur zu einem Unentschieden gereicht. Die Woltorfer haben einen Elfmeter geschenkt bekommen und deswegen einen Punkt geholt.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Ich wünsche mir, dass sich wieder mehr Spieler am Training beteiligen und wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Ziel ist es, sich noch ein paar Plätze zu verbessern und die Teams, die bisher hinter uns stehen, auch hinter uns zu lassen.“

Meine persönliche Zukunft: „Der Vorstand ist mit mir zufrieden und ich bin auch sehr glücklich hier. Ich fange demnächst meine Meisterschule an und bin dadurch beruflich mehr eingebunden. Ich hoffe, dass ich weiterhin die Zeit für die Arbeit und auch für das Traineramt aufbringen kann. In zwei bis drei Monaten weiß ich mehr. Ich fühle mich sehr wohl, und wenn diese Tatsache erfüllt ist, dann spricht nichts dagegen, weiter zu machen.“

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