Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Jahns Frauen holen den Regionspokal

Handball-Regionspokal Jahns Frauen holen den Regionspokal

Die Handball-Frauen des MTV Vater Jahn Peine haben in heimischer Halle den Regionspokal gewonnen. Jahns Männer hatten Pech: Mit nur einem Tor Differenz scheiterten sie am Regionsoberliga-Meister und Landesliga-Aufsteiger.

Voriger Artikel
Pfeil Broistedt vergibt Matchball
Nächster Artikel
Sabina Eschemann stemmt DM-Bronze

Jessica Fischer (Groß Lafferde, Nr. 14) muss die Jahnerin Marie-Chantal Kuss werfen lassen.

Frauen:

MTV Vater Jahn Peine - MTV Groß Lafferde 28:16 (14:8). Das Halbfinal-Spiel selbst war nur anfangs offen. Dann zogen die Jahnerinnen mit Tempohandball kontinuierlich davon. „Wir haben das Torewerfen und auch die Abwehrarbeit praktisch eingestellt“, kritisierte Lafferdes Trainer Sven Jähner. Der Vorsprung zur Pause hätte noch höher sein können, denn in der 1. Halbzeit vergaben die Gastgeber vier Strafwürfe.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Lafferderinnen kämpferisch und ließen bis zur 45 Minute nur zwei Gegentore zu - warfen selbst allerdings nur drei. Dann zogen die Jahreninnen das Tempo an und siegten deutlich. „Man muss die individuelle Klasse des Gegners anerkennen, der insbesondere mit seinen Oberliga-A-Jugendlichen Laura Schauder und Annika Bergmann die dominierenden Spieler stellte“, sagte Jähner.

MTV Peine: Svenja Hofmeister (2), Selina Hofmeister, Ehlers, Hacke (3), Marie-Chantal Kuss (6), Stolte (3), Anke Bergmann, Annika Bergmann (5), Schauder (6).
MTV Groß Lafferde: Schröter, Orth, Webersinn, Hampel, Fischer (4), Forche (2), Brunke (4), Briegnitz, Grigorjan.


MTV Vater Jahn Peine - HSG Bad Harzburg 33:19 (17:10). Im Endspiel sahen sich die Jahnerinnen überraschenderweise Bad Harzburg gegenüber, das im 1. Halbfinale den hohen Favoriten auf den Pokalsieg, den Regionsoberligisten MTV Seesen, mit 23:21 (11:11) aus dem Rennen geworfen hatte. Aufgrund der nur kurzen Pause für die Jahnerinnen zwischen Halbfinale und Endspiel und der Tatsache, dass sich die Peinerinnen in den beiden Punktspielbegegnungen gegen die Gäste sehr schwer getan hatten (16:15 zu Hause und 19:17 in Bad Harzburg), sollte zunächst aus einer sicheren Abwehr heraus das Spiel ruhig nach vorne vorgetragen werden.

„Dieses misslang aber zunächst gründlich“, sagte Trainer Wilfried Hofmeister. Er habe beim Stand von 0:3 schon die „grüne Karte“ ziehen wollen, als ein Ruck durch die Mannschaft ging. „Ab der 15. Spielminute und dem Spielstand von 7:7 spielten sich das Team in einen regelrechten Rausch.“ In der zweiten Halbzeit sei den knapp hundert Zuschauern eine Werbung für den Damenhandball geboten worden, lobte Hoffmeister. Die bedankten sich mit „Standing Ovation“ während der letzten Spielminute. Das Spiel endete mit einem Freudentaumel der Heimsieben.

MTV Peine: Svenja Hofmeister (7), Selina Hofmeister (2), , Marie-Chantal Kuss (4), Celina Kuss, Stolte, Anke Bergmann, Annika Bergmann (10), Schauder (7).


Männer:

MTV Peine - TV Mascherode 30:29. Der entscheidende Spieler des TV ist Christian Ruppelt. Bis zur 40. Minute gelang es den Jahnern - speziell Lutz Brandes -, ihn aus dem Spiel zu nehmen. „Dann sah Lutz Rot“, bedauerte Jahns Trainer Jens Klein. Dennoch kämpfte sich seine Mannschaft von 14:18 wieder heran und führte sogar 22:20. „Danach trafen wir leider zweimal nur den Pfosten.“

Als dann auch noch Michael Netzel mit Rot vom Feld musste, spielte Ruppelt seine Kaltschnäuzigkeit aus. „Er warf in den letzten zehn Minuten vier seiner insgesamt neun Tore“, sagte Klein, der auf Rouven Bertram und Sebastian Bank - und damit die linke Achse der Jahner - verzichten musste. Es sei zwar immer ärgerlich, ein Spiel mit einem Tor Differenz zu verlieren, aber: „Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich absolut zufrieden“, sagte Klein.

MTV Peine: Brandes, Görl (2), Henning (10), Ziball (5), kaufmann (11).mp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.