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Jahn wirft 44 Tore gegen Vorsfelde

Handball-Landesliga der Frauen: Jahn wirft 44 Tore gegen Vorsfelde

Nichts scheint derzeit Vater Jahns erfolgsverwöhnte Landesliga-Handballerinnen aufzuhalten. Den chancenlosen Abstiegskandidaten Vorsfelde schickten sie am Sonnabend mit sage und schreibe 44 Gegentoren auf die Heimreise. Deutlich weniger Tore warf die auf Platz drei liegende HSG Nord. Trotzdem reichte es zum Sieg gegen den Tabellennachbarn Braunschweig.

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Laura-Sophie Bührig behielt auch mit Haaren im Gesicht den Durchblick. Gegen Vorsfelde steuerte sie vier Tore zum Sieg bei.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. MTV Vater Jahn Peine - MTV Vorsfelde 44:20 (23:10). „Im direkten Vergleich mit unserem Verfolger Geismar wollten wir etwas für unser Torverhältnis tun. Meine Mannschaft sollte daher das Tempo 60 Minuten hochhalten. Das hat sie gut umgesetzt“, lobte Peines Trainer Carsten Bührig, der insgesamt nur wenig auszusetzen hatte. „Nur in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit haben wir die Abwehr vernachlässigt.“

Zu Beginn der Partie stockte es jedoch in des Spitzenreiters Offensive, das 1:0 fiel erst in Minute vier. Doch danach lief es. Über 6:1 und 16:8 wurde eine 13-Tore-Pausenführung herausgeworfen. Bührig betonte, dass er nach dem Wechsel zwischenzeitlich etwas lauter wurde. „Denn ich war mit dem Rückzugsverhalten meiner Mannschaft unzufrieden. Dadurch konnte Vorsfelde einige Tempogegenstöße erfolgreich abschließen.“

Doch in den letzten zehn Minuten agierten die Jahnerinnen wieder auf Hochtouren. So legten sie nach dem 34:19 einen Zehn-Tore-Lauf hin. Dem Gast blieb es vorbehalten den letzten Treffer der Begegnung zu erzielen.

Vater Jahn: Kilsbach (Tor) - A. Bergmann (1), H. Bergmann (2), L.-S. Bührig (4), L.-M. Bührig (5), Buse (2), Eggeling (5), Hacke (6), Heiligentag (3), Hüsing (9), Marchefka, Rother (2), Thurau (5).

Eintracht Braunschweig - HSG Nord Edemissen 22:25 (14:13). „Die Fehlerquote meiner Mannschaft war recht hoch. Gewonnen haben wir das Spiel über Moral, Wille und Kampf - wie so oft in dieser Saison“, lautete die Einschätzung von HSG-Trainerin Bianca Staats, die den Sieg insgesamt als verdient bezeichnet. In der Anfangsphase der Partie agierten beide Teams nervös und unsicher.

Nach dem 5:5 (9.) fanden die Gäste besser ins Spiel und gingen 9:5 (17.) in Führung. „Doch wir bekamen zunehmend Probleme mit Braunschweigs offensiver Deckung“, erläuterte Staats den Hauptgrund, weshalb ihre Mannschaft mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Kabine ging. Im zweiten Abschnitt hatten die Braunschweigerinnen weiter Vorteile (17:13, 18:15). Doch die HSG kämpfte und schaffte beim 18:18 (46.) den Ausgleich. Von da an blieb es knapp, erst in den letzten Minuten machten die Gäste aus einem 22:22 einen Drei-Tore-Sieg.

HSG Nord: Möllering, Wilck (beide Tor), Neugebauer (3), Himmelstoß (1), Streit (2), Schaprian, Marquardt (4), Schmidt (3), Koch (4/1), Brand, Brandes (2), Hanne (6/6), Teichmann.

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