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Sport Regional Jahn will den vierten Sieg in Folge einfahren
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14:00 17.11.2017
Sebastian Bank (am Ball) und der MTV Peine wollen ihre Erfolgsserie auch bei der MSG Nordharz fortsetzen. Quelle: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Den vierten Sieg in Folge einfahren: Das haben sich die Regionsoberliga-Handballer des MTV Peine für die Partie beim Schlusslicht MSG Nordharz vorgenommen. Ebenfalls auswärts punkten möchten der MTV Groß Lafferde II und die HSG Nord II. Das Spitzenspiel zwischen der SG Zweidorf/Bortfeld II und dem VfL Wittingen II wurde verlegt.

HSC Ehmen – MTV Groß Lafferde II (Sonnabend, 18 Uhr). „Zuletzt haben wir gegen die Spitzenteams gut mitgespielt“, erinnert MTV-Coach Eckhard Meyer an die knappen Niederlagen gegen den Zweiten aus Zweidorf/Bortfeld und Tabellenführer Wittingen II. „Deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass wir in Ehmen gewinnen.“ Vergangene Saison setzten sich die Lafferder in beiden Spielen durch, taten sich aber beim HSC schwer. „Ehmen hat keinen herausragenden Spieler, dafür viele schnelle Spieler, wodurch sie die ganze Abwehr unter Druck setzen können“, warnt Meyer.

Deswegen müsse die Defensive auch sicherer stehen als beim 34:36 gegen Wittingen. „Vor allem den Ehmener Kreisläufer müssen wir in den Griff bekommen.“ Im Angriff hingegen verlangt er, „dass wir genauso elanvoll und strukturiert spielen wie gegen Wittingen“, sagt Meyer, der jedoch einige Ausfälle kompensieren muss. „Es fehlen Spieler aus gesundheitlichen, beruflichen und privaten Gründen.“

MSG Nordharz – MTV VJ Peine (Sonnabend, 18 Uhr). „Auf dem Papier sind wir klarer Favorit, aber unterschätzen dürfen wir die MSG nicht“, mahnt Jahns Arne Schlüsche und verweist darauf, dass das Schlusslicht sein vergangenes Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Vorsfelde nur mit 18:20 verloren hat.

Nichtsdestotrotz ist er nach drei Siegen in Folge zuversichtlich, dass die Peiner ihre Serie auch gegen die MSG fortsetzen. „Wenn wir so geschlossen und konsequent spielen wie zuletzt, sollte ein weiterer Erfolg machbar sein“, sagt Schlüsche. Fraglich ist, ob Nils Bergmann und Patrick Knittel eingesetzt werden können.

HSG Bad Harzburg – HSG Nord Edemissen II (Sonnabend, 16.45 Uhr). Edemissens Trainer Peter Wilck rechnet mit einer schweren Aufgabe, schließlich stellen die Vorharzer den stärksten Angriff der Liga und sind zu Hause in dieser Saison noch ungeschlagen. Im Schnitt warf der Tabellensechste mehr als 31 Tore pro Spiel. Doch Wilck sieht sein Team nicht chancenlos und verweist auf eine andere Statistik. „Ähnlich wie wir zuletzt, scheinen die Vienenburger jedoch in der Defensive noch nicht zu einer Ordnung gefunden zu haben. Mit im Schnitt 30,16 Gegentoren pro Spiel stellen sie die zweitschlechteste Abwehr der Liga.“ Für sein Team werde es in Vienenburg daher darum gehen, sich in der Deckung weiter zu verbessern und schneller und wacher zu agieren. „Die Vienenburger Rückraumschützen müssen mit einem guten Timing unter Druck gesetzt und bearbeitet werden. Am Kreis müssen wir schnell auf den Beinen sein, um immer wieder unsere Köper und Arme in die Passwege zu bekommen und somit die Anspiele zu verhindern“, fordert Wilck.

Dass man gegen Vienenburg aus einer gut funktionierenden Deckung mit schnellem Umschaltspiel durchaus gewinnen kann, hätten jüngst die Jahner bewiesen, die Bad Harzburg mit 32:26 besiegten. Das soll seinem Team Mut machen. Fraglich sind jedoch die Einsätze von Marcel Hundt (angeschlagen) und Melvin Henning, der erst am Tag des Spiels aus einem Kurzurlaub zurückkehrt.

Von Lukas Reineke

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