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Sport Regional Jahn geknickt: Nur ein Tor in Hälfte eins
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16:01 18.04.2018
Melina Witte setzt auf der Rechtsaußen-Position zum Torwurf an: Der MTV Peine II haderte jedoch mit seinem Tor-Abschluss und kassierte gegen Liebenburg die höchste Saison-Niederlage. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Dank zweier Siege innerhalb von drei Tagen befinden sich die Handballerinnen der HSV Vechelde-Woltorf auf Meisterschafts-Kurs in der Regionsliga. Ihre Spiele gewinnen konnten auch die HSG Nord Edemissen II und Bildung Peine. Eine deftige Klatsche gab es für den MTV Vater Jahn Peine II.

MTV Seesen – HSV Vechelde-Woltorf 14:17 (4:11). Seesen versuchte, den Tabellenführer mit einer offensiven Deckung zu überraschen. Beide Halbspielerinnen der HSV wurden eng gedeckt. „Dadurch entstanden aber Lücken, die wir genutzt haben“, stellte HSV-Torfrau Judith Priebe erfreut fest. Nach 24 Minuten führte die HSV mit 9:2. Dass die Partie nach der Halbzeit nochmal eng wurde, lag an Seesens Kreisläuferin. „Wir sind in der Abwehr nicht mit ihr zurecht gekommen“, räumte Priebe ein. Auch wenn der Vorsprung zusammenschrumpfte, geriet der Sieg aber nicht mehr in Gefahr.

HSV Vechelde-Woltorf: Naumann (6/1), J. Jung (3), Behrend (2), Opitz (2), V. Jung (1/1), Knaup (1), Jurek (1), Ebeling (1).

HSG Liebenburg-Salzgitter II – HSV Vechelde-Woltorf 12:20 (7:11). Nur zwei Tage nach dem Sieg in Seesen gewann der Tabellenführer auch beim Zweiten. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir das Spiel so klar für uns entscheiden können“, staunte HSV-Torfrau Judith Priebe. Dabei sah es zunächst nicht nach einem deutlichen Erfolg aus. Denn bis kurz vor der Pause verlief die Partie ausgeglichen. Mit einem 3:0-Lauf in den Schlussminuten der ersten Hälfte setzte sich Vechelde aber auf 11:7 ab. „Wir haben unsere Abschlüsse besser vorbereitet und in der Abwehr besser zugegriffen“, erklärte Priebe.

Der Vorsprung brachte der HSV jedoch nicht ausreichend Sicherheit. „Wir hatten viele Würfe gegen die Latte oder den Pfosten“, haderte Priebe. Liebenburg nutzte dies, um auf 12:14 zu verkürzen. In den letzten zehn Minuten fand der Spitzenreiter aber zurück in die Spur.

Ein Sonderlob verteilte Priebe an Cassandra Pleyer: „Sie hat im Mittelblock und am Kreis eine starke Leistung gebracht.“ Bereits am kommenden Wochenende könnte die HSV mit einem Sieg gegen Schladen die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionsoberliga bejubeln, sollte Liebenburg parallel nicht beim Dritten in Langelsheim gewinnen.

HSV: Naumann (8/2), Marks (4), Wanke (3), Opitz (2), Knaup (1), Jurek (1), Gronau (1).

MTV Braunschweig III – HSG Nord Edemissen II 14:15 (6:8). „Wir haben uns das Leben zum Schluss selber schwergemacht“, ärgerte sich HSG-Coach Roland Bufe darüber, dass es sein Team nach einer 15:12-Führung noch einmal spannend machte. In den letzten elf Minuten war seinem Team gegen das Schlusslicht kein Tor mehr gelungen. „Wir haben es einfach nicht geschafft, uns entscheidend abzusetzen. Wir haben schlecht aufs Tor geworfen, da hat der letzte Wille gefehlt“, monierte Bufe.

HSG II: Führmann (4/1), Teichmann (3/1), Höper (3), Zessack (2), Amberg (2), Prilop (1).

Bildung Peine – MTV Seesen 20:19 (12:9). Weil Bildung im Hinspiel nicht angetreten war, musste das Spiel in Seesen ausgetragen werden, auch wenn die Peinerinnen offiziell das Heimrecht hatten. Die Partie begann für die Peinerinnen alles andere als optimal. „In der Kabine haben wir festgestellt, dass wir die Trikots vergessen hatten“, schmunzelte Bildung-Trainerin Alexandra Mühe und lobte den MTV für dessen Fairness. Denn er lieh Bildung einen Trikotsatz. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

So siegten die Peinerinnen mit dem Schriftzug MTV Seesen auf dem Rücken. „Wir waren von Beginn an wach und haben ein richtig gutes Spiel gemacht“, freute sich die Trainerin über die starke erste Hälfte. In Durchgang zwei holte Seesen aber auf und glich mehrfach aus. Vor allem MTV-Kreisläuferin Fenja Oelhoff brachte die Bildung-Deckung immer wieder in Bedrängnis, warf sechs Tore. Doch die Peinerinnen behielten die Nerven und konnten mit einer Kombination in der Schlussminute den Sieg über die Zeit retten. „Katja Marquering hat ein Traum-Anspiel durch den Kreis auf Jennifer Genter gemacht, die das Ding aus vollem Lauf ins Tor warf. Das habe ich noch nie gesehen“, staunte Mühe.

Ihr letztes Spiel für Peine absolvierte Diana Brix. Sie zieht um und wird künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. „Sie hat sich mit vier Toren super verabschiedet.“

Bildung: Gieselmann (8/2), Genter (6), Brix (4), Funke (1), Marquering (1).

MTV VJ Peine II – HSG Liebenburg-Salzgitter III 6:22 (1:11). Die Jahn-Reserve kassierte ihre höchste Saisonniederlage. „Es war ein gebrauchter Tag und ein katastrophales Spiel, das man eigentlich nur vergessen möchte“, sagte MTV-Spielerin Selina Hofmeister. Nach viereinhalb Minuten glich Svenja Wedemeier zum 1:1 aus – es sollte der einzige Treffer der Jahnerinnen vor der Pause bleiben. „Ungefähr 90 Prozent der Würfe erfolgten aus der zweiten Reihe und waren für die starke gegnerische Torfrau leichte Beute. Viel zu selten haben wir im Eins-gegen-Eins gearbeitet oder mit Tempo gespielt“, kritisierte sie.

Dabei habe die Abwehr mitunter noch gut gestanden. „Wir konnten etliche Tempogegenstöße dank unseres Rückzugsverhalten unterbinden“, erläuterte Hofmeister und hob Tina Reiter hervor. „Sie hat das Abwehrzentrum gut organisiert.“

Jahn: Wedemeier (3), Eschemann (1), Tchorkowski (1), Berkhoff (1).

Von Lukas Reineke

Saisonsieg Nummer sechs konnte die Abstiegsrelegation zwar nicht mehr verhindern, aber wichtig war er dennoch für Tischtennis-Landesligist Arminia Vechelde. Denn: „Er hat Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl für die Relegation gegeben“, betonte Arminia-Spieler Rainer Lindigkeit nach dem 9:1-Kantersieg im Liga-Finale gegen Absteiger Dassel.

18.04.2018

Der 4. Woltorfer Volkslauf wird am Sonntag, 13. Mai, gestartet. Die Teilnehmer können sich eine Wunsch-Distanz aussuchen. Beginn ist um 10 Uhr an der Woltorfer Sporthalle, der 10-Kilometer-Hauptlauf wird um 12 Uhr gestartet.

18.04.2018

Nach dem 22:18 gegen den VfB Fallersleben benötigt die SG Zweidorf/Bortfeld II nur noch einen Punkt, um die Meisterschaft in der Regionsoberliga der Frauen zu sichern. Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Handballerinnen der SG Adenstedt.

17.04.2018