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Jahn erteilt sich Stolper-Verbot

Handball-Regionsoberliga Jahn erteilt sich Stolper-Verbot

Heimsiege in der Regionsoberliga streben die Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II und des MTV Peine an. Die Jahner haben ihre wichtige Aufgabe im Kampf um den Klassenerhalt Samstag gegen Schlusslicht Ehmen (18.30 Uhr) gar zum Pflichtsieg erklärt. Der MTV Groß Lafferde möchte in Hondelage nachlegen.

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So kämpfen wie bei der Derby-Überraschung gegen Groß Lafferde II – das haben sich Rouven Bertram (schwarzer Dress, vorne) und der MTV Peine fürs Kellerduell vorgenommen.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Heimsiege in der Regionsoberliga streben die Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II und des MTV Peine an. Die Jahner haben ihre wichtige Aufgabe im Kampf um den Klassenerhalt gegen Schlusslicht Ehmen gar zum Pflichtsieg erklärt. Der MTV Groß Lafferde möchte in Hondelage nachlegen.

MTV Hondelage – MTV Groß Lafferde II (Sonntag, 17 Uhr). Die Groß Lafferder fügten jüngst der HSG Nord II beim 29:23 die erste Saisonniederlage zu und stürzten damit den Spitzenreiter. Mit dem Rückenwind vom Derbysieg will die Landesliga-Reserve den zweiten Sieg in Folge holen. „Ich denke, wir haben uns das Selbstvertrauen zurückgeholt, das wir zuvor bei der unnötigen Derby-Niederlage gegen den MTV Peine verloren hatten. Hondelage ist ein Gegner, den wir schlagen und uns damit im Mittelfeld der Tabelle festsetzen können“, sagt MTV-Routinier Jens Kanning, der mit sechs Toren bester Lafferder Werfer beim Sieg gegen Edemissen war. Anknüpfen müsse seine Mannschaft an die starke zweite Halbzeit des Derbys. „Da waren wir geschlossener und engagierter.“ Was dem Routinier besonders gut gefiel: Die Groß Lafferder verschnarchten diesmal nicht den Start in Durchgang zwei. „Die Trägheit ist manchmal unser Problem nach der Pause, weil wir nicht sofort auf den Punkt konzentriert zu Werke gehen“, moniert Kanning. Das sei mitentscheidend für die Niederlagen gegen Jahn und Vorsfelde gewesen.

Um in Hondelage nicht hinterherlaufen zu müssen, fordert Kanning ein schnelles Rückzugsverhalten von seinem Team. Denn er erinnert sich an einen konterstarken Gegner mit einem starken Rückraumschützen: „Da müssen wir zeitig am Angreifer dran sein“, mahnt er. Im Rückspiel der Vorsaison klappte das, die Lafferder gewannen 29:24, auswärts jedoch verloren sie 25:29.

SG Zweidorf/Bortfeld II – MSG Nordharz (Samstag, 18.30 Uhr). Vor der Saison schlossen sich die HSG Liebenburg-Salzgitter (ehemals Regionsliga) und der TV Jahn Schladen, der nach dem Landesligaabstieg die Spielgemeinschaft HSG Schladen-Hornburg auflöste, zur MSG Nordharz zusammen. Entsprechend gespannt ist Zweidorfs Trainer Alexander Pietruk auf den Gegner: „Ich weiß nicht, was auf uns zu kommt.“

Geht es nach der Tabelle, sollten die Gastgeber Favorit sein. Nach fünf Spielen liegt die MSG mit erst einem Sieg auf dem vorletzten Platz. Allerdings muss Pietruk gleich mehrere Ausfälle kompensieren. Dirk Buchholz, Tako Schuhmann, Marvin George, Nico Schultz und Jörn Oetken sind alle im Urlaub. „Wir werden im Angriff und in der Abwehr improvisieren müssen“, ahnt Pietruk. Doch trotz der personellen Situation will er auch das dritte Heimspiel der Saison gewinnen. „Mein Vertrauen in die Mannschaft ist groß. Ich glaube an den Sieg.“

MTV Vater Jahn Peine – HSC Ehmen (Samstag, 18.30 Uhr). Jahns Rückraumspieler Arne Schlüsche gibt einen Sieg als Vorgabe aus. Denn: „Bei den Gästen handelt es sich um einen direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg, den wir in eigener Halle bezwingen müssen, sodass wir Ehmen auf Distanz halten.“ Einen Selbstläufer erwartet er jedoch nicht, obwohl Ehmen vergangene Saison als Schlusslicht sportlich abgestiegen war und in dieser Spielzeit auch erst einen Zähler vorweist. Diesen holte der Gast vergangenes Wochenende gegen die Verbandsliga-Reserve vom VfB Fallersleben. „Wir müssen an unsere kämpferische Leistung aus dem Spiel gegen den VfL Wittingen II anknüpfen“, fordert Schlüsche, dessen Team sich beim 25:31 beim Tabellenführer gut schlug. „Wir müssen im Angriff die Übersicht behalten und geduldig auf die sich ergebenden Lücken in der gegnerischen Abwehr warten.“

Von Lukas Reineke

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