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Sport Regional In der Ruhe liegt bei Berkum die Kraft
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19:00 07.12.2018
Drehte gegen Okers Spitzenspieler einen 0:2-Satzrückstand noch: Berkums Spitzenspieler Sascha Henke. Quelle: Ralf Büchler
Berkum

Ärgerlich war dagegen die 7:9-Niederlage zuvor beim MTV Lichtenberg.

MTV Lichtenberg – TTC Berkum 9:7 (31:31). Nach einem 1:6-Fehlstart zeigten die mit zwei Ersatzspielern angetretenen Berkumer Moral und hätten fast noch einen Punkt geholt. „Das war schon ärgerlich, dass wir da nichts mitgenommen haben. Hätten wir mit komplettem Kader gespielt, hätten wir zu 100 Prozent gepunktet“, sagte TTC-Spieler Benjamin Weiß. An den Ersatzspielern Jan Herbig und Marc Barkawitz lag die knappe Niederlage allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Sie holten alle vier Punkte gegen Lichtenbergs Ersatzspieler. Entscheidend sei Berkums Doppelschwäche gewesen: „Da haben wir 0:4 gespielt. Am ehesten hätte noch das Anfangsdoppel mit mir und Sascha Henke kommen können. Gegen zwei Noppen-Spieler verlieren wir normalerweise nicht, aber wir haben zum ersten Mal überhaupt zusammengespielt“, haderte Weiß.

Spiele: Kris Bunke/Wolfgang Kiesel – Lasse Bläsig/Jan Herbig 3:0, Gregor Lanuschny/Carsten BraunerSascha Henke/Benjamin Weiß 3:1, Mathias Waber/Frank SiepertJasper Dietrich/Marc Barkawitz 3:1, Bunke – Weiß 3:2, Lanuschny – Henke 0:3, KieselDietrich 3:1, Waber – Bläsig 3:0, SiepertBarkawitz 0:3, Decker – Herbig 0:3, BunkeHenke 3:1, Lanuschny – Weiß 1:3, Kiesel – Bläsig 1:3, WaberDietrich 3:2, SiepertHerbig 2:3, Decker – Barkawitz 0:3, Bunke/KieselHenke/Weiß 3:2.

VfL Oker II – TTC Berkum 7:9 (33:36). Nachtschicht im packenden Kellerduell: Gleich acht Fünfsatz-Duelle lieferten sich die Teams, fünf davon gewannen die Berkumer. Sascha Henke drehte gegen Okers Spitzenspieler René Grunwald sogar einen 0:2-Satzrückstand. „Eine Halle nur für Tischtennis, komische Plastik-Bälle: An die Gegebenheiten in Oker mussten wir uns erstmal gewöhnen. Sascha hat die ersten beiden Sätze schon gut gespielt, da fehlte ihm aber das nötige Glück. Doch er ist ruhig geblieben und hat das Ding verdient noch gebogen“, stellte Teamkollege Weiß erfreut fest. Ihm gelang übrigens gegen Serkan Yildirim das gleiche Kunststück. Beim 3:2 nach 0:2 merkte auch er, dass in der Ruhe die Kraft liegt! „Die ersten beiden Sätze habe ich mich nur aufgeregt, weil kein Ball kam. Danach habe ich keinen Ton mehr gesagt und das Ding gedreht“, erklärte Weiß, der für den Sieg auch die wiedererstarkten Doppel verantwortlich machte. „Wir konnten wieder umstellen und haben prompt eine 3:1-Bilanz geholt.“

Würde sein Team auch im wichtigen Derby am Samstag in Ölsburg (18 Uhr) im Schlussdoppel gewinnen, hätte Weiß nichts dagegen. Er traut seinem Team einen Erfolg zu, „weil wir vielleicht etwas ausgeglichener besetzt sind und unsere Fans uns nach vorne peitschen werden“. Verlieren sei ohnehin verboten. Denn: „Wer dieses Spiel verliert, für den wird es im Kampf um den direkten Klassenerhalt ganz eng“, ahnt Weiß.

Spiele: René Grunwald/Bernd HasenkopfSascha Henke/Jens Aschemann 2:3, Serkan Yildirim/Christoph GrögerFabian Spatz/Benjamin Weiß 2:3, Markus Krause/Matthias Giesecke – Lasse Bläsig/Jasper Dietrich 3:2, GrunwaldSpatz 3:1, HasenkopfHenke 3:2, YildirimAschemann 1:3, Krause – Weiß 2:3, GrögerDietrich 3:1, Giesecke – Bläsig 3:0, GrunwaldHenke 2:3, HasenkopfSpatz 1:3, Yildirim – Weiß 2:3, KrauseAschemann 3:2, Gröger – Bläsig 3:1, GieseckeDietrich 0:3, Grunwald/HasenkopfSpatz/Weiß 0:3.

Von Christian Meyer

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